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Polizei und Feuerwehr

L202: 22-jähriger rammt betrunken einen Baum – Beifahrerin (15) verstorben

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Notartz im Einsatz Symbolfoto: SL

Schmilau – Heute Nacht, 8. August, ist es auf der Landesstraße 202 zwischen Ratzeburg und Schmilau zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 15-Jährige aus Ratzeburg kam dabei ums Leben.

Gegen 00:20 Uhr kam der 22-jährige Fahrer aus Ratzeburg mit seinem VW Golf aus Ratzeburg kommend in Richtung Schmilau fahrend aus bislang ungeklärter Ursache im Bereich einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

“Die Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus. Zur Klärung der genauen Unfallursache stellte die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck den Unfallwagen sicher”, so Pressesprecherin Rena Bretsch.

Die Landesstraße 202 blieb für die Bergung- und Rettungsmaßnahmen ca. 2 Stunden gesperrt.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem Ratzeburger Atemalkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von 0,6 Promille. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung wurde eingeleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei in Ratzeburg aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Mönkhagen: Entführungsopfer (20) durch Kripo vernommen – Ermittlungen dauern an

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Mönhagen – Die am Samstag (12.10.2019) gefesselt und geknebelt in Mönkhagen aufgefundene 20-jährige Studentin aus Lübeck ist durch die Kriminalpolizei zeugenschaftlich vernommen worden.

“Die junge Frau konnte teilweise Angaben zu dem tatrelevanten Zeitraum zwischen Verlassen der Veranstaltung in der Lübecker Einsiedelstraße und ihrem Auffinden in der Feldmark bei Mönkhagen machen”, so Dr. Ulla Hingst von der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Zum Schutz der sich an die Aussage des Opfers anschließenden Ermittlungen werden keinerlei weitere Auskünfte zum Inhalt der Aussage erteilt.

Am heutigen Tage wird mit der Auswertung des umfangreichen Videomaterials aus dem Veranstaltungszentrum Kultur Werft Gollan begonnen.

Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen zu der Frage, ob dem Opfer so genannte K.O.-Tropfen verabreicht worden sind, werden nicht vor kommender Woche erwartet.

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Polizei und Feuerwehr

20-Jährige gefesselt und ausgesetzt: “Sie hätte sich nicht allein befreien können”

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Lübeck – Wäre sie nicht zufällig von einem Angler gefunden worden, hätte die junge Frau vielleicht nicht überlebt: Im Fall der gefesselten 20-Jährigen gibt die Lübecker Polizei weitere Details bekannt. Ermittelt wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Am Samstagmorgen (12. Oktober) wurde gegen 8.30 Uhr von einem Autofahrer eine 20-jährige Frau aus Lübeck gefesselt und geknebelt in der Feldmark kurz vor der Autobahnzufahrt Mönkhagen/Autobahn 20 gefunden.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft und das Kommissariat 11 ermitteln nunmehr wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und der versuchten Aussetzung mit Todesfolge.

Ein 62-jähriger Mann wollte nach seinen Angaben zum Angeln an die Ostsee und hatte an der Segeberger Landstraße kurz angehalten, um seine Notdurft zu verrichten.

Dazu ging er etwas in die dortige Feldzufahrt hinein und fand im Bereich des dortigen Knicks die junge Frau.

Sie war bekleidet, gefesselt und hatte einen Knebel im Mund.

Die Lübeckerin ist ca. 1.80 Meter groß, hat eine schlanke Statur und blonde, schulterlange Haare. Sie trug ein schwarzes T-Shirt und dazu eine schwarze Jeans mit freien Knöcheln und grünfarbene Adidas Sneakers. Um den Hals trug sie eine Goldkette. Sie hat erhebliche äußere Verletzungen, insbesondere Prellungen im Gesichtsbereich. Sie wird aktuell ärztlich versorgt und betreut.

Die Frau hatte sich am Abend von Freitag (11.10) auf Samstag bei einer Disko-Veranstaltung in der Lübecker Einsiedelstraße aufgehalten.

Es ist bislang unklar, wann das Opfer die Veranstaltung verlassen hat und was sich in der Zwischenzeit bis zu ihrem Auffinden zugetragen hat.

Nach aktuellem Ermittlungsstand war die Frau an ihrem Auffindeort nicht nur geknebelt und an den Händen und Füßen gefesselt, sondern wurde mit dem Fesselungsmaterial zudem – in dem Knick liegend – an dem dortigen Geäst festgebunden.

Sie hätte sich nach Bewertung der Ermittler weder selbst befreien, noch hätte sie aufgrund der Knebelung selbst auf sich aufmerksam machen können.

Der von der Straße aus nicht einsehbare Feldweg wird so gut wie ausschließlich zu landwirtschaftlichen Zwecken, nicht hingegen von Fußgängern genutzt. Unter Berücksichtigung der herbstlichen Wetterverhältnisse und ihrer nur leichten Bekleidung hätte die Geschädigte nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft versterben können, wenn sie nicht zufällig durch den 62-jährigen Mann gefunden worden wäre.

Der Ablauf und der Hintergrund des Tatgeschehens sind weiterhin unklar und Gegenstand der unter Hochdruck fortgeführten Ermittlungen. In der Feldmark erfolgte und erfolgt eine umfangreiche Spurensuche, zudem laufen Befragungen im befreundeten Umfeld der Geschädigten. Darüber hinaus sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen, die Angaben zu diesem Sachverhalt machen können.

Wer hat die Frau wann und wo und in wessen Begleitung gesehen? Wer hat verdächtige Beobachtungen am frühen Morgen des 12.10. im Bereich der Segeberger Landstraße in der Feldmark bei Mönkhagen gemacht? Hinweise bitte an das K11 unter der Rufnummer 0451-1310.

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Bad Oldesloe

Bad Segeberg: Mann attackiert Kontrolleur in Zug von Neumünster nach Bad Oldesloe

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Am Freitagabend, 11.Oktober, kurz nach 21.00 Uhr, wollte ein Zugbegleiter im Zug von Neumünster nach Bad Oldesloe bei Einlaufen des Zuges in Bad Segeberg bei Mitreisenden die Fahrausweise kontrollieren.

Als er einen Reisenden auf seinen Fahrausweis ansprach, sprang dieser auf, pöbelte den Zugbegleiter im mit den Worten “Jo Digger, was los, Fresse?” an und schubste den Mann, so dass dieser hinfiel.

Anschließend trat er dem Zugbegleiter mehrmals in den Rücken und entriss ihm das mobile Fahrkartenterminal – Schadenshöhe ca. 2000 Euro.

Anschließend sprang der Mann aus dem inzwischen angehaltenen Zug und lief über die Gleise in Richtung Deichmann-Parkplatz. Die Bundespolizei veranlasste die Sperrung der Gleise, mehrere Streifen von Landes- sowie Bundespolizei waren im Einsatz.

Zusätzlich wurden im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen ein Polizeihund der Landespolizei sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt, ohne Erfolg.

Die Streckensperrung wurde nach einer knappen Stunde wieder aufgehoben. Der Zugbegleiter klagte zwar über Rückenschmerzen, lehnte aber das Herbeiziehen ärztlicher Hilfe ab.

Nach Angaben des Zugbegleiters und befragter Zeugen war der Beschuldigte ca. 1,80 – 1,90 m groß, hatte einen Oberlippenbart und trug eine Kapuzenjacke sowie Jeans.

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