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Barsbüttel

Polizei stoppt Fahrer in Barsbüttel ohne Führerschein und Zulassung

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Barsbüttel – Mit falscher Zulassungsplakette und ohne Führerschein ist ein 32-Jähriger von der Polizei in Barsbüttel angehalten worden.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Kzenon/Shutterstock

Am 6. August kontrollierten Beamte des Polizei-Bezirksrevier Bad Oldesloe in Barsbüttel ein Fahrzeug, welches ihnen zuvor auf der BAB 1, von Lübeck kommend in Richtung Hamburg, aufgefallen war.

Bei der Inaugenscheinnahme des Fahrzeuges fiel den Beamten eine nachträglich angebrachte Zulassungsplakette auf den Kennzeichen auf.

Es stellte sich heraus, dass der 32-jährige Fahrzeugführer aus Nordwestmecklenburg mit einem nicht zugelassenen Pkw ohne Versicherungsschutz unterwegs gewesen war. Zudem ist der 32-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Die Kennzeichen wurden noch vor Ort durch die Beamten entfernt, das Fahrzeug stillgelegt, sowie ein Strafverfahren eingeleitet.

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Politik und Gesellschaft

Sparkasse unterstützt Teilnahme junger Esten an der “Stormini-Kinderstadt”

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Barsbüttel – Melanie, Serena, Grethel, Kaspar und Dominik haben dieses Jahr an der Kinderstadt Stormini in Barsbüttel teilgenommen. Da die fünf Schülerinnen und Schüler allerdings aus Barsbüttels Partnerstadt Keila in Estland stammen, bekommt diese Geschichte einen besonderen „Touch“: Ihre Anwesenheit war nämlich ein Baustein des Projekts „Schüler aus der Patenstadt Keila nehmen an Stormini teil“.

Dieses Projekt wiederum ist eingebettet in die Städtepartnerschaft von Barsbüttel und Keila. Die Sparkasse Holstein unterstützte das Projekt und spendete 500 Euro für den Aufenthalt der fünf jungen Esten in Deutschland.      


Alexandra Graw, Leiterin der Sparkasse-Holstein-Filiale in Barsbüttel, übergab dazu einen symbolischen Spendenscheck und erläuterte das Engagement ihrer Sparkasse: „Die Förderung von Aktivitäten für Jugendliche stellt einen der wichtigsten Schwerpunkte im Rahmen unserer regionalen Maßnahmen dar. Daher haben wir die Gemeinde Barsbüttel sehr gern bei ihrem Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft unterstützt“.

Enrico Grünberg vom Bürgerverein Barsbüttel e.V., Betreuer der Partnerschaft it der Stadt Keila, fasst stellvertretend für alle Beteiligten zusammen: „Es ist schön, dass wir mit der Teilnahme der fünf jungen Esten bei Stormini schon bei jungen Menschen den Europagedanken intensivieren konnten. Wir bedanken uns bei der Sparkasse Holstein für die Unterstützung und freuen uns auf weitere Maßnahmen im Rahmen der Partnerschaft wie zum Beispiel einen geplanten Schüleraustausch im kommenden Jahr“.    

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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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Polizei und Feuerwehr

Geschwindigkeitskontrolle auf der A1 in Stormarn: Tausende fuhren zu schnell

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Mobile Blitzeranlage Symbolfoto: Hadescom/Shutterstock.com

Barsbüttel/Buddikate – Die Ergebnisse sind erschreckend. Tausende Autofahrer sind auf der A1 deutlich zu schnell unterwegs. Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben Geschwindigkeitskontrollen auf der BAB 1 durchgeführt.

Dabei dokumentierten die Beamten teils hohe Beanstandungsquoten. Am 11. Juli (9 bis 19 Uhr), kontrollierten die Beamten im Bereich des Rastplatzes Buddikate mit Fahrtrichtung Puttgarden.

“Zulässig sind dort 80 km/h. Von den rund 28 000 gemessenen Fahrzeugen waren knapp 4600 schneller als erlaubt. Das ist eine Beanstandungsquote von 16 Prozent. Über 300 Fahrer waren mehr als 40 km/h zu schnell und müssen mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat rechnen” ,so Polizeisprecher Sönke Hinrichs.

Der schnellste Fahrer war mit 168 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Das bringt drei Punkte in Flensburg, drei Monate Fahrverbot und 600 Euro Geldbuße.

Am 12. Juli (10 bis 14 Uhr) maßen die Beamten auf der A1 in Höhe Barsbüttel, im Bereich des Abzweigers zur A24 Richtung Hamburg. Zulässig sind dort ebenfalls 80 km/h. 3500 der durchfahrenden rund 12.000 Fahrzeuge (=29 Prozent!) wurden beanstandet.

Der Verkehrsüberwachungsdienst kündigte weitere Messungen an.

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