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Bad Oldesloe

Generalprobe zeigt: Oldesloer Stadtwette wird zur echten Herausforderung

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Bad Oldesloe – Bei den ersten zwei Gastspielen der NDR Sommertour in Bad Oldesloe konnten die Kreisstädter die Wette jeweils für sich entscheiden. Jetzt soll der Hattrick her – doch die Herausforderung ist offenbar größer als gedacht.

Wird Bad Oldesloe es schaffen am Sonnabend mit 300 Personen die erste Strophe und den Refrain des Christina Stürmer Songs „Millionen Lichter“ nachzustellen?

Was zunächst auf den ersten Blick relativ einfach aussah für eine 20-Minuten-Aufgabe, scheint sich mehr und mehr zu einem komplizierten Unterfangen zu entwickeln. Denn die Generalprobe zeigte mehr Probleme auf als gedacht.

Kurzum: Bisher waren die Anläufe zu langsam und die 20 Minuten würden in der aktuellen Form und mit der bisher genutzten Taktik wohl nicht reichen.

Jetzt knobelt das Orga-Team rund um das Veranstaltungsmanagement der Stadt aus dem Kulturbüro noch an neuen Ideen, damit es am Sonnabend schnell genug geht.

Allerdings wird es sicherlich auch schon einfacher, wenn am Sonnabend mehr Oldesloer als „lebende Buchstaben“ im Pappkarton vor Ort sein werden als beim Probelauf an dem nur knapp 75 Oldesloer teilnahmen.

Los geht es am Sonnabend um 18 Uhr auf dem Exer. Die Wette wird dann ungefähr gegen 19.30 Uhr stattfinden. Stargast Christina Stürmer wird ungefähr um 21.30 Uhr die Bühne betreten.


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Bad Oldesloe

Neue Bildungskarte: Info-Veranstaltung für Leistungsanbieter

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Bad Oldesloe – Die CDU Bad Oldesloe begrüßt die zusätzliche Informationsveranstaltung zur Einführung der Bildungskarte am 18. Dezember 2019 im Kreishaus.

Jörn Lucas Foto: CDU Bad Oldesloe/hfr

Diese Informationsveranstaltung ist für “Leistungsanbieter” gedacht und meint damit diejenigen, die “Leistungsberechtigten”, also den Kindern und Jugendlichen die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz erhalten können, ein Angebot machen.

Das können Bewegungsangebote wie die Mitgliedschaft in einem Sportverein, einer Tanzschule oder einem Ballettstudio sein oder auch Mal- und Bastelkurse die Mitgliedschaft in einem Spielmannszug oder ein anderes  Angebot aus dem Bereich von sozialer oder kultureller Teilhabe sein. “In diesem Bereich gibt es gerade in Bad Oldesloe noch zu wenig Anbieter.” betont Jörn Lucas, stellvertretender Vorsitzender der CDU Bad Oldesloe, “was vor allem an dem bisher praktizierten Bürokratiemonster der Abforderung der Mittel lag.”

In einem ungewöhnlichen Schulterschluss der CDU Bad Oldesloe mit der LINKEN war deshalb für die Einführung der Bildungskarte gekämpft worden, was nun zum Jahresbeginn stattfinden soll.

“Damit das aber nicht zum Rohrkrepierer wird, müssen die Informationen darüber besser werden”, betont Lucas ” der BSKA hat deshalb im April nicht umsonst eine mehrstufige Information für Bad Oldesloe beschlossen.”

Diese sah dezentrale Informationsveranstaltungen in mehreren Sprachen für Leistungsberechtigte, also die Kinder- und Jugendlichen und deren Eltern,  und einen runden Tisch für Leistungsanbieter vor. “Die Mittel nutzen wenig, wenn sich die Leistungsanbieter verweigern. Und da ist der erste Schritt Information. Es muss aber auch die Frage erlaubt sein, ob Vereine die die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket nicht benötigen, andere Mittel aus dem städtischen Haushalt benötigen.”

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wochenlange Störungen im Vodafone-Netz behoben

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Wochenlang gab es Empfangsprobleme Symbolfoto: Vera Petrunina / Shutterstock

Bad Oldesloe – Wochenlang hatten Vodafone-Kunden in Bad Oldesloe erhebliche Empfangsprobleme im Bereich Handy und mobile Daten. Bei manchen fiel der Internetzugang über W-Lan komplett über Wochen aus. Der Grund dafür war laut Vodafone, dass eine andere Firma beim Einsatz gegen Schädlinge auf dem Dach eines Silos technisches Equipment von Vodafone zerstörte.

Da dort nun gerade die Schädlungsbekämpfungsmittel genutzt worden waren, bestand – so heißt es – Lebensgefahr bei möglichen Reparaturarbeiten. Die Beschädigung fand am 9. November statt, bestätigte Vodafone, doch erst am 29. November konnten sich Techniker einen Überblick über die Schäden verschaffen.

Es dauerte dann noch bis zum 5.12. dass die entsprechenden Reparaturen durchgeführt werden konnten. Mittlerweile soll der Empfang nun wieder im gesamten Oldesloer Stadtgebiet gesichert sein.

Zahlreiche Vodafone-Kunden in Bad Oldesloe waren wütend – sie fühlten sich unzureichend informiert und erwarteten Entschädigungen für die Zeit in der sie zum Teil ohne Internet oder Handyempfang auskommen mussten, aber trotzdem den vollen Preis bezahlten.

Vodafone entschuldigte sich mittlerweile für die Unanehmlichkeiten. Über mögliche Gutschriften, Gutscheine oder andere Wiedergutmachungen ist allerdings nichts bekannt.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Industriegleis: Sanierung könnte Stadt eine Million Euro kosten

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Bad Oldesloe – Eine Sanierung des alten Oldesloer Industriegleises im Gewerbegebiet bei Blumendorf ohne finanzielle Beteiligung der Stadt ist so gut wie vom Tisch: Die Stadtverwaltung wird im nächsten Wirtschafts- und Planungsausschuss eine Kostenschätzung vorstellen.

Ein Teil des Industriegleis am Sandkamp. Foto: Fischer

Demnach soll sich der Eigenanteil für die Stadt – sollte das Gleis tatsächlich reaktiviert werden – auf eine Million Euro belaufen.

Das liegt weit über dem bewilligten Budget von 50.000 Euro.

Die Stadt ist derzeit in Verhandlung mit der Eisenbahngesellschaft AKN, die das Gleis unter gewissen Voraussetzungen übernehmen würde. Nicht aber zu den Konditionen, die die Lokalpolitik ursprünglich beschlossen hat. Die aktuelle Kostenschätzung basiert auf einem Kontrollgang durch ein Ingenieurbüro und Vertreter der AKN. Dabei wurde festgestellt, dass 1200 Schwellen ausgetauscht werden müssten, damit wieder Züge auf der stillgelegten Strecke zwischen Gewerbegebiet und Oldesloer Bahnhof fahren können. Die Kosten dafür belaufen sich auf 950.000 Euro. Doch das ist noch nicht alles. In den nächsten Jahren müssen die restlichen 5000 Schwellen ausgetauscht werden. Bei einem Stückpreis von 300 Euro ergibt das zusätzliche 1,5 Millionen Euro.

In der Novembersitzung des Wirtschafts- und Planungsausschusses hatten politische Vertreter angeregt, die komplette Strecke zu sanieren. Das, so die Überlegung, könnte die Chance auf eine Erhöhung der Förderung aus Kiel und Berlin verbessern. Die Stadtverwaltung spekuliert jetzt auf eine Förderung auf Basis des Schienengüterfernverkehrsförderungsgesetzes (SGFFG) in Höhe von 1,2 Millionen Euro und eine weitere 150.000 Euro durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG-SH). Mit weiteren Zuschüssen von Kreis und Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft (WAS) kommt Bauamtsleiter Kurt Soeffing damit auf 1,45 Millionen Euro Fördermittel:

„Schriftliche Förderzusagen für die oben genannten Beträge liegen der Stadt jedoch nicht vor und müssten erst mit dem Fördergeber abgestimmt werden.“

Bei einer Antragstellung über eine Komplettsanierung könnten die Zuschüsse und Förderungen also höher sein, als im ursprünglichen Antragsverfahren. Soeffing: „Es verbleibt jedoch ein Restbetrag in Höhe von einer Million Euro.“ Der Wirdschafts- und Planungsausschuss wird am Montag, 2. Dezember, 19 Uhr, Stadthaus, Saal 2.09 über die mögliche Komplettsanierung beraten.

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