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Ahrensburg

Feuer in Ahrensburger Flüchtlingsunkterkunft: Bisher keine Hinweise auf fremdenfeindlichen Hintergrund

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Ahrensburger Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Ahrensburg -Am Sonntag, 4 August, ist es in der städtischen Notunterkunft für Obdachlose und Flüchtlinge in der Straße Reeshoop in Ahrensburg zu einem Brand gekommen.

Gegen 05:00 Uhr meldete ein Anwohner, dass es in der städtischen Notunterkunft brennen würde.

“Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Eingangsbereich über das Dach hinaus. Die Löscharbeiten wurden durch immer wieder aufflammende Glutnester erschwert, so dass das Wellblechdach geöffnet und ein Teil der Holzverkleidung entfernt werden musste”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Um letztendlich alle Brandnester ablöschen zu können, wurde das Gebäude mit schwerem technischem Gerät vom THW aus Eutin eingerissen.

“Alle im Haus befindlichen Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und wurden in Ersatzunterkünften untergebracht. Ein Bewohner musste wegen leichter Verletzungen, die nicht vom Feuer stammten, vor Ort von Rettungskräften versorgt werden”, so Kilian.

Insgesamt waren vier Feuerwehren bei dem Brand im Einsatz. Der Sachschaden wird auf 100 000 geschätzt.

Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund des Geschehens sind bislang nicht vorhanden.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Radfahrer entreißt Passantin die Einkaufstasche

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Ahrensburg – Ein Radfahrer hat einer Frau in Ahrensburg im Vorbeifahren ihre Einkaufstasche entrissen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Zu dem Raub kam es am Mittwoch, 4. Dezember, gegen 17.45 Uhr in der Straße Reeshoop.

Eine 63-jährige Frau aus Ahrensburg ging auf dem Gehweg der Straße Reeshoop in Richtung des Schwimmbades Badlantic. Auf Höhe der Hausnummer 30 kam plötzlich ein Radfahrer “von hinten” und entriss fahrender Weise der Frau eine ihrer Einkaufstaschen. Der Täter ist dann nach dem Raub mit seinem Fahrrad unerkannt in Richtung “Am Alten Markt” geflüchtet.

Die Ahrensburgerin beschreibt den Täter wie folgt: männlich, schlanke Figur, dunkel gekleidet, dunkle Pudelmütze. Er fuhr ein dunkles Herrenrad.

Zeugen gesucht. Wer kann Angaben zur Tat oder dem Täter machen? Wem ist ein Fahrradfahrer aufgefallen, auf den die Beschreibung zutrifft? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund: Mit Weihnachtskarten Gutes tun

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Foto: Junker/DKSB Stormarn/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg/Bargteheide – Auch in diesem Jahr bietet der Kinderschutzbund in Stormarn wieder zwei Weihnachtskarten-Motive an, mit denen Käufer gleichzeitig Gutes tun können.

Jedes verkaufte Exemplar unterstützt den Familienhilfe-Notfonds, mit dem der Kinderschutzbund armen Familien im Kreis in finanziellen Notsituationen beisteht.

Es gibt viele Anlässe, die das Budget einer Familie sprengen können: die Waschmaschine gibt den Geist auf, ein Kindergeburtstag muss ausgerichtet oder in der Schule muss ein Buch gekauft werden. Der Erlös der Karten ermöglicht es dem Kinderschutzbund, diese Familien unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Die Karten kosten pro Stück 1,50 Euro inklusive Briefumschlag, davon geht 1 Euro direkt an den Familienhilfe-Notfonds. Beide Karten sind von Kindern in den Kinderhäusern Blauer Elefant gestaltet worden.

In folgenden Geschäften sind die Karten ab sofort exklusiv erhältlich:

Ahrensburg

  • Buchhandlung Stojan, Hagener Allee 3a
  • Schloss-Apotheke, Große Straße 2

Bad Oldesloe

  • Spitzweg Apotheke, Schützenstraße 4
  • Buchhandlung Willfang, Hude 5

Bargteheide

  • Adler Apotheke, Rathausstraße 33
  • Coffee Lounge, Rathausstraße 24-26
  • Rathaus-Apotheke, Rathausstraße 11
  • Stadt-Apotheke, Jersbeker Straße 12

Geschäftliche und größere Bestellungen nimmt die Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes gerne entgegen, Telefon 04532-28 06 80.

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Schleswig-Holstein

Betrug und Diebstahl durch falsche Polizisten: Festnahme-Erfolg für das LKA

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Ahrensburg/Kiel/Bremen – Beamte der Ermittlungsgruppe “Recall” des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein (LKA) vollstreckten zwei Haftbefehle der Amtsgerichte Kiel und Ahrensburg und nahmen zwei 28 und 22-jährige Männer in Bremen fest.

Insgesamt wurden bei dem Einsatz, an dem insgesamt 44 Beamte des LKA Schleswig-Holstein und des Polizeipräsidiums Bremen beteiligt waren, die Wohnungen der beiden Männer sowie weiterer vier Tatverdächtiger durchsucht.

Den beiden Festgenommenen wird vorgeworfen, als Mitglieder einer Bande drei Geldabholungen bei lebensälteren Geschädigten in Kiel und Ahrensburg durch falsche Polizeibeamte organisiert und durchgeführt zu haben.

Die Täter erlangten dabei insgesamt 61.000 Euro. Den Geschädigten wurden in Telefonanrufen aus Callcentern in der Türkei Gefahren-Szenarien vorgetäuscht, wonach ihr Erspartes durch bevorstehende Einbrüche bzw. untreue Mitarbeiter von Geldinstituten bedroht sei.

Durch diese seit 2015 bekannte Masche werden vorwiegend ältere Menschen dazu gebracht, höhere Geldbeträge bei ihrer Bank abzuheben und es anschließend an der Haustür oder in der Nähe des Wohnortes einem vermeintlichen verdeckten Ermittler zu überlassen.

Einer der festgenommenen Männer soll die Abholungen auf Weisung anderer Bandenmitgliedern organisiert und das erbeutete Bargeld von den beauftragten Geldabholern in Empfang genommen zu haben.

Der Löwenanteil ist an die Hintermänner in der Türkei geflossen. Der zweite Festgenommene steht im Verdacht, in den Fällen als Geldabholer vor Ort agiert zu haben.

Den vier weiteren Tatverdächtigen wird vorgeworfen, u.a. als Fahrer bei den Geldabholungen beteiligt gewesen zu sein. Die beiden Festgenommenen wurden dem Amtsgericht Bremen vorgeführt. Dort wurden die Haftbefehle verkündet. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen wurden diverse Beweismittel sichergestellt, die nunmehr kriminaltechnisch ausgewertet werden. Die größtenteils sehr aufwändigen Ermittlungen führten in jüngster Vergangenheit immer wieder zu Festnahmen von Logistikern und Abholern.

Teilweise konnten sogar hohe Bargeldbeträge sichergestellt werden, die bestimmen Geschädigten zuzuordnen waren. Es handelt sich überwiegend um Organisierte Kriminalität, die im deutschsprachigen Raum verübt wird.

Gegen eine Reihe von Tatverdächtigen in der Türkei bestehen internationale Haftbefehle diverser Justizbehörden.

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