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Polizei und Feuerwehr

Weitere Badetote am Ostseestrand

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Neukirchen – Zu den bereits gemeldeten tödlichen Unfällen an Ostholsteinischen Stränden vom Wochenende muss ein weiteres Opfer hinzugefügt werden.

“Am Samstagnachmittag (27.07.) wurde eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis Lüneburg leblos aus dem Wasser gezogen. Sie ist am gestrigen Donnerstag (01.08.) im Krankenhaus verstorben”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Ihr Ehemann, der am 27.07. noch aus eigener Kraft aus dem Wasser gekommen und dann am Strand zusammengebrochen war, war bereits am 30. Juli 2019 in einem Lübecker Krankenhaus verstorben.

Der Mann war seiner Ehefrau zu Hilfe gekommen, die am Samstagnachmittag am Sütel-Strand von Neukirchen baden gegangen war und von ihrem Ehemann leblos aus dem Wasser gezogen wurde. Dieser war danach selbst am Ufer zusammengebrochen und nach erfolgter Reanimation in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dort verstarb er schließlich.

Die Ermittlungen zu beiden Todesfällen werden bei der Kriminalpolizeistelle Oldenburg in Holstein geführt.

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Polizei und Feuerwehr

Stapelfeld: 120 000 Euro Schaden und zwei Verletzte bei Unfall auf der A1

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Stapelfeld – Am gestrigen Mittwochnachmittag,23. September, kam es laut Polizei gegen 15.12 Uhr auf der BAB 1 in Höhe Stapelfeld in Fahrtrichtung Nord zu einem Verkehrsunfall.

Ein 46 Jahre alter Ammersbeker musste seinen BMW Kombi aufgrund eines Staus (vorausgegangener Verkehrsunfall) verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah ein hinter ihm fahrender 59jähriger Mann aus Hessen.

Trotz Ausweichmanöver fuhr er mit seinem Porsche Cayenne auf den Wagen des 46jährigen auf.

Durch den Aufprall drehte sich dieser und kollidierte mit dem auf dem rechten Fahrstreifen stehenden LKW Volvo eines 56 Jahre alten Diepholzer. Bei dem Unfall wurden beide Pkw-Fahrer leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro.

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Ahrensburg

Süd-Stormarn: Drei Polizisten bei Angriff verletzt – Mann in Psychatrie eingewiesen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kam es laut Polizei in einer Gemeinde in Süd-Stormarn zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Vorausgegangen war eine Bedrohung.

“Der Beschuldigte, ein 53 Jahre alter Mann, griff während der Sachverhaltsklärung unvermittelt zwei Polizisten an. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, so dass die Kollegen gezwungen waren, ihm Handfesseln anzulegen. Erst als weitere Polizeibeamte zur Unterstützung hinzugerufen wurden, konnte der Mann auf das Polizeirevier Ahrensburg gebracht werden. Trotz Fesselung leistete er auf dem Weg dorthin weiterhin Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ”, so Polizeisprecher Andreas Rosteck

Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens, unter anderem beschädigte er den Vorraum des Polizeirevieres erheblich, wurde der Mann dem Amtsarzt vorgestellt. Dieser ordnete die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik an.

Bei dem Einsatz wurden laut Polizei drei eingesetzte Polizeibeamte sowie der 53jährige leicht verletzt. Die Polizisten konnten ihren Dienst jedoch vorerst weiter versehen. Auf den Beschuldigten wartet u.a. nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

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Polizei und Feuerwehr

Kontrollwoche: Polizei erwischt über 800 Gurtmuffel

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Kiel – Im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche vom 14. bis 20. September führte die Landespolizei verstärkt Verkehrskontrollen durch.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Kzenon/Shutterstock

Im Fokus der Kontrollen standen Geschwindigkeitsverstöße, Verstöße gegen die Gurtpflicht und Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer (Ablenkung am Steuer).

Insgesamt wurden rund 8000 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 805 Gurtverstöße festgestellt.

10988 Fahrer überschritten während der Kontrollwoche die zulässige Geschwindigkeit. In 16 Fällen wurden Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. In 835 Fällen waren Verkehrsteilnehmer durch die verbotene Nutzung von Mobiltelefon etc. abgelenkt und müssen nun mit einem Bußgeld rechnen. In 43 Fällen endete für die Fahrzeugführer die Fahrt, da sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Sie müssen nun mit Bußgeld- bzw. Strafverfahren oder einer längeren Zwangspause als Autofahrer rechnen. In 29 Fällen wurde die Weiterfahrt wegen fehlender Fahrerlaubnis unterbunden und entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Die Landespolizei hat 2019 über 14.000 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt. Die passiven Sicherheitssysteme moderner Kraftfahrzeuge (Airbag, Gurt, Gurtstraffer etc.) können nur im Zusammenwirken optimal funktionieren und größtmöglichen Schutz der Insassen bieten. Sicherheitsgurte retten Leben! Die Schwere der Unfallfolgen hängt oftmals davon ab, ob ein Sicherheitsgurt angelegt war oder nicht. Ein besonderes Augenmerk gilt hier der ordnungsgemäßen Sicherung von Kindern in Kraftfahrzeugen, da unter den Mitfahrern, die in Kraftfahrzeugen verletzt werden, die Anzahl von Kindern seit Jahren anhaltend hoch ist (2019: 563 verunglückte Kinder als Mitfahrer). Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit 30 Euro Verwarnungsgeld geahndet, wer Kinder im Fahrzeug nicht sichert, muss mit bis zu 70 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Zweiter Schwerpunkt der Kontrollaktion war das Thema Ablenkung, also die verbotswidrige Nutzung von Handy, Smartphone und Co. am Steuer. 2018 telefonierten oder tippten 16.509 Fahrzeugführer während der Fahrt, 2019 waren es schon 17.438. Auch in diesem Jahr zeigt sich nach aktuellen Daten, dass die Kontrollen notwendig sind. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 wurden bereits 7.343 Verstöße aufgedeckt.

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