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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: Mit 2,29 Promille ohne Führerschein auf der A24 unterwegs

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Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Reinbek – Am Samstag, gegen 12:35 Uhr ist es auf der BAB 24 bei Reinbek zu einer Trunkenheitsfahrt gekommen. Der Fahrzeugführer besaß zudem keinen Führerschein mehr.

“Die Beamten des Polizei-Autobahnrevieres Ratzeburg kontrollierten auf dem Parkplatz Hahnenkoppel auf der BAB 24 in Fahrtrichtung Berlin einen Mercedes Benz und stellten beim Fahrer, einen 40-jährigen Mann aus Lenzen, Atemalkohol fest. Zudem war er nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis”, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian .

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,29 Promille. Den Führerschein hatte er bereits wegen einer Trunkenheitsfahrt verloren.

Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und fertigten eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

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Schleswig-Holstein

Reinbek: 23-jähriger Glinder nach Körperverletzungen verhaftet

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Symbolfoto: Lunopark/Shutterstock.com

Reinbek/Aumühle – Am Sonntagnachmittag, 11. Mai, kam es in der Tunnelunterführung Augustin/Mühlenweg in Aumühle zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 23-Jährigen und zwei Jugendlichen, 14 und 15 Jahre alt. Die beiden Jugendlichen wurden verletzt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen trafen gegen 16:35 Uhr die zwei Jugendlichen in der Tunnelunterführung auf den Tatverdächtigen. Es kam zu einer Auseinandersetzung, wobei durch den Tatverdächtigen auch ein längerer Schlaggegenstand eingesetzt wurde.

Die beiden Jugendlichen wiesen Verletzungen auf, welche im Krankenhaus behandelt wurden. Inwieweit diese auf die vorangegangene Auseinandersetzung zurückzuführen ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Unmittelbar nach der Tat entfernte sich der Tatverdächtige mit der S-Bahn von Aumühle in Fahrtrichtung Reinbek, wo er von Polizeibeamten wenig später angetroffen und nach kurzer Flucht festgenommen werden konnte.

Es handelt sich dabei um einen 23-jährigen Mann aus Glinde. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahme wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Zu den Hintergründen der Tat kann derzeit nichts gesagt werden. Sie sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Reinbek.

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: Mit Schutzmasken beladener LKW komplett ausgebrannt

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinbek – Gestern Abend ist auf der BAB 24, Fahrtrichtung Hamburg, auf dem Parkplatz Hahnenkoppel ein Klein-Lastkraftwagen Renault Master vollständig ausgebrannt. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden auch zwei umstehende Mülltonnen in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 19:40 Uhr wurde der Polizei über Notruf ein brennendes Fahrzeug, auf dem Parkplatz Hahnenkoppel der BAB 24 mitgeteilt. Das Feuer konnte zwar zügig durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Ohe und Witzhave gelöscht, das vollständige Ausbrennen des Klein-Lkw aber nicht verhindert werden.

Der 59-jährige Fahrzeugführer aus Polen befand sich beim Ausbruch des Brandes noch im Fahrzeug.

Er wurde von umstehenden Lkw-Fahrern umgehend aus der Fahrerkabine gezogen. Aufgrund des Brandes erlitt er leichter Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Fahrzeug war ausschließlich beladen mit FFP2 Schutzmasken, die dem Feuer zum Opfer fielen.

Angaben zur Höhe des Sachschadens können nicht gemacht werden. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei bislang nicht vor.

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