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Der Kreis

Unwetterwarnung für Stormarn

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Symbolfoto: Solarseven/Shutterstock

Stormarn- Der deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Nachmittag und den Abend gleich mehrfach vor Unwettern in Stormarn.

“Von Süden ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und kleinkörnigen Hagel”, so der DWD.

“Aufgrund ihrer langsamen Verlagerungsgeschwindigkeit kann es bei den schweren bist starken Gewittern kleinräumig zu heftigem Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter (l/qm) in kurzer Zeit kommen. Vereinzelt und lokal eng begrenzt ist auch extrem heftiger Starkregen über 40 l/qm in kurzer Zeit wahrscheinlich. Zudem können die Gewitter von Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) sowie mittelgroßem Hagel (um 2 cm) oder Hagelansammlungen begleitet sein. Die Unwettergefahr hält bis in die Nacht zum Dienstag an und schwächt sich im Laufe der Nacht nur langsam ab”, so die Warnvorhersage weiter.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de). Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

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Polizei und Feuerwehr

Reinbek: Mann gerät durch eskalierten Streit unter S-Bahn

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinbek – Gestern Abend, 14. Juli, gegen 23:40 Uhr erhielt die Bundespolizei Kiel zunächst die Information, dass am Bahnhof Reinbek eine Person in die Gleise gefallen sei.

Die am Einsatzort eingetroffene Streife aus Lübeck wurde bei dem Einsatz durch Kräfte der Landespolizei unterstützt. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die beiden Männer in einen Streit um ein Mobiltelefon geraten waren.

Im Zuge dieser Rangelei ist ein 46-jähriger Mann in das Gleis direkt hinter der Gleiskante gefallen und hatte sich dabei einen Beinbruch zugezogen. Der Mann wurde durch eine in den Bahnhof Reinbek einfahrende S-Bahn, die trotz durchgeführter Schnellbremsung nicht mehr vor der Person zum Stillstand kommen konnte, nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht weiter verletzt.

Nach Bergung des Verletzten wurde dieser in das Krankenhaus eingeliefert. Der zweite, ein 25-jähriger Mann, konnte durch die eingesetzte Streife der Landespolizei festgenommen werden. Da bei ihm deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde eine Blutprobe angeordnet. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,4 Promille.

Durch die eingesetzten Kräfte wurde vorhandenes Videomaterial sichergestellt.

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen des Verdachtes einer fahrlässigen Körperverletzung gegen den 25-Jährigen. Von Seiten der Bahn wurden 8 Totalausfälle gemeldet und die Strecke war bis 01:07 Uhr gesperrt.

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Bad Oldesloe

Mobile Mammographie: Der Anti-Brustkrebs-Truck kommt nach Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Mit Früherkennung gegen den Brustkrebs: Seit zwölf Jahren fährt das Mammobil durch Schleswig-Holstein und bietet Frauen die Möglichkeit einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung.

Ab dem 14. August wird das Mammobil für sechs Wochen am Oldesloer Kurpark stehen und Mammographien anbieten.

An diesem Standort werden alle Frauen der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren, die im Bereich der Postleitzahlen 23843, 23847 und 23860 ansässig sind, eingeladen.

Teilnahmeberechtigt sind klinisch unauffällige Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, die im Zweijahresintervall zu einer Mammographie eingeladen werden.

Für die Anfertigung der Röntgenaufnahme werden digitale Mammographiesysteme der neuesten Generation verwendet, welche eine Optimierung der Bildqualität und eine Minimierung der Strahlendosis gewährleisten.

Die eingeladenen Frauen werden von speziell geschulten Mitarbeiterinnen geröntgt. Im Anschluss werden die Röntgenaufnahmen von zwei erfahrenen, besonders qualifizierten Ärzten beurteilt. Die Befundmitteilung an die Frauen erfolgt in ca. 7 – 10 Werktagen. Mit Einverständnis der Frauen werden behandelnde Ärzte informiert.

Bei den meisten Frauen ist allein durch die Mammographie eine Brustkrebserkrankung bei unauffälliger Bildgebung mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

Nur bei sieben Prozent der Frauen sind Zusatzuntersuchungen erforderlich.

In zwölf Jahren sind rund 500.000 Frauen in Schleswig-Holstein zu einer Mammographie im Mammobil eingeladen worden, die Hälfte von ihnen nahm das Angebot an. Bei rund 23.200 Frauen waren ergänzende Untersuchungen erforderlich, die meistens mit einem gutartigen Befund abgeschlossen werden konnten.

Bei knapp 2.300 Frauen wurden jedoch Karzinome diagnostiziert. Entsprechend den bundesweiten Auswertungen waren auch in unserer Region gut 85 Prozent der diagnostizierten Befunde kleiner 2 cm und entsprachen damit einem sogenannten Frühbefund. Bei über 80 Prozent der Patientinnen ergab sich kein Hinweis auf eine Streuung, vor Beginn des Screenings lag dieser Wert bei 57 Prozent. Beide Faktoren verbessern die Prognose für von Brustkrebsbetroffenen Frauen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken bundesweit ca. 72.000 neu, im gleichen Zeitraum versterben 17100 Frauen an den Folgen einer Erkrankung. In Schleswig-Holstein zählen wir jährlich ca. 3100 Neuerkrankungen und ca. 640 Todesfälle.

Infos unter: www.mammographiescreening-luebeck.de

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Ratgeber

Betrüger geben vor Handwerker zu sein: Ahrensburger bestohlen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Wie heut herrauskam brachten bereits am Donnerstag, 9. Juli, falsche Handwerker ein älteres Ehepaar in Ahrensburg um Schmuck sowie um 1200 Euro Bargeld.

Tags zuvor trat ein angeblicher “Handwerker” an den 80-jährigen Senior heran und bot an, Reinigungsarbeiten im Haus auszuführen. Man verabredete sich für den nächsten Tag.

“Die zwei angeblichen Handwerker wurden dann verabredungsgemäß vom Ahrensburger ins Haus gelassen. Unter dem Vorwand mal das Badezimmer benutzen zu müssen, gelang es den beiden Personen sich unbemerkt vom Senior im Haus zu bewegen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Kurze Zeit später verließen die beiden Männer die Räumlichkeiten ohne die angebotenen Arbeiten auszuführen, nachdem sie das ältere Paar um Schmuck und Bargeld erleichtert hatten.

Die zwei Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

– ca. 175 cm groß – kurze schwarze Haare – sprachen deutsch mit Akzent Sie werden auf 35 und 50 Jahre alt geschätzt. Die jüngere Person sei von schlanker Statur, der 50-jährige sei kräftig gebaut.

Sie führten einen blauen Pritschenwagen mit dem Ortskennzeichen HH (für die Hansestadt Hamburg) mit.

Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 entgegen.

Die Polizei warnt insbesondere ältere Menschen davor, falsche Monteure, angebliche Handwerker, Heizungsableser oder ähnliche Personen in ihre Wohnung zu lassen, wenn diese plötzlich ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Lassen sie diese Personen niemals unbeobachtet in ihrem Haus agieren. Ein seriöser Handwerker wird für diese Skepsis Verständnis haben.

Die Varianten der “reisenden Handwerker” sind vielfältig: Sie bieten ungefragt ihre Dienste für zum Beispiel Teer- oder Gartenarbeiten, Dachreparaturen, Scherenschleifen usw. an. Falls überhaupt Arbeiten ausgeführt werden, sind diese häufig nicht fachgerecht.

Nähere Informationen zu diesem und anderen Themen rund um den Betrug erhalten Sie im Internet unter

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