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Hamburg

Trickbetrüger in Hamburg: Haftbefehl gegen “falschen Polizisten”

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Gegen einen am Dienstag vergangener Woche vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen erging jetzt Haftbefehl. Der Mann wollte einem Senioren einen höheren Geldbetrag abnehmen.

Am Dienstagvormittag meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter telefonisch bei dem 72-jährigen Geschädigten und berichtete von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Ein angeblicher Kollege ergänzte, bei den festgenommenen Tätern seien die persönlichen Daten des 72-Jährigen gefunden worden.

Als der Mann sich dann nach dessen Ersparnissen erkundigte, äußerte der 72-Jährige sein Misstrauen. Sodann wurde er aufgefordert, während des laufenden Telefonats den Polizeinotruf anzuwählen. Nach einem Piepton übernahm dann ein weiterer angeblicher Polizeibeamter des angeblich “echten” Polizeinotrufs das Gespräch.

Dieser teilte mit, die vorherigen Anrufer seien falsche Polizeibeamte gewesen und müssten nun als solche überführt werden. Der 72-Jährige sollte als Lockvogel agieren und wurde hierzu noch an einen angeblichen Psychologen weitergereicht, der ihm entsprechende Verhaltenstipps gab.

Im weiteren Verlauf ging der 72-Jährige dann zu seiner Hausbank und hob dort einen höheren Bargeldbetrag ab. Die Telefonverbindung zu den Tätern bestand durchgängig, auch während der Abhebung des Geldes.

“Nach der Geldabhebung kam es zu einer Verbindungsstörung, woraufhin das Gespräch unterbrochen wurde. Diese Situation nutzte der 72-Jährige und rief selbstständig beim Polizeinotruf an.

Nachdem die Beamten ihn über die Betrügermasche aufgeklärt hatten, begaben sich Zivilfahnder des Polizeikommissariats 26 sofort zu dessen Wohnanschrift.

Am Nachmittag erschien zur Übernahme des abgehobenen Geldes schließlich ein Mann an der Anschrift des Geschädigten, den die Fahnder daraufhin vorläufig festnahmen. Bei ihm handelt es sich um einen polizeibekannten 49-jährigen Deutschen.

Einem Komplizen gelang es, unerkannt zu flüchten.

Ermittler der Fachdienststelle für Trickdiebstahl und Trickbetrug (LKA 433) übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Sie veranlassten eine erkennungsdienstliche Behandlung des Tatverdächtigen und führten den aus polizeilicher Sicht dringend tatverdächtigen Mann einem Haftrichter zu. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu dem geflüchteten Komplizen und möglichen Hintermännern, dauern an.

Tipps und Hinweise der Polizei:

Wenn die Polizei Sie anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110 im Display.

Polizeibeamte

– fordern Sie am Telefon nicht zur Über- bzw. Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen auf.

– befragen Sie am Telefon nicht zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Schon gar nicht befragen Polizeibeamte Sie zu Ihren Geldverstecken.

– setzen Sie niemals unter Druck.

Sind Sie sich unsicher, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie den Betrüger los. Aufzulegen ist in solchen Fällen nicht unhöflich, sondern wichtig.

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Hamburg

Hamburg: Junger Motorradfahrer tödlich verunglückt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstag in Hamburg ein 21-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 21-Jährige mit seiner Suzuki die Finkenwerder Straße aus Richtung Köhlbrandbrücke kommend in Richtung BAB 7.

“Er wechselte offenbar sehr zügig von der rechten Spur unmittelbar hinter einen in der mittleren Spur fahrenden Sattelzug und weiter in die linke Spur. Als der Kradfahrer den Sattelzug links überholen wollte, geriet er mutmaßlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, touchierte den hinteren linken Reifen des Sattelzugaufliegers und stürzte”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Im weiteren Verlauf wurde der Mann vom Sattelzug erfasst. Er verstarb noch vor dem Eintreffen von Rettungskräften an der Unfallstelle.

Sowohl der Lkw-Fahrer als auch ein weiterer Kradfahrer, mit dem der 21-Jährige unterwegs gewesen ist, erlitten einen Schock. Beide wurden vor Ort von Rettungswagenbesatzungen medizinisch behandelt und anschließend durch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) betreut.

Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Hamburg-Barmbek: Fahrkartenautomaten gesprengt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Die Hamburger Polizei fahndet nach zwei unbekannten Tätern, die am frühen Sonntagmorgen zwei Fahrkartenautomaten am Bahnhof Rübenkamp gesprengt haben.

Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass die Täter offenbar Sprengsätze in oder an den Automaten angebracht hatten. Nachdem diese explodiert waren, entwendeten die Täter eine unbekannte Summe Bargeld daraus und flüchteten in Richtung Hebebrandstraße.

Das Landeskriminalamt für Sprengstoffdelikte (LKA 75) hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Sie dauern an.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg: Polizei und Zoll beschlagnahmen 12 Kilo Drogen

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Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Hamburg – Bereits Mitte März 2020 konnten Beamte von Polizei und Zoll der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift den Handel mit sieben Kilogramm Kokain und fünf Kilogramm Amphetamin verhindern und zwei deutsche sowie einen türkischen Staatsangehörigen im Hamburger Westen festnehmen.

Einer der Festgenommenen, ein 41-Jähriger, ist ein “alter Bekannter” der Ermittlungsbehörde, denn er wurde bereits 2010 zu einer langjährigen Haftstrafe wegen Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt und erst Mitte 2018 aus dem Gefängnis entlassen.

Es wurden drei hochwertige Fahrzeuge und 57.000 Euro beschlagnahmt. Gegen alle Tatbeteiligten wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen dauern im Auftrage der Staatsanwaltschaft Hamburg an.

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