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Ahrensburg

Ahrensburg: Mofa, Motorroller, Anhänger und PKW ausgebrannt – Polizei sucht Zeugen

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – In der Nacht auf Montag, 29. Juli, gegen 01:25 Uhr, kam es im Sylter Ring in Ahrensburg zum Feuer an mehreren Kraftfahrzeugen.

Betroffen waren ein Opel Corsa, ein Motorroller, ein Mofa sowie ein Anhänger. Die Fahrzeuge waren hintereinander auf einem Parkstreifen abgestellt. Anwohner bemerkten den Feuerschein und verständigten daraufhin die Polizei und Feuerwehr.

“Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannten der Roller und das Mofa in voller Ausdehnung und das Feuer griff bereits auf den Opel Corsa über. Die Plane des abgestellten Anhängers wurde aufgrund der Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen”, sagt Polizeisprecherin Rena Bretsch .

Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Auf Grund des Brandschadens sind die Marken des betroffenen Rollers und Mofas zu diesem Zeitpunkt noch nicht eindeutig zu benennen. Die Besitzer der Fahrzeuge konnten auch noch nicht ermittelt werden.

Die genaue Brandursache ist zurzeit noch unklar. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen gesucht:

Wer kann Angaben zu den Fahrzeug-Bränden machen? Wem sind, um die Tatzeit herum, im Bereich des Sylter Ringes verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Kultur

Gospel-Konzert: „Missa Jazzica“ in der Schloßkirche

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Ahrensburg – Am Sonntag, dem 29. September um 17 Uhr lädt der Gospelchor der Schloßkirche Ahrensburg zum Konzert ein.

Foto: Monika Veeh

Es beginnt mit Songs aus Südafrika, Gospels aus Schweden und Solo-Spirtituals. Hauptstück des Programms ist die „Missa Jazzica“ von Johannes Matthias Michel: Eine Jazzmesse für Solostimme, Chor und Jazztrio, die den traditionellen lateinischen Text auf musikalisch neue Weise vertont – in verschiedenen Jazzstilen wie Swing, Latin und Blues. Eine hin- und mitreißende Musik!

Neben dem Gospelchor der Schloßkirche wirken mit: Wiebke Krull (Sologesang), Sven Klammer (Piano), Michael Schäfer (E-Bass) und Sönke Herrmannsen (Percussion).

Die Leitung hat KMD Ulrich Fornoff. Karten für 10 und 12 Euro (ermäßigt 8 und 10 Euro) gibt es bei der Buchhandlung Stojan und an der Abendkasse.

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Politik und Gesellschaft

Gesprächsrunde in der Ahrensburger Stadtbücherei: “Seenotrettung ist kein Verbrechen”

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Foto: Patzner/hfr

Ahrensburg – Zu einer informativen und spannenden Gesprächsrunde zum Thema “Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer” trafen sich drei Gesprächspartner in der Stadtbücherei Ahrensburg.

Michael Brandt (MdB, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe) begann sein Statement mit dem Bericht von seinem Besuch auf der Insel Lesbos.

Dieser sogenannte Hotspot auf der griechischen Insel ist ausgelegt für 2.400 Personen, die über das Mittelmeer versuchen Europa zu erreichen. 9.000 Menschen vegetieren derzeit allerdings unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Sie warten dort, ob sie in die Türkei zurückgeschickt werden. Die Entscheidung darüber fällen die überforderten griechischen Behörden nach einer Wartezeit.

Es dauert 1,5 bis 3 Jahre nach Brandts Informationen bis es zum ersten Gespräch mit den Flüchtlingen kommt. Die Menschen schlafen größtenteils auf Pappen unter Planen im freien Gelände. Vom Zustand der sanitären Anlagen nicht zu reden.

An genau zwei Stellen im Lager gibt es laut Brandt fließendes Wasser. Die Essensausgabe wird vom Militär übernommen. Das Anstehen dafür dauert zwischen zwei und vier Stunden.

Mittlerweile hat sich eine Menschenhändlerstruktur sich herausgebildet und es verschwinden laut Berichten aus dem Lager regelmässig junge Frauen von der Insel.

Die örtliche Polizei bestreitet dies, die Information wird aber von der dort aktiven Vertreterin einer Nichtregierungsorganisation (NGO) bestätigt. 43% der Flüchtlinge sind Jugendliche und Kinder.

Am dringendsten sei es, diese aus dem Lager herauszuholen. In Deutschland stehe die in den letzten Jahren aufgebaute Infrastruktur teilweise leer. Auf Lesbos sei die Situation seit über 3,5 Jahren im Vergleich dazu absurd und menschenverachtend.

Der Hotspot in Lesbos wird finanziert und liegt in der Verantwortung der Europäischen Union.

Britta Ritterhof (Freundeskreis für Flüchtlinge Ahrensburg e.V.) berichtet in vollem Kontrast dagegen von den komfortablen Umständen der Flüchtlinge in Ahrensburg.

Das Leben im Containerdorf im Ahrensburger Gewerbegebiet erscheint im Vergleich dazu deutlich lebenswerter. Die Stadt Ahrensburg  konnte gut funktionierende Netzwerke aufbauen. die jetzt eine geradezu professionelle Betreuung durch die Kombination von Haupt-/ und Ehrenamt gewährleisten.

Hand in Hand arbeiten laut der Berichte das Rathaus, Jobcenter, Diakonie, Freundeskreis und viele andere Vereine. „Es läuft wunderbar, natürlich könnte es – wie immer – noch besser laufen“.

Als Vertreter aus Kiel berichtete Tim L. (Seebrücke Kiel) von dem Projekt „Sicherer Hafen“. In den Jahren 2014 bis August 2019 sind über 18.650 Menschen auf ihrer Flucht übers im Mittelmeer ertrunken.

Geradezu skandalös sei es, dass die Retter auf Schiffen kriminalisiert werden. Helfern drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Seenotrettung werde massiv behindert und die Schiffe dürften nicht mehr anlegen.

Die Europäische Union habe mit der „lybischen Küstenwache“ vereinbart, dass diese die Boote abfangen und wieder zurück in die Lager auf lybischen Boden bringen sollen, wo laut Berichten Folter, Gewalt und Vergewaltigungen herrschen.

Die Stadt Kiel hat sich mit Beschluss der Ratsversammlung  am 15.11.2018 zum „sicheren  Hafen“ erklärt. Die Kieler Bevölkerung heißt damit Menschen in Not willkommen.

Ziel sei es auch weitere Kommunen zu diesem Schritt zu bewegen und Europa wieder zu öffnen. “Die Fluchtursachen lassen sich durch die Abschottung europäischer Grenzen nicht beheben und am wenigstens dürfen die Augen vor diese Leid verschlossen werden”, hieß es in der Gesprächsrunde.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Ali Hayder Mercan (Fraktionsvorsitzender „Die Linke“ Ahrensburg).

Der Abend in der Stadtbücherei Ahrensburg endete mit dem hoffnungsvollen Statement, dass der Funke aus Stormarn weitergegeben werden kann und die Bundesregierung durch viele Proteste doch zu einer Änderung in der Flüchtlingspolitik bewogen werden kann und die Vorteile einer gelungenen Integration, wie sie vorbildlich in Ahrensburg vollzogen werde, zu schätzen ist.

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Ahrensburg

Mathe-Rallye durch die Ahrensburger Stadtbücherei

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Die Ahrensburger Stadtbücherei. Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Rechenfüchse und Mathegenie-Nachwuchs aufgepasst: Am Montag, 16. September, findet in der Zeit von 15:30 bis 18 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3, im Rahmen der Stormarner Kindertage eine ganz besondere Rallye statt. Sie steht ganz im Zeichen von Zahlen, Mustern, Reihenfolgen und Rätseln.

Die Kinderbuchbibliothekarin Jennifer Lübker von der Stadtbücherei Ahrensburg und die technische Naturwissenschaftlerin Dr. Barbara Kranz-Zwerger von der Höhle der Wunder haben die Rallye konzipiert und für Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren entwickelt.

Es können aber alle, die es interessiert, mitmachen. Die Rallye setzt sich spielerisch mit Mathematik auseinander und zeigt ihre ganze Bandbreite.

Es müssen Treppen gezählt, Bücher sortiert, Muster erkannt werden und vieles mehr. Die Rallye läuft als „offenes Angebot“, die Kinder können also zwischen 15:30 und 18 Uhr kommen und unabhängig voneinander die einzelnen Stationen durchlaufen.

Der Parcours erstreckt sich über alle Etagen der Bücherei und dauert circa eine Stunde. Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten. Per Mail an stadtbuecherei@ahrensburg.de, telefonisch unter 04102-77172 oder persönlich in der Stadtbücherei. Bereits nach zehn Aufgaben gibt es ein kleines Geschenk.

Für Mathe-Experten beziehungsweise die, die es werden wollen, gibt es noch ein paar Stationen mehr. Es kann allein oder in Gruppen gearbeitet werden.

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