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Bad Oldesloe

Albanische Künstlerin stellt in der Sparkasse Holstein aus

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Bad Oldesloe – Die Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe ist Gastgeber für eine Bilderausstellung:  Seit dem 22. Juli bis zum 3. August 2019 präsentiert sie in ihrer Kundenhalle in der Hagenstraße 19 ausgewählte Werke der jungen Albanerin Neko Cela.

Wer die Ausstellung in dem genannten Zeitraum besuchen möchte, hat dazu die Gelegenheit während der Öffnungszeiten der Filiale (montags, mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr, dienstags von 9 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 12.30 Uhr). Die Vernissage findet am 25. Juli um 18 Uhr in der Sparkasse statt.

Der Lebenslauf von Neko Cela liest sich „gefühlt fast wie ein Roman“:

Die heute 18-jährige war im Oktober 2015 mit ihrer Familie aus Albanien nach Grabau bei Bad Oldesloe gekommen.

Sie besuchte das DAZ Zentrum an der Theodor-Storm-Schule in der Kreisstadt, lernte sehr schnell die deutsche Sprache und brachte gute Zeugnisse nach Hause. Auch konnte sie sich – wie ihre ganze Familie mit Vater Arian, Mutter Leonora und vier Geschwistern – schnell in das dörfliche Leben integrieren: Unter anderem spielte sie im Fußball-Mädchenteam des TSV Grabau, lernte Gitarre und wurde sogar Königin beim Vogelschießen. In dieser Zeit zeigte sich Nekos besonderes Talent immer deutlicher – das Malen.

Wenn Familie Cela sich zum Beispiel für etwas bedanken wollte, dann verschenkte sie häufig ein von Neko gemaltes Bild. Schon früh erkannte auch die Grabauer Künstlerin Fiona Coldwell-Hoffmann die außergewöhnlichen Fähigkeiten der jungen Albanerin, gab ihr zahlreiche Tipps und förderte sie.

Im Juni 2016 dann der Schock: Familie Cela bekam den Ausreisebescheid und musste wieder zurück nach Albanien.

Neko hatte große Sehnsucht und wollte unbedingt wieder nach Deutschland. Ein „Schlupfloch“ tat sich auf: Neko bekam die Chance, eine Deutsch-Albanische Schule in der Hauptstadt Tirana zu besuchen, 200 Kilometer entfernt von den Eltern. Die Wohnung von Neko in Tirana wird durch Spenden Grabauer Bürger finanziert; diese Hilfe organisiert Anke Hammerich. Zur Zeit ist Neko Cela in den Sommerfewrien wieder in ihrer zweiten Heimat Grabau.  

Einen „großen Fan“ hat Neko Cela auf jeden Fall schon gewonnen: Oliver Ruddigkeit, Leiter der Bad Oldesloer Filiale der Sparkasse Holstein. Er freut sich über die Ausstellung der jungen Albanerin: „Kunst und Kultur gehören traditionell zu unseren Förderschwerpunkten! Daher ist es uns besonders wichtig, gerade auch die heimischen Künstler zu unterstützen und ihnen ein angemessenes Forum für ihre Werke zu bieten. Neko Cela ist dabei aufgrund ihres Aufenthalts in Grabau und ihres Werdegangs ein besonders spannendes Projekt zur Finanzierung ihrer eigenen Ausbildung gelungen“.

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Bad Oldesloe

Geldsäcke zu schwer: Oldesloe beauftragt Firma mit Parkautomaten-Entleerung

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Verwaltung will ein privates Unternehmen mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. Der Grund: Die Geldsäcke sind zu schwer für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Bild von Harry Strauss auf Pixabay

729.722 Euro hat die Stadt Bad Oldesloe 2018 durch Parkgebühren eingenommen. Obwohl es mittlerweile die Möglichkeit gibt, auch per Smartphone-App zu bezahlen, zahlen die meisten Autofahrer noch immer mit Kleingeld. Und die Münzen sind schwer.

„Es sind Säcke voller Geld“, wie Bürgermeister Jörg Lembke im Wirtschafts-, Bau- und Planungsausschuss sagte.

Bei einigen Mitarbeitern des Ordnungsamtes habe das Schleppen der kiloschweren mit Münzen gefüllten Beutel schon zu gesundheitlichen Beschwerden geführt.

„Das ist den Mitarbeitern nicht zuzumuten“, sagte Lembke. Außerdem bindet die Leerung Ressourcen. Denn aus Sicherheitsgründen, so der Verwaltungschef, seien dafür immer zwei Mitarbeiter nötig: „Die fehlen dann bei der Parkraumüberwachung.“

Die Verwaltung will daher eine Firma mit der Entleerung der Parkscheinautomaten beauftragen. 15.000 Euro jährlich wird das kosten. Der Ausschuss stimmte zu, nur die SPD war dagegen.

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Bad Oldesloe

Gefunden in Neritz: Wer vermisst diese süße Fundkatze?

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Neritz/Bad Oldesloe – Am Montag ist in Neritz eine erst vier Monate alte Katze gefunden worden. Wer vermisst das Tier?

Fotos: Tierschutz Bad Oldesloe/Facebook

Die Kätzin befindet sich derzeit im Oldesloer Tierheim und wartet dort auf ihre Besitzer. Das Tier ist leider weder tätowiert noch gechippt und kann daher keinem Halter zugeordnet werden.

Wer vermisst die süße Katze oder kennt die Besitzer?

Das Tierheim Bad Oldesloe ist während der Öffnungszeiten (Mo., Do. So. 10.30 bis 12 Uhr, Montag bis Sonntag 17 bis 18 Uhr unter 0 45 31 – 8 78 88 zu erreichen.

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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