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Polizei und Feuerwehr

Zahlreiche PKWs in Brand gesetzt: Tatverdächtiger in Lübeck gefasst

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Absperrung an einer Brandstelle Symbolfoto: Hieronymus Ukkel/shutterstock

Lübeck – Nachdem es in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli zunächst zu einem Brand eines Fahrzeugs im Hamsterweg in Lübeck Eichholz gekommen war hatten später sieben PKW auf einem Parkplatz bei der Musik- und Kongresshalle gebrann.

Sieben weitere PKW, die in unmittelbarer Nähe zu den in Brand gesetzten Fahrzeugen standen, wurden durch Hitzeeinwirkung erheblich beschädigt.

Nach intensiven Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kommissariats 11 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck konnte zwischenzeitlich ein dringender Tatverdacht gegen einen 31 Jahre alten Mann aus Lübeck begründet werden.

Das Amtsgericht Lübeck hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der Brandstiftung und der Sachbeschädigung und des Haftgrundes der Fluchtgefahr gegen den Tatverdächtigen erlassen.

Am frühen Morgen des 15.07. hatte ein Zeuge einen brennenden Papiermüllcontainer am Travewanderweg entlang der Falkenstraße gemeldet und die daraufhin zum Brandort entsandten Polizeibeamten auf den in unmittelbarer Nähe des Brandortes gehenden Tatverdächtigen hingewiesen.

Die Polizeibeamten hatten den Mann daraufhin kontrolliert und – da er die Inbrandsetzung des Papiercontainers einräumte und ganz in der Nähe ein weiterer brennender Mülleimer entdeckt worden war – vorläufig festgenommen.

“Der Beschuldigte bestritt im Weiteren aber die Brandlegungen an den Fahrzeugen. Zunächst waren auch keine Beweismittel oder ausreichende Indizien vorhanden, um den Tatverdacht insoweit zu erhärten. Der 31jährige musste daher nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst entlassen werden”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Durch intensive weitere Ermittlungen konnte dann jedoch laut Polizeibericht doch ein dringender Tatverdacht gegen den Beschuldigten begründet werden. Es konnte nachgewiesen werden, dass er sich zur tatrelevanten Zeit in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Brandorte aufgehalten hat und er dabei verschiedene Zündmittel bei sich gehabt hatte.

Der Mann wurde nach Erlass des Untersuchungshaftbefehls noch am gestrigen Tage der Justizvollzugsanstalt Lübeck zugeführt.

Um das Bewegungsbild des Tatverdächtigen im Zeitraum vom 14.07. auf den 15.07. noch intensiver nachvollziehen zu können, suchen die Ermittler des Kommissariats 11 nach Zeugen, denen in der Nacht im Lübecker Stadtgebiet ein zu der folgenden Beschreibung passender Mann aufgefallen ist:

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen circa 185 Zentimeter großen, 31 Jahre alten Mann von hagerer Statur. Die Person hat mittellang geschnittenes, dunkles, welliges Haare und war mit einer eng anliegenden dunklen Hose und knöchelhohen, schwarzen Schuhen bekleidet. Dazu trug der Mann eine kurze, dunkel gesteppte Jacke und um den Hals einen Schal.

Hinweise zu Aufenthaltsorten der beschriebenen Person werden vom Kommissariat 11 unter Telefon 0451 – 1310 entgegengenommen.

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Kreis Pinneberg

Dreister PKW-Fahrer umkurvt Straßensperre und fährt Feuerwehrmann an

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Feuerwehr Warnschild Archivfoto: SL

Appen – Der Respekt vor Straßensperren an Einsatzstellen geht gefühlt ständtig weiter zurück. Immer wieder meinen Autofahrer oder andere Verkehrsteilnehmer selbst bestimmen zu können, ob sie weiterfahren können und dürfen oder nicht.

Am 20.10. kam es in Appen (Kreis Pinneberg) nun zum Zusammenstoß zwischen einem PKW dessen Fahrer eine Sperrung ignoriere und einem Feuerwehrmann. Der Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.

“Gegen 14:30 Uhr befand sich ein 36-jähriger Feuerwehrmann an der Kreuzung Wedeler Chaussee / Rollbarg. Aufgrund einer Ölspur hatte die Feuerwehr eine Sperrung eingerichtet, die verhindern sollte, dass Fahrzeuge aus dem Rollbarg in die Wedeler Chaussee in Richtung Wedel einbiegen”, so Polizeisprecher Steffen Büntjen.

Ein 77-jähriger BMW-Fahrer aus Hamburg befuhr den Rollbarg in Richtung Wedeler Chaussee.

” Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr er kurz vor der Kreuzung zur Wedeler Chaussee über die Gegenfahrspur an mehreren wartenden Fahrzeugen vorbei, um danach links auf die Wedeler Chaussee abzubiegen. Der Feuerwehrmann habe ihm im Kreuzungsbereich daraufhin per Handzeichen und Sprache nochmals die Sperrung verdeutlicht”, so Büntjen.

Der 77-Jährige habe sein Fahrzeug jedoch nicht rechtzeitig abgebremst, sodass es zu einer Berührung zwischen BMW und Feuerwehrmann kam. Der Feuerwehrmann wurde dadurch leicht verletzt. Nachdem der 36-Jährige dem Fahrzeugführer die Situation der Sperrung nochmal erläutert hatte, soll der 77-Jährige erneut angefahren sein.

Um einem weiteren Zusammenstoß zu entgehen, sei der Feuerwehrmann zum Teil auf die Motorhaube des Fahrzeugs gesprungen.

“Die Polizei hat den Vorfall als Unfall mit Personenschaden aufgenommen; der betroffene Feuerwehrmann hat Strafantrag gestellt. Kreiswehrführer Frank Homrich verurteilte dieses Verhalten”, so Michael Bunk, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg.

“Ich findes es beschämend, dass ein Autofahrer, für dessen Sicherheit wir im Einsatz sind, es billigend in Kauf nimmt, Einsatzkräfte zu verletzen”, sagt Homrich.

Daran, dass man an Absperrungen oft diskutieren müsse, habe man sich mittlerweile schon fast gewöhnt und auch an die ein oder andere Beleidigung sei durchaus nicht mehr ungewöhnlich, aber dies sei eine andere Qualität. “Das ist Gewalt gegen Einsatzkräfte.”, so Homrich, der daran erinnerte, dass alle Feuerwehrkameraden im Kreis Pinneberg ehrenamtlich im Einsatz sind.

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Polizei und Feuerwehr

Senior (85) fuhr sie auf Radweg um: 11-Jährige verstirbt nach Unfall

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kisdorf – Am heutigen Montag, den 21.10., ist es in Kisdorf (Kreis Segeberg) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 11-jähriges Mädchen wurde dabei tödlich verletzt.

Gegen 13:10 Uhr befuhr ein 85-Jähriger aus dem Kreis Segeberg mit seinem Mercedes die Henstedter Straße in Richtung Kaltenkirchen. Ein 11-jähriges Mädchen aus Henstedt-Ulzburg befuhr den für beide Fahrtrichtungen freigegebenen Radweg der Henstedter Straße in Richtung Henstedt-Ulzburg.

Der 85-Jährige bog mit seinem Mercedes nach rechts in den Mühlenredder ab und erfasste dabei die 11-jährige Radfahrerin. Das Mädchen verstarb noch an der Unfallstelle”, so Polizeisprecher Steffen Büntjen .

Die Polizei hat zur Rekonstruktion des Unfalls auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen hinzugezogen.

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Polizei und Feuerwehr

Glinde: Betrunkene Autofahrerin bei Unfall verletzt

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Glinde – Am 21.10., gegen 02:15 Uhr, kam es in Glinde in der Möllner Landstraße zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.

“Eine 28-jährige Frau aus Schwarzenbek befuhr mit einem Mercedes C 200 die Möllner Landstraße aus Reinbek-Neuschönnigstedt kommend in Richtung Glinde. Aus bisher nicht geklärter Ursache kam die Schwarzenbekerin in Höhe des Wohngebietes “An der alten Wache” nach rechts von der Straße ab und fuhr gegen einen dortigen Baum. Die Mercedes-Fahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Durch die Beamten wurde Atemalkoholgeruch bei der Fahrerin wahrgenommen, auch die Einnahme von Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden.

“Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,14 Promille. Bei ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet”, so Bretsch.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 10 000 Euro.

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