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Schleswig-Holstein

Polizei kontrolliert nächste Woche Lastwagen und Busse

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Polizei kontrolliert einen Lastwagen. Foto: Stormarnlive.de

Kiel – Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird in der kommenden Woche (22-28. Juli 2019) im Rahmen einer TISPOL-Kontrollwoche einen Schwerpunkt auf die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs legen. In allen Polizeidirektionen des Landes erfolgen zielgerichtete Kontrollen durch speziell geschulte Einsatzkräfte.

Bei der Kontrolle im letzten Sommer lag die Beanstandungsquote bei fast 45 Prozent.

Im Schwerpunkt wurden zahlreiche Verstöße insbesondere gegen Fahrpersonalvorschriften, Ladungssicherung, Überladung und Gefahrgutvorschriften festgestellt und zur Ahndung gebracht.

Die Verkehrsströme des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs wachsen seit Jahren an, die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen leider auch. LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer.

Hauptunfallursachen auf den Autobahnen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung.

Übermüdete Fahrer und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind u.a. Geschwindigkeit, Ablenkung, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und der gewerbliche Güter- / Personenverkehr.

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Schleswig-Holstein

Ausbildung abgeschlossen: Rettungsdienst begrüßt neue Sanitäter

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Heide – Seit 2014 gibt es das Notfallsanitätergesetz, das die Qualifizierung des Rettungsfachpersonals regelt. Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH bildet seitdem nach den neuen Vorgaben aus und konnte jetzt den bereits vierten Jahrgang an der eigenen Akademie in Heide aus der Ausbildung entlassen.

Schon im September folgt das nächste Examen des zweiten Kurses aus dem Jahr 2016.

Auch die Kollegen aus dem Kreis Segeberg haben ihre Ausbildung beendet und werden jetzt hauptamtlich in dem Einsatzdienst eingesetzt.

Allen Absolventen wurde ein Arbeitsplatz angeboten.

“Herzlich willkommen, liebe Kolleginnen und Kollegen, im schönsten Beruf des deutschen Gesundheitswesens.” Mit diesen Worten begrüßte Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer der RKiSH, 16 neue Notfallsanitäter aus dem aktuellen Examen an der RKiSH-Akademie und übergab den Fachkräften ihre Urkunden.

Auch im Kreis Segeberg haben die Auszubildenden des aktuellen Jahrgangs ihre Prüfungen bestanden. Durch die Integration des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg in die RKiSH wurden alle damaligen Auszubildenden übernommen und konnten ihre Lehre an den jeweiligen Bildungseinrichtungen fortsetzen.

Mehrere Tausend Stunden Ausbildung liegen hinter den Absolventen.

Der Kurs 08-2016 an der RKiSH-Akademie mit den Kursleitern Michael Sühlsen (1. von links), Gesche Klinck (1. von rechts) sowie dem stv. RKiSH-Geschäftsführer Jan Osnabrügge (2. von rechts)

Jeweils fast 2.000 Stunden wurden neben den über 700 Stunden klinischer Ausbildung an verschiedenen Berufsfachschulen in Heide, Hamburg und Lübeck sowie an einer der zahlreichen RKiSH-Rettungswachen geleistet. Sie erlernten in dieser Zeit alle notfallmedizinischen Fertigkeiten, um Patienten außerhalb eines Krankenhauses zu behandeln.

Das Ende der Ausbildung mündete im Staatsexamen, in dem in umfangreichen theoretischen und praktischen Prüfungen der Wissensstand getestet wurde. Das in der RKiSH 2016 eingeführte System des “Selbstorientierten Lernen” wurde erstmalig mit diesem Kurs der RKiSH-Akademie komplett durchgeführt.

RKiSH-Schulleiter Henning Sander ließ es sich nicht nehmen, den Absolventen aus seinem Urlaub per Videobotschaft zu gratulieren.

Die beiden Kursleiter Gesche Klinck und Michael Sühlsen bekundeten in ihrer Rede den Stolz über die erbrachten Leistungen und wünschten sich von den Absolventen für die Zukunft, dass aus ehemaligen Auszubildenden “motivierte Kollegen, die den Patienten im Fokus behalten” werden.

Die Praxisanleiter der Rettungswache Norderstedt fuhren mit ihren beiden ehemaligen Auszubildenden zur Akademie für Notfallmedizin nach Hamburg, um die Übergabe der Urkunden zum bestandenen Examen zu begleiten.

Die vier Absolventen der Wachen aus Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Bad Segeberg wurden erfolgreich an der DRK-Rettungsdienstschule in Lübeck geprüft und haben im Beisein von Angehörigen, Dozenten und Kollegen ihre Notfallsanitäterurkunden erhalten.

Bereits am 1. August und am 1. Oktober 2019 beginnen die nächsten beiden Lehrgänge für die dreijährige Berufsausbildung an der RKiSH-Akademie.

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Schleswig-Holstein

Wacken: Gewohnt ruhiger Auftakt mit einigen Staus und wenigen Straftaten

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Foto: SL

Wacken – Seit dem gestrigen Abend sind alle Campingflächen rund um das Veranstaltungsgelände des W:O:A voll belegt, so dass bereits das Befüllen von Ausweichflächen begonnen hat.

Die Anreise verlief für die Metalheads nicht ganz so reibungslos wie zu Wochenbeginn – auf den nach Wacken führenden Straßen kam es zu einigen Staus, die mit erheblichen Wartezeiten verbunden waren.

“Die Zahl der Straftaten, die die Polizei bisher registriert hat, ist noch immer sehr gering. In der Nacht zu heute haben allerdings einige Geschädigte Diebstähle aus Zelten angezeigt”, so Polizeisprecherin Merle Neufeld.

Zumeist drangen die Täter -während die Anzeigenden schliefen- in ihre unverschlossenen Behausungen ein und entwendeten vielfach Bargeld, zum Teil mehrere hundert Euro.

In einem Fall nahmen sich die Diebe einen Autoschlüssel und stahlen aus dem dazugehörigen Fahrzeug einige Habseligkeiten des Besitzers. In diesem Zusammenhang rät die Polizei nochmals, die Zelte auch während der Schlafenszeit zu sichern und keine größeren Geldbeträge in den Unterkünften zu verwahren.

Gegen Mitternacht ereignete sich auf einer der Campingflächen eine Körperverletzung. Eine 26-jährige Britin gab an, von einer ihr unbekannten männlichen Person angegangen worden zu sein. Dabei hat sich die Dame sichtbare Kratzwunden am Arm und an der Hand zugezogen. Hinweise auf den Täter konnte die Frau nicht geben, die Beamten fertigten eine Strafanzeige.

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Schleswig-Holstein

Polizei kontrolliert Busse und Trucks im ganzen Land: 146 Fahrzeuge beanstandet

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Autobahnpolizei kontrolliert einen Lastwagen (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schleswig-Holstein – Eine Woche lang liefen in Schleswig-Holstein verstärkte Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs. Erfahrungsgemäß bildet die Überprüfung des Güterverkehrs den Schwerpunkt der Maßnahmen.

468 Fahrzeuge sind dieses Mal kontrolliert worden, dabei wurden 146 Fahrzeuge beanstandet.

Der bisherige Trend der konstant hohen Beanstandungsquote von mehr als 40 % hat sich dieses Mal nicht bestätigt. Im Vergleich zur letzten Kontrollaktion im Mai ist die Beanstandungsquote von 48 % auf 31,2 % gesunken.

Schwerpunkt waren erneut Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In 201 Fällen wurden zu lange Lenkzeiten, zu kurze Pausen oder auch fehlende Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt.

Weiterer Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, also zum Beispiel zu schnelles Fahren und Ladungsverstöße, also Überladung der Fahrzeuge und mangelnde Ladungssicherung.

Insgesamt untersagten die Einsatzkräfte 52 Fahrzeugführern die Weiterfahrt.

Aus Sicht der Polizei sind Kosten- und Konkurrenzdruck im Transportgewerbe ein Hauptgrund für viele Verstöße: “Wer sein Fahrzeug überlädt oder zu lange am Steuer sitzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile. Diese gehen aber auf Kosten der Verkehrssicherheit und natürlich auch der betroffenen Fahrer”, so Dennis Schneider, Pressesprecher im Landespolizeiamt.

LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer.

Hauptunfallursachen auf den Autobahnen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung, unzureichender Abstand, Fehler beim Überholen und Übermüdung. Übermüdete Fahrer und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Darum sei es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

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