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Polizei und Feuerwehr

Tödlicher Unfall: Transporter rammt Twingo auf der A7

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Kaltenkirchen – Der 49-jährige Fahrer eines Renault Twingo wurde Dienstag , 16. Juli, um 22:30 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen tödlich verletzt.

Der Unfallverursacher, der 19-jährige Fahrer eines VW-Transporters, wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Kieler Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

“Nach ersten Feststellungen der Autobahnpolizei Neumünster waren beide Fahrzeuge mit Fahrtrichtung Norden unterwegs, als der 19-Jährige von der mittleren auf die rechte Fahrspur geriet und den vor ihm fahrenden Twingo anstieß. Dadurch wurde der Renault über die Außenschutzplanke geschleudert, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und blieb stehen”, so Polizeisprecher Sönke Hinrichs.

Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter schleuderte zunächst gegen die Mittelschutzplanke, um schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen zu kommen.

Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 19-Jährigen. Alkohol spielte keine Rolle.

Für die Dauer der Sachverständigenarbeit (00.30 Uhr bis 02.40 Uhr) war die A7 in Richtung Norden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.

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Kreis Steinburg

Wenn Hundehalter komplett durchdrehen: Weidezäune der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein durchtrennt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Itzehoe – Unglaublicher Vorfall südlich von Itzehoe. In Wäldern und in Naturschutzgebieten müssen in Schleswig-Holstein Hunde angeleint werden und dürfen sich nur auf den Wegen bewegen. Es besteht kein Recht auf freien Auslauf. Weil sich gewaltbereite, kriminelle Hundehalter offenbar darüber ärgern, dass eine Freilauffläche für ihre Hunde weggefallen ist, greift eine „IG Hundehalter Itzehoe“ zu Taten, die fassungslos machen.

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ist bestürzt, heißt es in einem Statement. Denn Unbekannte haben am Montag, 20. Januar, die Drähte des elektrischen Weidezaunes auf der Süderweide im Stiftungsland Nordoe südlich von Itzehoe zum wiederholten Mal zerschnitten.

„Die neue Dimension bei dieser Sachbeschädigung: In der Geschäftsstelle der Stiftung Naturschutz in Molfsee ging am darauffolgenden Tag ein Bekennerschreiben ein. Eine Interessengemeinschaft (IG Hundehalter Itzehoe) bekannte sich zur Tat und forderte die Verlegung der Zauntrasse. Besonders kriminell: Sollte das nicht bis zum Ende des Monats geschehen, würde die IG weitere Maßnahmen – bis hin zur Tötung von Weidetieren – ergreifen“, berichten die entsetzten Naturschützer.

„Ich bin erschüttert und zutiefst beunruhigt, dass sich eine Gruppe schriftlich zur Tat bekannt hat und unverhohlen mit einer weiteren Eskalation der Lage droht“, sagt Sandra Redmann, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und SPD-Landtagsabgeordnete. „Wir haben jetzt Strafanzeige gestellt. Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt in alle Richtungen.“

Fest steh: Hundehalter  sind verpflichtet, in Naturschutzgebieten ihren Vierbeiner an der Leine zu führen. Ein Recht auf freie Bewegung im Gelände besteht auch in dem betroffenen Gebiet nicht, auch wenn das zu Zeiten, als hier die Bundeswehr noch Eigentümer des dortigen Geländes war, nach Aufgabe des Übungsbetriebes möglich war.

Die Stiftung Naturschutz hat sich bewusst im Sinne des Tierwohls der Rinder und Wildtiere für einen Elektrozaun entschieden. Hunde tragen bei der Berührung keinen Schaden davon, lernen aber schnell, dass sie sich nicht den Zäunen nähern sollten.

„Abgesehen vom materiellen Schaden in Höhe von 2.500 Euro und viel Arbeit habe ich natürlich Angst um meine Tiere, zumal der oder die Bekennerinnen mit der Vergiftung und dem Tod meiner Rinder und Ponys drohen“, sagt Tierhalter Dirk Andresen von Weidelandschaften e.V.. Durch die zerschnittenen Zäune könnten die Tiere zudem ungehindert die Weidelandschaften verlassen und auf angrenzende Straßen laufen. „Da kann es auch leicht zu Personenschäden kommen“

Zum Hintergrund: 2018 haben die Gemeinden die Hauptwege ausgeschildert und gekennzeichnet, um die Besucher auf die zulässigen Wanderrouten hinzuweisen.

Damit ist im Gebiet nun umgesetzt, was von Seiten der Gemeinden, der Unteren Naturschutzbehörde und der Stiftung Naturschutz, beschlossen wurde.

In diesem Zuge sperrte die Stiftung Naturschutz auch die Wege durch die auch unter europäischen Schutz stehenden Weideflächen, um bodenbrütende Vögel, wie Flussregenpfeifer und Heidelerche, und europaweit gefährdeten Amphibienarten zu schützen.

Denn immer wieder kam es zu Störungen durch Besucher, wurden Weidetiere durch hetzende Hunde gefährdet. Mehrfach gab es Risse der Burenziegen. Aber auch dem Hund drohen durch keilende Hufe der Ponies und lange Hörner der Highlands tödliche Gefahren.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall hat, melde sich bitte bei der Polizeistelle Wellenkamp, Tel. 04821-6079020, oder der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Tel. 0431-21090101.

Zudem appelliert die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein an die Besucher des Naturschutzgebietes, auf den Wegen zu bleiben und ihre Hunde anzuleinen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Frau klaut Geld aus dem Sammelbecher eines Obdachlosen

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Frau festgenommen Symbolfoto: Svershinsky/Shutterstock

Lübeck – Wie tief kann ein Mensch sinken? Am 23. Januar gegen 11:30 Uhr wurden Bundespolizisten Zeugen eines dreisten Diebstahls. Im Fußgängertunnel zwischen dem Hauptbahnhof und dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) hatte ein Obdachloser sein “Lager” aufgeschlagen.

“Er stellte einen kleinen Sammelbecher vor sich ab und hoffte, dass die Reisenden ein wenig Kleingeld für ihn übrig hätten. Als er diesen Platz für einen Moment verließ, nutzte eine 36-jährige Frau den Zeitpunkt aus, um sich an dem Inhalt des Bechers zu bedienen”, so Bundespolizeisprecher Sven Klöckner.

“Ihre Habgier war jedoch so groß, dass sie ihr Umfeld komplett ausblendete und nicht bemerkte, dass sie von einer Streife der Bundespolizei beobachtet wurde. Bei der durchgeführten Kontrolle hatte die Frau das entwendete Kleingeld noch in der Hand und konnte somit auf frischer Tat gestellt werden.

“Doch damit nicht genug. Ein Abgleich der Personalien ergab dann auch noch einen offenen Haftbefehl. Sie war durch die Staatsanwaltschaft Lübeck zu einer Geldstrafe wegen Diebstahl verurteilt worden, hatte bis dato aber keinerlei Zahlungen getätigt”, berichtet die Bundespolizei.

Die Frau wurde verhaftet und ihr wurde erneut die Gelegenheit gegeben die geforderte Geldstrafe in Höhe von 200 Euro zu bezahlen. Da sie die Zahlung nicht entrichten konnte oder wollte, wurde sie in die Justizvollzugsanstalt Lübeck eingeliefert.

Das entwendete Geld hat der obdachlose Mann, von den Bundespolizisten selbstverständlich zurückerhalten.

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Hamburg

Hamburg: Vermisster (29) konnte nur tot gefunden werden

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Polizei Hamburg hatte seit dem 18.12.2019 öffentlich mit Fotos nach dem 29-jährigen Brasilianer Matheus Jose Gabriel A. gefahndet, der seit dem 21.09.2019 vermisst war (wir berichteten)

Am 19. Januar wurde jetzt im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung im Stadtteil Neustadt eine Leiche aufgefunden. Die Ermittler gingen bereits davon aus, dass es sich dabei um den Vermissten handelt, eine abschließende Identifizierung stand aber noch aus

“Inzwischen steht zweifelsfrei fest, dass es sich bei dem aufgefundenen Toten um den vermissten Brasilianer handelt”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Im Rahmen der Ermittlungen hatte sich ein Zeuge bei der Polizei gemeldet, der einen Hinweis auf einen Mann gab, zu dem der Vermisste mutmaßlich zuletzt Kontakt hatte.

Die Ermittler identifizierten ihn als den 45-jährigen Italiener und begründeten gegen ihn einen Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin den gestern Morgen vollstreckten Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung. wo sie eine Leiche entdeckten.

Es können noch keine weiteren Angaben zu den Hintergründen gemacht werden. Derzeit wird auch geprüft, in welchem Verhältnis die beiden Männer zueinander standen.

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