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Hamburg

Hamburg: Mit Schüssen gestoppt. KfZ-Aufbrecher fuhr auf Polizisten zu

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Letzte Nacht – auf den 17. Juli – gaben Polizeibeamte mehrere Schüsse auf einen auf frischer Tat ertappten mutmaßlichen Kfz-Aufbrecher ab. Der Mann hatte zuvor versucht, vom Tatort zu flüchten und war mit seinem Pkw auf die Beamten zugefahren.

Nach ersten Erkenntnissen beobachteten Zivilfahnder den Mann, als er mit seinem PKW Renault Twingo auf den rückwärtigen Parkplatz eines Hotels im Niedergeorgswerder Deich fuhr. Nachdem er dort eine Weile im Fahrzeug ausgeharrt hatte, brach er unter den Augen der Beamten ein neben ihm parkendes Handwerkerfahrzeug auf.

“Als der Tatverdächtige mehrere Koffer mit mutmaßlichem Werkzeug aus dem aufgebrochenen Wagen in seinen Twingo lud, wollten die Polizisten ihn festnehmen. Der Mann regierte nicht auf Ansprache, sondern bestieg sein Fahrzeug und fuhr damit auf die Beamten zu”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Zwei Polizisten gaben daraufhin mehrere Schüsse auf den Tatverdächtigen ab und mussten sich durch einen Sprung zur Seite retten. Nachdem der Twingo in der Parkplatzzufahrt mit einem anderen PKW kollidiert war, konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei ihm handelt es sich um einen 35-Jährigen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsangehörigkeit. Er erlitt Schussverletzungen und wurde schwer verletzt zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen.

“im Bereich um den Niedergeorgswerder Deich und im Reiherstiegviertel war es zuletzt zu einem Anstieg von Kfz-Aufbrüchen mit der Zielrichtung Handwerkerfahrzeuge gekommen. Vor diesem Hintergrund wird nun insbesondere auch geprüft, ob bzw. inwieweit der Tatverdächtige auch für diese Taten verantwortlich ist”, so Kaluza.

Hinsichtlich des polizeilichen Schusswaffengebrauchs haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen (DIE) ebenfalls die Ermittlungen aufgenommen.

Spezialisten der Mordkommission (LKA 41) übernahmen die Tatortarbeit vor Ort.

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Hamburg

Kiel: Zoll findet 10 Kilogramm Heroin auf LKW

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Kiel/Hamburg – Bereits am Nikolaustag konnten Zöllner am Norwegenkai in Kiel einen ukrainischen Lastkraftwagen stoppen, welcher als Beipack in seiner Legalladung insgesamt circa 10 Kilogramm Heroin transportierte.

“Der Fahrer mit seinem Lastkraftwagen konnte nach erfolgter Kontrolle und Zeugenvernehmung seinen Weg nach Norwegen fortsetzen. Die weitere Koordination und Ermittlung hat das Zollfahdnungsamt Hamburg mit seinem Dienstsitz in Kiel übernommen”, so Frank Nielsen, vom Zollfahndungsamt Hamburg.

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Hamburg

Bundespolizei bringt Familie wieder zusammen: Kleinkind (3) auf dem Hauptbahnhof verloren

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Beim Einstiegsvorgang in einen Zug am Hamburger Hauptbahnhof ging der 3-jährige Sohn im Getümmel verloren. Die Eltern bemerkten dies, doch der Zug war schon abgefahren.

Aufgelöst suchten die Eltern die Bundespolizei in Harburg auf. Zum Glück war der Sohn am Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof durch die Beamten bereits in Obhut genommen worden.

Am 07.12. gegen 17:45 Uhr stieg eine mehrköpfige afghanische Familie in den Metronom, um nach Harburg zu fahren, wo sie auf Verwandtschaftsbesuch waren. Zunächst unbemerkt war jedoch beim Einstiegsvorgang im Getümmel der dreijährige Sohn “verlorengegangen”.

Nach Bemerken im Zug war die Aufregung groß. In Harburg angekommen, wurde umgehend das Bundespolizeirevier aufgesucht und der Sachverhalt dargestellt.

Währenddessen hatten aufmerksame Mitbürger den dreijährigen Jungen im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg entdeckt und Bundespolizisten angesprochen.

Die Beamten liefen mit dem kleinen Jungen zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof, wo sie mittels Zuhilfenahme von Kinderspielzeug versuchten, ihn bei Laune zu halten.

Zwischenzeitlich konnte die Mutter darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass ihr Sohn wohlbehütet bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf sie wartete.

Sofort begab sie sich dorthin, wo sie gegen 18:45 Uhr ihren Sohn glücklich wieder in die Arme schließen konnte.

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Hamburg

Polizist schießt auf Reifen: Unfallflüchtiger versucht auf Reeperbahn Beamten anzufahren

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – In der vergangenen Nacht auf heute, 7. Dezember, ist es auf der Reeperbahn zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten (37)gekommen. Das teilt die Polizei Hamburg mit.

“Dem vorausgegangen war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger, bei dem der Fußgänger verletzt wurde. Der PKW-Fahrer versuchte anschließend zu flüchten”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr der 28-jährige Fahrer eines Mercedes Smart die Reeperbahn in Richtung Königstraße. Er nutzte hierbei den linken Fahrstreifen. In Höhe Talstraße übersah er den 41-jährigen Fußgänger der bei Grünlicht die dortige Ampel überquerte. Der Fußgänger wurde erfasst und auf die Motorhaube und Windschutzscheibe des Smart geschleudert.

Statt sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete der PKW-Fahrer und fuhr auf der Reeperbahn weiter in Richtung Königstraße. Ein Polizeibeamter bemerkte die Situation und versuchte das Weiterfahren des 28-Jährigen zu verhindern, indem er den gerade verkehrsbedingt bremsenden PKW einholen konnte.

“Doch der Smart-Fahrer setzte ein Stück zurück und fuhr mit durchdrehenden Reifen auf den Polizeibeamten zu, woraufhin dieser einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in Richtung des rechten vorderen Reifens abgab”, so Levgrün.

Der PKW-Fahrer konnte so in Höhe des Beatles-Platzes gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Polizeibeamte fanden bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Marihuana. Der PKW Smart und der Führerschein des 28-Jährigen wurden sichergestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Der Fußgänger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,78 Promille. Polizeibeamte fanden auch bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Hierzu wurde gesondert eine Strafanzeige gefertigt.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Sachbearbeitung übernommen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Gesamtsachverhalt dauern an.

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