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Hamburg

150 Personen überprft: Drogen-Task Force auf der Jagd nach Dealern in Hamburg

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Hamburg – Bei einem weiteren Einsatz der Task Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Rauschgiftfahnder am 15. und 16. Juli insgesamt 150 Personen überprüft.

Drogendeal Symbolfoto: esp professional/shutterstock

Sie verhängten 14 Platzverweise und 42 Aufenthaltsverbote. Darüber hinaus wurden vier Strafanzeigen gegen mutmaßliche Dealer sowie sechs Strafanzeigen wegen des Verdachts des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt.

Beamte des Drogendezernats (LKA 68) haben gestern Nachmittag eine 45-jährige Thailänderin vorläufig festgenommen. Die mutmaßliche Dealerin wurde durch die Drogenfahnder im Bereich des Hauptbahnhofs angehalten und überprüft. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten acht Tütchen mit je ein Gramm Crystal Meth sowie 900 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Eine anschließende Durchsuchung der Wohnung führte zum Auffinden von weiteren zehn Gramm Crystal Meth und Beweismitteln, die auf einen Handel mit Betäubungsmittel schließen lassen.

Ein in der Wohnung angetroffenes dreijähriges Kind wurde nach der Durchsuchungsmaßnahme dem Kinder und Jugendnotdienst übergeben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Tatverdächtige aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

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Hamburg

Hamburger Zoll überprüft Transport- und Logistikbranche

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Symbolbild: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – “In Hamburg haben 69 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung die Speditions-, Transport- und Logistikbranche geprüft”, so Pressesprecherin Kristina Severon.

“Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung. Die Kontrolle wurde in Zusammenarbeit mit der Hamburger Polizei und dem Amt für Arbeitsschutz durchgeführt.”

Insgesamt wurden 146 LKW-Fahrer an drei Standorten in Hamburg mittels Befragungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und des Mindestlohngesetzes überprüft.

Die Angaben der Fahrer werden in der weiteren Prüfung mit den Unterlagen der Arbeitgeber abgeglichen. Sollten dabei Zuwiderhandlungen gegen die gesetzlichen Regelungen festgestellt werden, können Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren verhängt werden. So wird zum Beispiel die Zahlung des Mindestlohns von 9,19 Euro pro Stunde und der ungerechtfertigte Bezug von Sozialleistungen, z.B. Arbeitslosengeld, überprüft.

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Politik und Gesellschaft

Polizeihinweise zu “Fridays for future” in Hamburg

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Polizist im EInsatz Symbolfoto: Tobias Arhelger/shutterstock.com

Hamburg – Am Freitag werden im Rahmen von “Fridays for future” mehrere angemeldete Versammlungen und Veranstaltungen auch im Bereich der Hamburger Innenstadt durchgeführt, die zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen werden.

Für die Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr ist bei der Versammlungsbehörde unter dem Tenor “Internationaler Streik, Fridays for Future” ein Aufzug mit ungefähr 20.000 bis 30.000 Teilnehmern angemeldet worden. Die Anfangs-und Schlusskundgebung findet auf dem Vorplatz der Europapassage statt.

Der Marschweg wird über folgende Straßenzüge verlaufen:

Jungfernstieg – Bergstraße – Mönckebergstraße – Steintorwall – Glockengießerwall – Lombardsbrücke – Esplanade – Stephansplatz – Gorch-Fock-Wall – Johannes-Brahms-Platz – Dragonerstall – Valentinskamp – Gänsemarkt – Jungfernstieg Ebenfalls für diese Versammlung wird im Ballindamm / Bergstraße auf der dortigen Freifläche vor der Europapassage eine Bühne aufgebaut.

Zudem werden sich drei relevante Zubringeraufzüge in den genannten Aufzug einfügen.

– Aufzug mit dem Tenor “Rettet den Vollhöfner Wald!” mit ca. 50 Teilnehmern (Radfahrer) aus der Straße Vollhöfner Weiden – Aufzug mit dem Tenor “Weltklimastreik!” mit ca. 100 Teilnehmern aus der Hongkongstraße – Aufzug mit dem Tenor “Fahrraddemo zur Unterstützung der fridaysforfuture-Demo!” mit ca. 200 Teilnehmern vom Lohbrügger Marktplatz

Darüber hinaus ist ein Fahrradaufzug mit dem Tenor “Das Klima braucht #Mehr Platz fürs Rad# Alle fürs Klima-Fahrraddemo” in der Zeit von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr angemeldet.

Der Fahrrad-Aufzug mit ca. 400 Teilnehmern wird mit Start und Ziel im Gänsemarkt über folgende Straßen erfolgen:

Jungfernstieg – Ballindamm – Ferdinandstor – An der Alster – Schwanenwik – Mundsburger Damm – Winterhuder Weg – Herderstraße – Bachstraße – Barmbeker Straße – Winterhuder Marktplatz – Hudtwalkerstraße – Ludolfstraße – Heinickestraße – Eppendorfer Marktplatz – Martinistraße – Schottmüllerstraße – Breitenfelder Straße – Gärtnerstraße – Im Gehölz – Schulweg – Doormannsweg – Alsenplatz – Alsenstraße – Holstenplatz – Holstenstraße – Reeperbahn – Millerntorplatz – Millerntordamm – Ludwig-Erhard-Straße – Willy-Brandt-Straße – Brandstwiete – Alter Fischmarkt – Schmiedestraße – Bergstraße – Jungfernstieg

Die genannten Straßenzüge werden zeitweilig für diese Aufzüge gesperrt.

Eine dauerhafte Straßenvollsperrung ist für den Bereich Ballindamm und Jungfernstieg ab ca. 09:00 Uhr bis ca. 16 Uhr geplant. Die Straßen Große Bleichen und Neuer Wall sind im Bereich zwischen Poststraße und Jungfernstieg für den Lieferverkehr nur über die Poststraße erreichbar.

Auch Besuchern der Veranstaltung “Rockspektakel” auf dem Rathausmarkt wird empfohlen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Hamburgs Polizeipressesprecher Timo Zill hierzu:

“Diese Demonstrationen und Veranstaltungen werden in der Innenstadt, aber in Teilen auch darüber hinaus zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen. Wir bitten deshalb die Verkehrsteilnehmer sich darauf einzustellen, den Bereich großräumig zu umfahren, bzw. den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.”

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Hamburg

Hamburg: Betrunkener gesteht Tötung eines Mannes

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamurg – Die Polizei Hamburg hat nach eigenen Angaben am Montag, 16. September, einen 41-jährigen Polen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht einen Mann getötet zu haben.

“Nach derzeitigem Ermittlungsstand erschien der stark alkoholisierte 41-jährige Pole gestern im Polizeipräsidium und gab den Beamten gegenüber an, im Verlaufe eines Streites ein Tötungsdelikt begangen zu haben”, sagt Polizeisprecher Finn Lewin.

Die Beamten der Mordkommission übernahmen daraufhin die Ermittlungen und überprüften die angegebene Anschrift in einer Appartementanlage in Billstedt. Dort konnte durch die Beamten ein männlicher Leichnam aufgefunden werden, der Spuren stumpfer Gewalteinwirkung aufwies.

Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 39-jährigen Mann.

Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin überführt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und dem Ablauf der Auseinandersetzung, werden durch die zuständige Mordkommission (LKA 41) geführt.

Der 41-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter zugeführt.

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