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Bad Oldesloe

Oldesloer Spendenparlament verteilt über 5800 Euro

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Foto: Spendenparlament Bad Oldesloe /hfr

Bad Oldesloe – Im Garten des Kinderhauses „Blauer Elefant“ in Bad Oldesloe fand die erste Scheckübergabe des Oldesloer Spendenparlament e.V. in diesem Jahr statt.

Zweimal jährlich tritt das Spendenparlament in seinen Parlamentssitzungen zusammen, um über Anträge zur Bezuschussung sozialer Projekte abzustimmen. Jedes Mitglied des Spendenparlaments entscheidet mit seiner Stimme über die Verwendung der gesammelten Gelder.

Diesmal wurden die Teilnahme der Stadtschule an der Zirkuswoche des Zirkus Ubuntu ebenso bezuschusst wie das Selbstbehauptungsprojekt der Klaus-Groth-Schule. SchanZe e.V. möchte mit Unterstützung des Spendenparlaments eine Leseecke im Nachbarschaftstreff aufbauen und die Gemeinschaftsunterkunft der Johanniter in der Kastanienallee erhält einen Zuschuss zum Mutter-Kind-Frühstück. Das Kinderhaus „Blauer Elefant“ kann mit seinem Zuschuss neue Sport- und Spielgeräte beschaffen.

Insgesamt wurden über 5800 Euro ausgeschüttet.

Allen Spendenempfängern war die Freude über die Zuschüsse des Spendenparlaments, vertreten durch die 1. Vorsitzende Gudrun Möllnitz (rechts im Bild), der Schatzmeisterin Monika Hentschel (3. von links) und dem Mitglied der Finanzkommission Peter Kuhlen (links im Bild), anzusehen.

Wer sich über die Arbeit des Spendenparlaments informieren möchte oder an einer Unterstützung oder sogar an einer aktiven Mitarbeit interessiert ist, erreicht das Spendenparlament unter vorstand@spendenparlament.de oder über die genannten Vertreter.

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Bad Oldesloe

Berühmter Unternehmer: Bölck-Grabstein wird auf Oldesloer Friedhof aufgestellt

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Bad Oldesloe – Weil das Grab des berühmten Oldesloer Margarinefabrikanten Friedrich Wilhelm Bölck auf dem Ohlsdorfer Friedhof abgelaufen war, sollte es aufgelöst werden. 

Friedhof (Symbolbild)

Der Grabstein des 1940 ums Leben gekommenen Friedrich Bölck wurde nun aber nach Bad Oldesloe verbracht und auf dem Friedhof der Ev.-Luth. Kirchengemeinde aufgestellt.

Am 16. August um 15 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung auf dem Oldesloer Friedhof am Lindenkamp statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen, die noch einmal das bewegte Leben des Oldesloer Fabrikanten und Mäzens lebendig werden lässt.

Rund 38 Jahre lang, von 1900 bis 1938, lebte der 1877 in Oldenburg geborene Friedrich Bölck in Bad Oldesloe, sein Motto: „Schnell erkenne den Wert der Idee, halte trotz Hohn und Spott fest am Gedanken. Eiserner Wille, Optimismus und Mut öffnen zum Weg des Erfolges die Schranken“.

Getreu diesem Motto prägte Bölck die Stadt und die Region. Neben der Errichtung des imposanten Margarine-Imperiums, war Bölck für seine Großzügigkeit berühmt. So stiftete Bölck den Gänseliesel Brunnen auf dem Marktplatz, die erste elektrische Beleuchtung in der Salinenstraße und ließ von dem berühmten Künstler Wenzel Hablik (1881–1934) die Decken und die Wände des damaligen Kontorsaals seiner Firmenverwaltung in der Olivet-Allee 18 (heute Gebäude der Theodor-Storm-Schule) gestalten.

Es entstand  ein einzigartiges Beispiel expressionistischer Raumgestaltung und für Bad Oldesloe ein kunsthistorischer, wertvoller Schatz. Aber auch die Güter Trenthorst, Westerau, Grabau und Borstel gehörten einst zu seinem Imperium. 1940 verunglückte  Bölck bei einem Autounfall tödlich. Er wurde in Hamburg-Ohlsdorf beigesetzt.

2017 entdeckte eine Hamburgerin den Grabstein von Bölck und seiner Frau und teilte den Zufallsfund der Presse mit.

Nach 78 Jahren sollte das Grab auf dem Ohlsdorfer Friedhof aufgrund abgelaufener Nutzungsrechte aufgelöst werden. Mit Hilfe der Oldesloer Archivarin   Dr. Sylvina Zander und der Friedhofsverwaltung wurde die Überführung des Grabsteins aus Ohlsdorf nach Bad Oldesloe veranlasst. Der Grabstein wurde gereinigt und in der Nähe des Friedhofseingangs aufgestellt.

Friedrich Bölck war ein bedeutender Bürger von Bad Oldesloe. Er hat die Stadt mit seinem Optimismus und Ideenreichtum geprägt und bereichert. Sein Wirken in unserer Stadt ist noch heute an vielen Ecken sichtbar und erinnert an das einst berühmte Margarine-Imperium von Bölck, welches später dann im Unilever-Konzern aufging. 

Anlässlich der Verlegung des Grabmals findet in der Friedhofskapelle, Lindenkamp 99 am 16. August um 15 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Galerie zeigt Kunstwerke von jungen Talenten

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Bad Oldesloe – Die Galerie BOart will Nachwuchskünstler fördern und zeigt ab Sonntag in Bad Oldesloe Werke von jungen Talenten.

Zehn Jugendliche und junge Erwachsene stellen aus. Für die meisten ist es das erste Mal, dass sie ihre Malereien oder Skulpturen einer größeren Öffentlichkeit zeigen.

Seit Jahresbeginn plant Sonja Reiche, eine der Galeristinnen von BOart, die Ausstellung. Mit „Junge Kunst – 10 Talente“ will die Oldesloer Galerie Nachwuchskünstlern eine erste Bühne bieten:

„Kunst nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere zu machen, ist eine wichtige Erfahrung.“

Dabei soll es nicht nur darum gehen, Kunstwerke den Besuchern zu zeigen, wie Sonja Reiche sagt: „Eine Ausstellung mit anderen zu machen, heißt auch, Kontakt zu anderen Künstlern aufzunehmen und sich inspirieren zu lassen.“

Zunächst einmal ist die Ausstellung ein Versuch. Um genügend Aussteller zu finden, brauchte es eine gewisse Zeit. Noch eine Woche vor Bewerbungsschluss war unklar, ob sich genügend Künstler finden würden. „Bis dahin hatten wir erst vier Bewerber, die Ausschreibung hat sehr schleppend begonnen“, sagt Sonja Reiche.

Neben Aufrufen über Zeitungen und soziale Medien sprach die Galerie auch Schulen an, um über den Kunstunterricht an Talente zu kommen.

Dann, kurz vor der Deadline, trudelten immer mehr Zuschriften ein. Zuletzt musste die Galerie sogar Künstler ablehnen.

Durchsetzen konnte sich etwa Kira Steglich aus Reinfeld. „Die Bewerbung hat schon etwas Überwindung gekostet“, sagt die Schülerin. Bislang hat sie nur für sich selbst gemalt, das aber schon „seit sie denken kann“. Ihre Lieblingsmotive: Portraits von Menschen, Landschaftsbilder und Tiere mit Buntstiften, und Acryl. Kira Steglich ist die jüngste Künstlerin, die bei der Ausstellung Bilder zeigen wird.

Schon etwas länger malt Aileen Clausager aus Bad Oldesloe. „Mein Kunstlehrer hat mich gefragt, ob ich mitmachen will und ich habe mich direkt beworben“, sagt sie. Die 19-Jährige zeigt das erste Mal öffentlich ihre Bilder, die meist Menschen in Portraits zeigen. Ihre Werkzeuge: Acryl und Ölfarben. Eine Schaffenspause habe sie nie gemacht, sagt sie. Hin und wieder nimmt sie auch Auftragsarbeiten an, bisher aber nur für Familie und Freunde. „Es wäre natürlich toll, das irgendwann auch beruflich machen zu können.“

Gemalt von Aileen Clausager

Nils Bollenbach hat bereits bei einigen Ausschreibungen und Wettbewerben mitgemacht und ist in einem kreativen Umfeld aufgewachsen. „Meine Mutter bietet Bastelkurse an Schulen an und dadurch bin ich mit der Materie sehr früh in Berührung gekommen“, sagt der 18-Jährige. Um Kunst zu machen, sind ihm grundsätzlich alle Materialien recht. Von Leinwand und Aquarell- und Acrylfarben bis hin zu Skulpturen aus Knete oder Schrott – alles ist recht, um Motive aus dem Alltag festzuhalten. Eine seiner aktuelleren Arbeiten befasst sich mit der Vorliebe seines Bruders für Krabbeltiere. „Er sammelt Insekten und ich pflege da eine gewisse Abneigung. Das habe ich in dem Bild verarbeitet.“

„Junge Kunst – 10 Talente“ startet am Sonntag, 21. Juli, in der Hindenburgstraße 16 (Hintereingang am Stadtarm) und nicht wie ursprünglich geplant in der Galerie BOart in der Mühlenstraße. Die Räume sind wegen baulicher Mängel aktuell gesperrt. Vernissage ist ab 17 Uhr. Die Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein. Die Werke der 16 bis 32 Jahre alten Urheber sind dort bis zum 3. August zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

Bahnstrecke Bad Oldesloe – Ahrensburg wegen Einsatz im Gleis gesperrt

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Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Aktuell ist die Bahnstrecke Lübeck Hamburg zwischen Bad Oldesloe und Ahrensburg wegen eines Notfalls auf den Schienen voll gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist in Planung. Züge zwischen Ahrensburg und Hamburg sind nicht betroffen.

“Erhebliche Beeinträchtigungen. Streckensperrung zwischen Bad Oldesloe und Ahrensburg. Ersatzverkehr in Planung”, teilt die Deutsche Bahn mit.

Züge der Linie RE 80 verkehren zwischen Ahrensburg und Hamburg Hbf. Die Halte Bad Oldesloe, Reinfeld und Lübeck Hbf entfallen”, heißt es weiter. (stand 14:35 Uhr)

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