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Aus den Gemeinden

Kollision mit Wildtier: 50 Jährige in Meddewade bei Unfall schwer verletzt

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Symbolfoto: SL

Meddewade – Am Donnerstag,11. Juli, gegen 01.55 Uhr, kam es in der “Alte Dorfstraße” in Meddewade zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.

“Eine 50-jährige Reinfelderin befuhr mit einem Pkw Opel die Kreisstraße 67, von Reinfeld kommend, in Richtung Meddewarde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stieß sie ungefähr auf Höhe der Kläranlage mit einem großen Wildtier zusammen”, so Polizeisprecher Holger Meier.

Infolge dessen verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Grünstreifen und kollidierte dann mit einem Baum.

Die 50-jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

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Kultur

Gong-Konzert in der Kirche in Eichede

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Eichede – Die Klänge wie aus einer anderen Welt – überirdisch und dennoch so berührend. Die Klänge eines Gongs sind anders – und erfüllen bei einem besonderen Konzert die Kirche in Eichede.

Gongmeister Peter Heeren. Foto: HJWeiss – Brelingen

Sie erfüllen nicht nur den Raum, in dem der Gong gespielt wird. Sie erfüllen die Menschen, die ihnen lauschen, denn Gongvibrationen im Besonderen lassen uns den Klang nicht nur hören, sondern auch taktil wahrnehmen. Der Klang ist auf der Hautoberfläche zu spüren, wir hören sozusagen auch mit den Poren. Der Gong kann als einziges Instrument das gesamte Frequenzspektrum entfalten und damit eine ebenso große Fülle an Obertönen. Als Idiophon (Selbstklinger) hat er einen sehr langen Nachhall. Seine Resonanzen überlagern sich in wechselnden Klanggebilden und Klangräumen laufend neu. Klang wird so als Form und Raumgebilde fühl- und spürbar. Er gestaltet sich über die Klangfarbe wie ein skulpturales Material – es ist formbar. In den Gongkompositionen von Lisa Bazelaire entfalten und verbinden sich die reichen klanglichen Facetten des Gongs zu Übergeordnetem.

Peter Heeren beschäftigt sich seit 2000 mit Gongs und ihren Klangwirkungen. Für ihn war die Begegnung mit Gongs in einem Oratorium von Elgar ein Schlüsselerlebnis. Er hat Kirchenmusik, Konzertreife und Komposition in Lübeck und Hamburg studiert und ist mehrfacher Preisträger für sein Orgelspiel und seine Kompositionen. Das im Kompositionsstudium erworbene Wissen um Struktur und Dramaturgie macht er sich bei der Interpretation der Werke zunutze und vermittelt es unmittelbar an das Publikum. Von seinen Kompositionen ragt das Ballett „Der Kredit“ für Tonband hervor, das auf der EXPO 2000 mehrere Male im Christus-Pavillon mit Giora Feidmann aufgeführt worden ist. Er ist Kirchenmusiker der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne.

Peter Heeren hat Gongkonzerte im In- und Ausland, darunter in vielen Kirchen, gespielt. Die meisten seiner 20 Gongs sind von dem renommierten Gongbauer Rolf Nitsch in höchster Qualität handgearbeitet worden. Zudem besitzt er Gongs von der Firma Paiste, Olli Hess und von Broder Oetken. Von Gongbauer Martin Bläse erklingt ein Gong aus Titan.

Eintritt, Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro. Tickets im Kirchenbüro Eichede, Kirchenstrasse 10, Tel. 045346-11

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Allgemein

Mit Prinzen-Sänger und Bands aus der Region: Konzerte für Vielfalt und ein buntes Sülfeld

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“Commander Nilpfred” aus Bad Oldesloe Foto: SL

Sülfeld – Heute, am 15. Februar, ab 15.30 Uhr findet in Sülfeld ein besonderes, kleines Musikfestival statt. Der Hintergrund ist, dass die Umtriebe einiger Neonazis und Rechtsextremen in Sülfeld deutschlandweit für Aufsehen sorgten. Das brachte den politisch und sozial engagierten Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel auf den Plan. Er bot dem engagierten Pastor der Gemeinde, Steffen Paar, ein Konzert in Sülfeld gegen Rechts an.

Gleichzeitig bot auch die Oldesloer Band “Kleinstadtpioniere” an, bei einem möglichen Konzert gegen Rechts in Sülfeld mitzuwirken. Einige Bandmitglieder spielen auch bei “Commander Nilpfred” und mit dieser Band lernten sie beim Klngstdt KuB Klub im Oldesloer KuB die Band “#arrested” kennen. Schnell war klar, dass auch der “Commander” und “#arrested” mit dabei sein wollen. Die Klngstdt Musikergemeinschaft begrüßt das Engagement gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus seit Jahren unter dem Motto “Love music, hate facism”

In Sülfeld entstand die Idee bei Pastor Paar und seinem Team die Konzerte zusammenzulegen. Und so war ein kleines Festival geboren zu dem auch noch die Oldesloer Musikerin Gabi Liedtke, die Oldesloer Band “De Drangdüwels” , “Bluesmail” aus Lübeck und die Dorfkapelle aus Sülfeld sowie zwei Sülfelder Musiker hinzustießen.

Pastor Paar freut sich, dass neben dem überregional bekannten Krumbiegel auch regionale Musiker auftreten und durch ihre Musik und Worte die Haltung gegen menschen- und demokratiefeindliche Strömungen unterstützen.

.„Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt“, so Jannes Moßner. „Dafür sollte man Geld mitbringen, ansonsten ist der Eintritt zu allen Konzerten frei.

Gesammelt wird aber für die Organisation “Zebra”, die sich für Opfer rechter Gewalt einsetzt und sie unterstützt.

Und so funktioniert der Ablauf:

Den Start macht die Dorfkapelle Sülfeld um 15.30 Uhr auf dem Platz vor dem Pastorat, Am Markt 16. 16 Uhr in der Remise: Gabi Liedtke aus Bad Oldesloe; 16.30 Uhr in der Kirche: #Arrested aus Lübeck; 17 Uhr in der Remise: Kleinstadtpioniere aus Bad Oldesloe; 17:30 Uhr in der Kirche: Bluesm@il aus Lübeck; 18 Uhr in der Remise: Sebastian und Jantje aus Sülfeld; 18.30 Uhr in der Remise: Commander Nilpfred aus Bad Oldesloe; 19 Uhr in der Kirche: De Drangdüwels aus Bad Oldesloe. Den Abschluss bildet dann nach einer kleinen Pauseab 20 Uhr das Konzert von Sebastian Krumbiegel von den Prinzen in der Kirche

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Ahrensburg

Ahrensburg: Feuer in ehemaligem Pflanzen – und Sonderpostenmarkt

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Feuerwehrmann mit Atemschutz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ahrensburg – Aus noch unbekannter Ursache kam es am Sonntagnachmittag in Delingsdorf zu einem größeren Feuer in einem leerstehenden ehemaligen Pflanzen- und Sonderpostenmarkt.

Gleich mehrere Anwohner und Passanten hatten den Notruf gewählt, nachdem sie Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sahen. Die Leitzentrale schickte daher die Freiwilligen Feuerwehren aus Delingsdorf, Klein Hansdorf-Timmerhorn sowie aus Bargteheide zum Einsatzort.

Wie sich herausstellte brannten eingelagerte Gegenstände und Überreste in der seit 2015 leerstehenden 2500 Quadratmeter großen Lagerhalle. Unter Atemschutz konnten die eingesetzen Brandbekämpfer relativ schnell eine Ausbreitung der Flammen und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern.

Ob Brandstiftung vorliegt, steht noch nicht fest. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

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