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Ratgeber

Stadtbücherei Ahrensburg lädt zum “Tag der Imkerei”

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Foto: E. Mittwollen/hfr

Ahrensburg – Am kommenden Samstag, 13. Juli, stellen sich die Imker des Imkervereins Ahrensburg und Umgebung von 1883 von 10 bis 13 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg den Fragen zum Thema Bienen und Imkerei.

Der Verein mit seinen über 80 Mitgliedern und über 400 Völkern engagiert sich gerne für eine gesunde Umwelt sowie natürlich naturreinen Bienenhonig.

Wild-und Honigbienen gehören zur artenreichsten Klasse des Tierreichs, den Insekten.Aber vielen Bienenarten fehlt es an Nahrung und geeigneten Lebensräumen. Und das liegt größtenteils an uns Menschen selbst.

Damit die Anzahl an wichtigen Bestäubern nicht weiter abnimmt, muss ein Umdenken erfolgen. Dem Deutschen Imkerbund mit seinen knapp 3.000 Imkerortsvereinen ist es wichtig zu vermitteln: Nicht jeder muss Imker werden, um Bienen zu helfen. Läuft man heute durch Eigenheimsiedlungen, so stellt man mit Entsetzen fest, dass immer mehr Schottergärten entstehen und das, obwohl viele Gärtnereien und Gartencenter mittlerweile für das Thema Bienenweide sensibilisiert sind und dementsprechend beraten können.

Es gibt aber mittlerweile auch immer mehrbeispielhafte Initiativen, in Ahrenburg bespielsweise InBiena, die zeigen, dass es anders und besser geht. Diese sollen durch solche Aktionstage wie dem Tag der deutschen Imkerei unterstützt und bekannt gemacht werden, damit eine möglichst große Breitenwirkung entsteht.

Jeder kann Bienen am besten helfen, wenn z. B. bewusst auf eine bienenfreundliche Gestaltung des Gartens, der Terrasse oder des Balkons geachtet und keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet werden.

Natürlich gibt es bei Imkerinnen und Imkern am Aktionswochenende neben vielen fachlichen Tipps zur Gartengestaltung und Bienenhaltung auch leckeren, frisch geernteten Honig zu kosten.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Einbrüche in Schleswig-Holstein erneut deutlich gesunken

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Shutterstock.com

Kiel – Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche ist mit 2.090 Taten die niedrigste in den ersten sechs Monaten eines Jahres seit fünf Jahren. In den ersten sechs Monaten 2018 waren es noch 2.295 Taten (2017: 2.774; 2016: 3.693; 2015: 3.843; 2014: 2.519).

In den Sommermonaten liegt die Tatbelastung erfahrungsgemäß niedriger als in der dunklen Jahreszeit. So wurden im Januar 2019 noch 579 Taten erfasst, im Juni waren es hingegen nur 244.

Es handelt sich bei den Zahlen um aktuelle Lagedaten aus dem Vorgangsbearbeitungssystem der Landespolizei, nicht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

“Aktuelle Lagezahlen eignen sich für operative Zwecke und gewinnen aufgrund ihrer zeitnahen Erfassung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen die tatsächlich durch die Polizei aufgenommenen Einbrüche dar. Sie haben aber als “Eingangsstatistik” keine PKS-vergleichbare Qualität. Sie liefern andere Zahlen als die Ausgangsstatistik PKS”, so Torge Stelck vom Landespolizeiamt.

Die Darstellung von Lagezahlen aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem erfolgt nach dem Erstelldatum des Vorgangs.

Im Unterschied hierzu sind die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik die erste Wahl für strategische Informationen zur bekanntgewordenen Kriminalität. Bundesweit einheitlich erfasste Zahlen dieser Ausgangsstatistik garantieren die erforderliche Qualität. Sie können aber ausschließlich zur Analyse vollständiger Berichtszeiträume (Kalenderjahr) herangezogen werden. Eine unterjährige Interpretation der PKS hat keinerlei Aussagekraft.

Trotz der rückläufigen Zahlen ruft die Landespolizei auch zur laufenden Urlaubszeit zu Wachsamkeit auf. Im Winter können sich die Täter die besonderen Tatgelegenheiten der frühen Dämmerung zunutze machen. Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, für das richtige Verhalten während der urlaubsbedingten Abwesenheit zu sensibilisieren.

Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Dazu hier die Hinweise der Landespolizei:

Bei längeren Abwesenheiten: Vermeiden Sie Signale, an denen ein Einbrecher erkennt, dass ein Haus oder eine Wohnung unbewohnt ist.

Hinterlassen Sie keine Abwesenheitshinweise auf dem Anrufbeantworter, teilen Sie Fotos und Videos aus dem Urlaub nicht offen in den sozialen Medien und sprechen Sie Nachbarn an. Diese können nicht nur das Haus im Auge behalten, sondern aktiv dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, im Garten nichts darauf hindeutet, dass niemand zu Hause ist, die Rollläden bewegt werden und zu wechselnden Zeiten Licht im Haus brennt.

Falls dies nicht möglich ist, können auch Zeitschaltuhren und Lichtsensoren helfen, einen bewohnten Eindruck zu erwecken. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an. Weitere Infos, auch zur sicherheitstechnischen Beratung, finden Sie auf der Homepage der Landespolizei www.polizei.schleswig-holstein.de und unter www.k-einbruch.de.

Schaffen Sie für die Täter keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat. Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen.

Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen.

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Berlin

Stormarner Bundestagsabgeordneter engagiert sich für Fahrradcodierung

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Gero Storjohann (CDU) gemeinsam mit seiner Kollegin aus dem Parlamentskreis Fahrrad Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) Foto: Büro Storjohann/CDU/hfr

Bad Oldesloe/Berlin – Am Bundestag in Berlin fand die vom Vorsitzenden des „Parlamentskreises Fahrrad“, dem Stormarner Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU), initiierte Fahrradkennzeichnungsaktion statt.

Die vom Parlamentskreis Fahrrad in seiner ersten Sitzung angeregte Codierungs-Aktion wurde gemeinsam mit der Polizei des Deutschen Bundestages durchgeführt

Nach vorheriger Anmeldung konnten Mitarbeiter und Abgeordnete ihre Fahrräder codieren lassen. Insgesamt wurden dabei knapp 70 Fahrräder gekennzeichnet und so gegen Diebstahl gesichert.

Dies geschieht durch einen Aufkleber, der witterungsbeständig und vom Material her derart gestaltet ist, dass ein einfaches Ablösen nicht möglich ist.

Auf den Aufkleber wird ein individueller Code gedruckt, der – je nach Bundesland etwas anders verschlüsselt – die Daten des Besitzers enthält. Eine Gravur direkt in den Rahmen wird wegen Stabilitätsbedenken inzwischen nicht mehr durchgeführt.

Die nach einer Einverständniserklärung erhobenen Daten vom Fahrrad und dessen Halter werden der Polizei übermittelt und dort gespeichert. Sollte das Rad verloren gehen oder durch eine Straftat abhandenkommen, kann es bei Auffinden leicht zugeordnet werden.

Gleichzeitig ergeht mit dem Aufkleber ein deutliches Signal an Diebe: „Dieses Rad ist gekennzeichnet und registriert!“

Gero Storjohann äußerte sich dazu: „Diese Aktion war ein voller Erfolg und wir werden sie sicherlich wiederholen. Das Kennzeichnen der Fahrräder ist ein wichtiger Schritt für die Sicherheit der Fahrradfahrer. Fahrrad-Diebstahl stellt gerade in Metropol-Regionen wie Berlin immer noch ein großes Problem dar.“

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Wirtschaft

LKA warnt vor Betrug auf auf Handels-Plattformen im Internet

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Betrug am Telefon Symbolfoto: WilmaVdZ / Shutterstock

Schleswig-Holstein – Immer mehr Internutzer fallen auf eine fiese Masche rein, während sie sich im Internet umschauen.

Das Online-Portal sieht sehr professionell und ansprechend aus und wirkt scheinbar seriös. Wo bekommt man heute noch mehr als 2 % Rendite für sein Geld? Da sind doch lukrative Investitionsmöglichkeiten, die das schnelle Geld versprechen, sehr verlockend. Oder?

“Leider verbergen sich hinter diesen Angeboten oftmals Betrüger, deren einziges Ziel es ist, Anleger um ihr Geld zu bringen”, erklärt Volker Willert, Leiter des Dezernates Wirtschafts-, Korruptions- und Umweltkriminalität im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein.

“Hat man sich auf der Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf, versucht als vermeintlich kompetenter Finanzmakler Vertrauen aufzubauen und zu größeren Investitionen zu überreden.”

Der Anbieter verspricht vermeintlich schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf fallende oder steigende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht.

Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online einsehen. Das zerstreut Zweifel und reizt zu weiteren Investitionen an.

Will er sich allerdings sein Guthaben auszahlen lassen, erlebt er meist eine böse Überraschung: Der Kontakt zur Handelsplattform ist nicht mehr möglich und der angebliche Berater nicht erreichbar oder technische Probleme verhindern angeblich die Auszahlung.

Und schnell wird klar, dass die eingezahlten Gelder nie einer Kapitalanlage zugeführt wurden und die komplette Handelsplattform nebst des Kundenkontos nur Fake sind.

Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Mit dieser lukrativen Betrugsmasche lassen sich mutmaßlich Millionenbeträge erbeuten.

So führt zum Beispiel. die Staatsanwaltschaft Saarbrücken aktuell ein umfangreiches Ermittlungsverfahren mit 233 Fallakten. Die Ermittlungen deckten auf, dass es zahlreiche Handelsplattformen mit einer großen Anzahl von Kunden gab, von denen viele ihre Anlage von bis zu 40.000 Euro verloren haben.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Geschädigte, die den Betrügern zum Opfer gefallen sind. Das Geflecht aus Handelsplattformen und Betreiberfirmen mit Offshore-Adressen und Auslandskonten, auf die die Gelder der Opfer verschoben werden, ist schwer zu durchschauen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CDFs und binären Optionen hin. Seit etwa einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen?

” Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen”, warnt Volker Willert.

“Lizensierte Unternehmen können in der Unternehmerdatenbank der BaFin unter www.bafin.de abgefragt werden. Hier sind auch die Unternehmen gelistet, denen die BaFin bereits Geschäfte untersagt hat.” Außerdem gibt es unabhängigen Rat bei den Verbraucherzentralen, und auch im Internet finden sich oftmals Informationen über Anbieter und Produkte.

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