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Politik und Gesellschaft

SPD-Vize Ralf Stegner auf Sommertour in Stormarn

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Braak/Barsbüttel – Die Sommertour des SPD-Fraktionsvorsitzenden im schleswig-holsteinischen Landtag und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD Ralf Stegner machte jetzt auch Halt in Stormarn.

Nach einem Besuch bei der Logistikfirma STERAC in Braak mit dem Landtagsabgeordneten Tobias von Pein, stand am Nachmittag zusammen mit den Abgeordneten Martin Habersaat und v. Pein ein Besuch in der Kinderstadt Stormini an. Der Tag endete mit einem Grillabend in Barsbüttel.

Thema der Sommerreise von Ralf Stegner ist „ungewöhnliche Arbeit“.

„Bei STERAC kann man sehen, dass Fragen der Umwelt- und Nachhaltigkeit auch in der Logistik-Branche angegangen werden. Innovation ist heute wichtiger denn je. Ich unterstützen es, wenn in diesem Bereich in die Zukunft investiert wird. Da kann man auch gerne mal voran gehen und auch mal ungewöhnliche Wege gehen“, findet der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein aus dem Wahlkreis Stormarn-Mitte.

Zusammen mit Ralf Stegner ließ sich v. Pein das seit 1979 familiengeführte Unternehmen zeigen und erfuhr von Geschäftsführerin Nicola Rackebrandt und Geschäftsführungsmitglied Stefan Minhorst etwas über die Green Energy Projekte in ihrem Unternehmen.

Zudem thematisierten Stegner und v. Pein Fragen von „ungewöhnlicher Arbeit“.  So sprachen die Abgeordneten bei ihrem Besuch auch über Schichtarbeit, die Bedeutung von Flexibilität und Belastbarkeit in der Logistikbranche.

„Viele mittelständische Unternehmen stehen wie STERAC in den kommenden Jahren vor gigantischen Herausforderungen. Wie stellt man sich auf Digitalisierung ein, woher kommen die Mitarbeiter der Zukunft? Veränderungen gelingen nicht von allein, sondern müssen mit den Mitarbeitern zusammen intelligent auf den Weg gebracht werden. Bei STERAC ist man sehr viel weiter als bei anderen Unternehmen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner.

Auf „ungewöhnliche Arbeit“ trafen die Abgeordneten am Nachmittag auch in der Kinderstadt Stormini in Barsbüttel.

Bei dem Planspiel vom Kreisjugendring Stormarn, können Kinder lernen, wie unsere Gesellschaft funktioniert. Dazu gehört auch die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich.

Die Abgeordneten ließen sich von den Kindern auf dem VIP-Tag die Stadt zeigen und sprachen mit Ihnen über ihre Vorstellungen von „ungewöhnlicher Arbeit“. „Spannende Jobs, Arbeitsamt, Steuern, Rückerstattungen von der Krankenkasse – jedes Jahr wird Stormini um weitere gute Ideen ergänzt und jedes Jahr ist es wieder ein tolles Ereignis, auf das Stormarn stolz sein kann,“ sagt der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Habersaat aus dem Wahlkreis Stormarn-Süd.

Aber auch mit den Betreuerinnen und Betreuern kamen die Abgeordneten über ihre Arbeit ins Gespräch. „Es ist toll, wie viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter hier rund um die Uhr den Laden am Laufen halten und den Kindern die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen und Demokratie zu lernen“, freut sich der kinder- und demokratiepolitische Sprecher Tobias von Pein.

Der Tag endete für die Abgeordneten bei einem Grillabend in Barsbüttel. Hier kam Ralf Stegner in ungezwungener Atmosphäre mit Mitgliedern und Interessierten über die Lage der SPD ins Gespräch.

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Bad Oldesloe

Aus nach wenigen Monaten: Oldesloer FWF-Fraktion löst sich auf

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Das Stadthaus in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nach nur ein paar Monaten Zusammenarbeit lösen Familien-Partei und Freie Wähler ihre Fraktion in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung wieder auf. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeit in den Ausschüssen.

Erst im Februar des Jahres hatten die beiden Parteien eine gemeinsame Fraktion gegründet, um künftig eine Stimme in den Ausschüssen zu bekommen. Zuvor konnten Vertreter der Parteien sich lediglich beratend beteiligen. Jetzt hat Wolfgang Schmidt, einziger Stadtverordneter der Freien Wähler in Bad Oldesloe, die Fraktion verlassen:

„Das war an einigen Stellen nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Und dann trennt man sich besser wieder. So habe ich mich entschieden“

Schmidt entschied sich am Wochenende für den Schritt und informierte darüber bereits Anfang der Woche Bürgerworthalterin Hildegard Pontow und die Stadtverwaltung.

Die Entscheidung hat Konsequenzen. Nicht nur für Wolfgang Schmidt, der künftig in Ausschüssen kein Stimmrecht mehr hat. Gleiches gilt für die Familien-Partei, die ebenfalls nur noch in einen einzigen Ausschuss ein beratendes Mitglied entsenden und nicht mehr über Anträge abstimmen darf.

Die Grünen dürften sich über diese Entwicklung freuen. Sie waren im Frühjahr die Leidtragenden der Entwicklung gewesen und mussten nach der Bildung der neuen Fraktion jeweils einen Ausschusssitz abgeben. Der wird jetzt zurückgefordert. Diese Entscheidung ist bereits gefallen und der Stadtverwaltung mitgeteilt worden. Der Grünen-Stadtverordneter Hartmut Jokisch dazu:

„Das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Wir verzichten doch jetzt auf keinen Sitz, der uns demokratisch zusteht.“

Tom Winter, Familien-Partei, wurde von der Entwicklung überrascht. Schmidt habe die Gründe für sein Aufkündigen der Fraktion noch nicht erklärt. Es werde ein Gespräch geben. „Unserer Partei besteht ja nun nicht nur aus mir. Wir werden uns also natürlich erstmal intern besprechen und dann sehen, wie wir uns unter den alten neuen Verhältnissen organisieren und uns natürlich möglichst effektiv in die Stadtpolitik einbringen.“

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Politik und Gesellschaft

95,9 Prozent: Großer Wahlerfolg für Großhansdorfer Bürgermeister Janhinnerk Voß

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Großhansdorf – Mit 95,9 Prozent der Stimmen ist Janhinnerk Voß bei der Bürgermeisterwahl in Großhansdorf wiedergewählt worden.  Er wurde von allen Parteien unterstützt, Gegenkandidaten gab es nicht.

“Es ist jetzt das dritte Mal, dass ich von alles Parteien unterstützt werde. Dieser Rückhalt ist sehr beruhigend und auch ein großer Vertrauensbeweis” , sagt Hinnerk Voß.

Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 35 Prozent. “Ich habe auf 30 Prozent gehofft und das könnte noch übertroffen werden”Nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse dankte Voß auch seinen Kollegen im Rathaus: “Ohne meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre das so nicht möglich gewesen. Auch für sie ist dieses Ergebnis eine Wertschätzung.”

“Die Unterstützung aller Parteien ist natürlich ungewöhnlich aber als parteiloser Bürgermeister ist er unabhängig”, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Reinhard Niegengerd. Für ihn sei die Unterstützung von Voß selbstverständlich gewesen. Ähnlich äußerten sich auch Vertreter der anderen Parteien.

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Bad Oldesloe

20.9: “Fridays for future” Stormarn ruft zum Klimastreik auf

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Foto: Fridays for future Stormarn/hfr

Bad Oldesloe/Bargteheide – Am 20.09. schließt sich die Stormarner „Fridays for Future“ – Bewegung wieder einem globalen Klimastreik an.

Dieses Mal jedoch mit einer Änderung: Die Ortsgruppen Bargteheide und Bad Oldesloe werden erstmals gemeinsam für ganz Stormarn in Bargteheide demonstrieren.

Zum Auftakt der Demonstration starten die Aktivisten um 08:30 Uhr an der Hude in Bad Oldesloe mit einer Fahrradtour nach Bargteheide. Vom Bargteheider Bahnhof geht es dann ab 10:30 Uhr mit einem Straßenumzug weiter, der gegen 11:00 Uhr in einer Kundgebung vor dem Bargteheider Rathaus endet.

„Wir sind noch lange nicht am Ziel. In Stormarn hat der Klimaschutz immer noch nicht ausreichend Priorität. Wir werden alle von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein, dementsprechend sollten wir uns auch alle für den Schutz unseres Planeten engagieren. Wir hoffen, dass sich viele Menschen aus Stormarn an der Demonstration beteiligen werden, um ein deutliches Zeichen in Richtung Politik und Öffentlichkeit zu setzen“, so Nils Bollenbach, Organisator der Demo.  

Foto: Fridays for future Stormarn/hfr

Deshalb haben sich die Aktivisten noch weitere Unterstützung geholt. Neben der Bargteheider „Parents for Future“ – Bewegung haben sich der BUND, der Nabu, der ADFC und die Bürgerinitiative BASTA angeschlossen. Zusätzliche Unterstützung gibt es von Ver.di und der GEW. Am selben Tag wird auch der in Bargteheide etablierte „Parking Day“ stattfinden, an dem Parkbuchten vorübergehend anderweitig genutzt werden.  

Die Schüler haben sich außerdem als Ziel gesetzt, die Stormarner Politik dazu einzuladen, sich dem Protest anzuschließen.

„Fast alle Parteien und Politiker sagen im Wahlkampf, dass sie für Klimaschutz sind. Wir sehen aber immer wieder, dass auch in Stormarn, Politiker Entscheidungen gegen das Klima treffen. Wir möchten deshalb der Politik die Hand reichen, denn Klimaschutz geht uns alle an. Wir hoffen, dass Politiker, die mit Klimaschutz werben, es auch ernst nehmen und sich unserem Protest anschließen.“  erklärt Frederike Wrohn aus dem Orga-Team Bad Oldesloe.

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