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Kreis Ostholstein

Junge (5) fährt auf Laufrad drei Kilometer nach Oldenburg

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Oldenburg – Eigentlich sollte er nur nach nebenan zu seinen Großeltern fahren. Stattdessen ist ein Junge (5) vom Haus seiner Eltern aus ins drei Kilometer entfernte Oldenburg gefahren – auf einem Laufrad!

Abenteuerlust, Freiheitsdrang und Neugierde schien der Antrieb für den fünfjährigen Sohn einer Familie aus Ostholstein gewesen zu sein. „Statt lediglich zu Oma und Opa in die Nachbarschaft zu fahren, begab sich der Fünfjährige am Samstagabend laut Polizei auf eine etwas weitere Tour.

Gegen 18.40 Uhr riefen die Eltern bei der Polizei in Oldenburg an und teilten mit, dass der fünfjährige Sohn, der sich eigentlich nur ins Nachbarhaus begeben wollte, dort nicht angekommen sei. Bisher sei der Junge noch war weiter als bis zu den Nachbarn gefahren. 

Am Samstag jedoch packte den Fünfjährigen offenbar das Fernweh. Er setzte sich auf sein Laufrad und fuhr los, immer weiter, bis ins drei Kilometer entfernte Oldenburg.

Dort wurde schließlich eine mittlerweile von den Eltern alarmierte Polizeistreife auf den jungen Mann aufmerksam.

Der Junge stand bei einer Autowaschanlage und fachsimpelte dort mit Autofahrern.

Gemeinsam mit der Mutter nahmen die Beamten den unternehmenslustigen Burschen, wohlauf und überhaupt nicht ängstlich, für den Rückweg in ihrem Funkwagen mit.

Für die Polizeibeamten ein erfreuliches Ende eines Einsatzes.

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Schleswig-Holstein

Trümmer flogen 100 Meter weit: Food-Truck explodiert im Ostseebad

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Foto: Polizei Lübeck und Ostholstein/hfr

Kellenhusen – Im Bereich des Seebrückenvorplatzes von Kellenhusen kam es am heutigen Freitag, 19.Juli, gegen 8.35 Uhr zu einer Explosion. Eine Person wurde verletzt.

“Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich die Explosion auf der Rückseite einer Gaststätte, die sich am Vorplatz der Seebrücke von Kellenhusen / Ostholstein befindet, in oder an einem dort stehenden Imbisswagen”, so Polizeisprecher Dirk Dürbrook.

Nachdem zunächst mitgeteilt wurde, dass niemand verletzt worden sei, meldete sich später eine männliche Person bei den Einsatzkräften des Rettungsdienstes, die über ansteigende Ohrenschmerzen klagte.

Die Explosion war so heftig, dass Verkleidungsteile des Foodtrucks bis zu 100 Meter weit geflogen sind. Bei einem in der Nähe befindlichen Mehrfamilienhaus sind durch die Explosion zwei Scheiben zerborsten.

Die polizeilichen Ermittlungen hat die Kriminalpolizeistelle Neustadt übernommen, die zur Unterstützung der Erforschung von Ursache und Hergang Sachverständige des Landeskriminalamtes aus Kiel angefordert hat.

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Der Kreis

Ausfall der Notrufnummer 112: Erreichbarkeit der Leitstelle ist wieder hergestellt

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Notrufnummer 112 funktioniert über Stunden in Stormarn, Ostholstein und im Herzogtum Lauenburg nicht.

Das gab die Integrierte Leitstelle Süd am Sonnabendvormittag bekannt. In Notfällen sollte daher immer die 110 gerufen werden.

Wie lange die Störung noch anhalten wird, ist nicht bekannt.

Mittlerweile soll die Erreichbarkeit trotz anhaltender Störungen im Telefonnetz über 112 und 110 wieder gewährleistet sein. Die Einsatzleitstellen der Polizei und der IRLS wurden mit Personal aufgestockt.

Später gab es dann die endgültige Entwarung durch die IRLS

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Norddeutschland

NABU-“Amphibienspaziergang” im Wasservogelreservat Wallnau

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Wechselkröte Foto: Nikola Vagt/hfr

Wallnau – Am 27. April gibt es einen Amphibienspaziergang durch das Naturreservat Wallnau. Anlass ist der internationale “Save the Frogs Day”.

Im Frühling laufen Amphibien zu Hochtouren auf: Sie befinden sich dann auf Brautschau. Männliche Wechsel- und Kreuzkröten machen sich lautstark bemerkbar, um Weibchen für sich zu gewinnen. Die feuchten Wallnauer Wiesen stecken voller Leben, das sich oft erst auf den zweiten Blick offenbart.

Eine Pirsch durchs NABU Wasservogelreservat gestattet einen Blick in eine weitgehend unbekannte Lebensweise. Kröten sind nachtaktive Krabbler. Tagsüber verbergen sie sich in engen Ecken und Spalten. Abends jedoch, wenn es schummerig ist, und die meisten Menschen sich langsam in ihre Häuser zurückziehen, erwacht das Amphibien-Leben. Dann schimmern goldgelbe Augen um die Wette und die Kröten trillern schaurig-schöne Lieder in den nassen Wiesen.

Die meisten Amphibien verbringen ihr Larvenstadium als sogenannte Kaulquappe im Wasser. Nach ihrer Verwandlung pendeln sie zwischen Gewässern und ihrem Landlebensraum. Ihr wissenschaftlicher Name „Amphibia“ weist auf diese besondere Lebensweise hin: Er setzt sich aus amphi (auf beiden Seiten) und bios (Leben) zusammen.

In Wallnau leben nicht nur Teich- und Moorfrösche sowie Molche, sondern auch die seltenen Kreuz- und Wechselkröten sind hier zu Hause.

Martin Altemüller, Leiter des  NABU Wasservogelreservats Wallnau, kennt die Kröten, Frösche und Molche. Anschaulich erklärt er den Amphibienschutz in Wallnau. Anschließend geht es zum Krötenkonzert mitten in die Wallnauer Wiesen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Internationalen Save the Frogs-Day statt. Seit 2009 haben schon über 900 Veranstaltungen in 59 Ländern rund um das spannende Leben der Amphibien stattgefunden.

27.04. Amphibienspaziergang / Internationaler “Save the Frogs Day”. Start: 20 Uhr, Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.  Der Treffpunkt ist vor dem Infozentrum.  Bitte Gummistiefel mitbringen .

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