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Kreis Ostholstein

Junge (5) fährt auf Laufrad drei Kilometer nach Oldenburg

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Oldenburg – Eigentlich sollte er nur nach nebenan zu seinen Großeltern fahren. Stattdessen ist ein Junge (5) vom Haus seiner Eltern aus ins drei Kilometer entfernte Oldenburg gefahren – auf einem Laufrad!

Abenteuerlust, Freiheitsdrang und Neugierde schien der Antrieb für den fünfjährigen Sohn einer Familie aus Ostholstein gewesen zu sein. „Statt lediglich zu Oma und Opa in die Nachbarschaft zu fahren, begab sich der Fünfjährige am Samstagabend laut Polizei auf eine etwas weitere Tour.

Gegen 18.40 Uhr riefen die Eltern bei der Polizei in Oldenburg an und teilten mit, dass der fünfjährige Sohn, der sich eigentlich nur ins Nachbarhaus begeben wollte, dort nicht angekommen sei. Bisher sei der Junge noch war weiter als bis zu den Nachbarn gefahren. 

Am Samstag jedoch packte den Fünfjährigen offenbar das Fernweh. Er setzte sich auf sein Laufrad und fuhr los, immer weiter, bis ins drei Kilometer entfernte Oldenburg.

Dort wurde schließlich eine mittlerweile von den Eltern alarmierte Polizeistreife auf den jungen Mann aufmerksam.

Der Junge stand bei einer Autowaschanlage und fachsimpelte dort mit Autofahrern.

Gemeinsam mit der Mutter nahmen die Beamten den unternehmenslustigen Burschen, wohlauf und überhaupt nicht ängstlich, für den Rückweg in ihrem Funkwagen mit.

Für die Polizeibeamten ein erfreuliches Ende eines Einsatzes.

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Polizei und Feuerwehr

Yacht geklaut, Polizeiboot gerammt: Dieb in Grömitzer Hafen festgenommen

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Neustadt/Grömitz – Im Kommunalhafen Neustadt in Holstein kam es vergangene Woche zum Diebstahl einer Segelyacht.

Foto: Facebook/Polizei

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ stoppten die Segelyacht „Sternschnuppe“ am Dienstagabend in Grömitz und nahmen einen der Tatverdächtigen trotz erheblichen Widerstandes an Bord vorläufig fest.

Gegen 20.30 Uhr meldete der Eigentümer der Segelyacht über den Notruf der Polizei, dass seine „Sternschnuppe“, eine dunkelblaue Albin Vega mit 8,25 Metern Länge und 2,5 Metern Breite, von einer männlichen Person entwendet worden sei.

Nach bisherigen Ermittlungen beobachteten Zeugen drei männliche Personen auf dem „Steg G“ an der Yacht, wobei zwei Männer sich dann offenbar landseitig entfernten und der dritte Mann segelte mit „Sternschnuppe“ los.

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ der Wasserschutzpolizei Lübeck versuchten die Yacht einzuholen.

Um 21.19 Uhr meldete die Besatzung der „Habicht“, dass sie das Segelboot vor Grömitz gesichtet haben und zunächst längseitig begleiten.

Die Yacht war mit einer männlichen Person besetzt. Der Mann reagierte offensichtlich nicht auf die Anhaltezeichen und Ansprachen des Bootsführers der Polizei. Mit wechselnden Kursen, mehrfaches seitliches Abdrängen und Rammen, versuchte sich der Täter sogar der Festnahme weiter zu entziehen.

Erst durch das massive Manövrieren des Dienstbootes konnte das Segelboot in den Grömitzer Yachthafen gedrängt und vor der Kaimauer am dortigen Kranplatz gestoppt werden.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei nahmen den sich wehrenden 36-jährigen Mann unter Einsatz von Pfefferspray an Bord fest. In einem Rettungswagen ist er wegen des Einsatzes des Pfeffersprays vorsorglich behandelt worden, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Eigentümer konnte noch vor Ort seine „Sternschnuppe“ wieder entgegennehmen.

Es entstand ein geringer Sachschaden an der Yacht. Die Wasserschutzpolizei leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Wer zu diesem Tatgeschehen oder zu den beiden noch flüchtigen Mittätern Angaben machen kann, möge sich bitte bei dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 04502-862830 oder luebeck.wsprv@polizei.landsh.de melden.

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Polizei und Feuerwehr

Sereetz: Mann versuchte offenbar Sohn (1) im Bett zu töten

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Sereetz – Am gestrigen Tage,29. April, ist es in der Gemeinde Ratekau, Ortsteil Sereetz, zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen.

Ein 36 Jahre alter Mann hat mutmaßlich versucht, seinen einjährigen Sohn in dessen Kinderbett zu töten. Die Mutter des Kindes befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Hause.

Im Anschluss an die Tat lenkte der Beschuldigte um kurz nach 8 Uhr morgens sein Fahrzeug Hyundai I30 vermutlich in suizidaler Absicht auf der BAB 1 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Neustadt/Mitte und Pelzerhaken gegen die Leitplanke.

Der Wagen schleuderte mehrfach hin und her blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. Der Beschuldigte kam außerhalb des PKW zu liegen. Gegenüber ihn versorgenden Ersthelfern soll er an der Unfallstelle geäußert haben, dass er sein Kind umgebracht habe.

Sodann sei er über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn gesprungen, wo er von einem herannahenden BMW erfasst und erheblich verletzt wurde. Er überlebte jedoch. Der Fahrer des BMW blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Eine umgehend veranlasste Überprüfung der Wohnanschrift des Beschuldigten in Sereetz führte zum Auffinden des Kindes. Es lag lebend, aber mit erheblichen Verletzungen im Bereich des Gesichtes, in seinem Kinderbett”, so Dr. Ulla Hingst von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Das Kind wurde umgehend in ein Lübecker Krankenhaus verbracht und versorgt. Es befindet sich aktuell nicht in Lebensgefahr.

Der Beschuldigte wird ebenfalls stationär behandelt. Er wurde vorläufig festgenommen, konnte aber aufgrund seines Gesundheitszustandes noch nicht vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft Lübeck prüft vor diesem Hintergrund noch die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

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Polizei und Feuerwehr

Wohnzimmer-Einrichtung in Wald entsorgt: Überführt dieses hässliche Gemälde einen Umweltsünder?

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Ahrensbök – In einem Waldstück der Gemeinde Ahrensbök (Kreis Ostholstein), in unmittelbarer Nähe der B432 in Richtung Bad Segeberg wurde vermutlich in dieser Woche Abfall abgelegt.

Foto: Polizei

Es handelte sich um diverses Mobiliar, um eine braune Couch sowie um ein auffälliges größeres Bild.

Foto: Polizei

Die Entsorgung muss nun über die zuständige Försterei erfolgen.

Wer Beobachtungen zu der illegalen Entsorgung gemacht hat oder Hinweise zu den Verursachern dieses Umweltdeliktes geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Ahrensbök (ahrensboek.PST@polizei.landsh.de) in Verbindung zu setzen oder sich unter 04525-7979910 zu melden.

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