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Bad Oldesloe

Kindermusical: Oldesloer Musikschule erweitert Programm

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Stellten das neue Programm vor: Karin Voss (von links) vom Förderverein mit den Dozentinnen Natalya Klem und Nana Leveke Klamp sowie Musikschulleiter Marian Henze

Bad Oldesloe – Erstmals plant die Oldesloer Musikschule ein Kindermusical. Die Proben für das Stück „Tuishi Pamoja“ sollen im Herbst beginnen. Federführend ist dabei die im vergangenen Jahr eingerichtete Ballettsparte „Schule für Ballett und Tanz“.

„Wir wollen damit eine Lücke füllen“, sagt die Ballettlehrerin Nana Leveke Klamp. Die Proben für das Stück „Tuishi Pamoja“ beginnen im September, bis August können sich interessierte Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren anmelden. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich.

Die Geschichte handelt von einer Giraffe und einem Zebra, die sich entgegen den Willen ihrer Herden anfreunden. Auf beiden Seiten herrschen Vorurteile: Streifen machen doof und mit hanghalsigen Tieren lässt sich nicht reden. Doch „Raffi“ und „Zea“ werfen alle Gewohnheiten ihrer Herden über den Haufen und werden Freunde.

„’Es ist ein Stück über Vorurteile, Toleranz und Freundschaft“, sagt Nana Leveke Klamp. Es solle Kindern helfen, sich selbst zu entdecken.

„Viele sagen, sie können nicht singen oder schauspielern aber man braucht nur den Mut, anzufangen“, sagt Klavierdozentin Natalya Klem. Die Teilnahme an den Proben kostet 15 Euro im Monat. Die Aufführung ist im Juni 2020 geplant. „Die Kinder sollen nicht unter Druck geraten, etwas einzustudieren. Wir wollen uns Zeit lassen“, sagt Klem. Sie sei sich sicher, dass von dem Projekt eine große Anziehungskraft ausgehen werde. Denn die Möglichkeit, an der Entstehung eines Musicals mitzuwirken, gibt es bislang noch nicht.

Wer für das Kindermusical zu alt ist, kann vom 26. bis 30. August die „Woche der offenen Tür“ der Schule für Ballett und Tanz besuchen und das das Angebot kennenlernen (Anmeldung unter 04531 / 80 48 98).

Ende August wird auch die Musikschule selbst im Kultur- und Bildungszentrum einen Schnuppertag veranstalten. „Dabei können Besucher auch viele der Instrumente ausprobieren“, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Knapp 60 Dozierende decken über die Musikschule alle relevanten Instrumentengruppen ab: Schlagzeug, Blech- und Holzblasintrumente, Streicher und Gesang. Selbst das Spielen an der Harfe kann in Bad Oldesloe gelernt werden. Neben weiteren Schülern nimmt die Musikschule auch noch Dozenten auf. Bedarf besteht etwa an Schlagzeugern und Klarinettisten. Derzeit hat die Oldesloer Musikschule 2000 Schüler – Tendenz steigend.

„Tag der offenen Musikschule“ am Sonnabend, 31. August, von 10 bis 16 Uhr. Ausprobiert werden können Instrumente wie Schlagzeug, Gitarre, Violine, Trompete oder Waldhorn. Auch kostenlose Gesangstunden werden angeboten. Der Eintritt ist frei. Neben den Lehrangeboten organisiert die Musikschule mehrere Konzerte im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1). Alle Termine unter www.oldesloer-musikschule.de.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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Bad Oldesloe

Auto-Pendler müssen am Oldesloer Bahnhof künftig zahlen

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Bad Oldesloe – Die Zeit der kostenfreien Parkplätze am Oldesloer Bahnhof ist vorbei. Auf Vorschlag der Stadtverwaltung hat der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss beschlossen, dass auf den Park-and-Ride-Parkplätzen in Zukunft Gebühren erhoben werden.

Park + Ride Symbolfoto: SL

Der Grund: Zu viele Fremdparker, die die eigentlich für Bahn- und Busreisende vorgesehenen Plätze besetzen.

Bürgermeister Jörg Lembke: “Die Pendlerparkplätze werden sehr stark fremdgenutzt von Menschen, die in der Nähe wohnen oder arbeiten. Deswegen sind wir der Meinung, dem regulativ entgegen wirken zu müssen.”

Außerdem müssen auch Radfahrer im neuen Fahrradparkhaus für einen Stellplätze bezahlen. “Es wäre schwer zu vermitteln, warum Radfahrer zahlen müssen, Autofahrer aber nicht”, so Lembke.

Die Freien Bürger Oldesloe (FBO) konnten sich mit dieser Maßnahme nicht so recht anfreunden. „Das trifft die Falschen. Nämlich Menschen, die für ihren Arbeitsweg die Bahn nutzen“, sagte Dirk Sommer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft. Er sei nicht glücklich, dass 638 Parkplätze jetzt kostenpflichtig werden sollen, vor allem am Bahnhof.

Auch in anderen Straßen will Bad Oldesloe künftig Parkgebühren erheben, etwa in der Breslauer Straße, der kleinen Salinenstraße und auf den Parkplätzen vor dem Krankenhaus im Wolkenweher Weg.

Besonders im Fokus: Die Schulen. Auch auf den Schulparkplätzen in der Olivet-Allee und vor der Theodor-Mommsen-Schule in der Hamburger Straße wird für das Abstellen eines Fahrzeugs künftig Geld verlangt.

Ursprünglich wollten Stadt und Politik Fahrzeuge mit E-Kennzeichen kostenfrei parken lassen. Diese Idee wurde jetzt zurückgenommen.

Matthias Adrion (Die Grünen): „Daten zeigen mittlerweile, dass Hybridautos keineswegs umweltfreundlicher sind, als viele Verbrenner und rechtlich ist es nicht möglich, ausschließlich reine Elektroautos zu befreien.“

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