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Bargteheide

1,75 Millionen Euro: Politik gibt Geld für Bargteheide Freibad-Sanierung frei

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Bargteheide – Die Sanierung des Freibades in Bargteheide geht in die nächste Runde.

Das Freibad in Bargteheide. Foto: Stormarnlive.de

Die Stadtvertretung jetzt die erforderlichen Mittel freigegeben, die für die Sanierung des Umkleidetraktes und einen Neubau benötigt werden. Einen Großteil der Kosten wird die Stadt selbst tragen müssen. Es gibt lediglich eine Fördermittelzusagen vom Land in Höhe von 250.000 Euro.

Auf die beim Bund beantragten 600.000 Euro muss Bargteheide verzichten.

Damit werden die Umbauten die Stadt rund 1,75 Millionen kosten.

„Es ist schade, dass das Geld vom Bund nicht kommt aber Fakt ist, dass wir das Projekt jetzt endlich mal zum Abschluss bringen müssen“, sagte Michael Schröer (Die Grünen).

Bereits 2017 hatte der Ausschuss für Bauen und Bauordnung die Sanierung des Büro-, Kassen-, Kiosk-, Sanitär- und Umkleidetraktes des Freizeitbades und eine neue Cafeteria beschlossen, die Entscheidung allerdings mit einem Sperrvermerk versehen. Die Stadt sollte versuchen, Fördergeld einzuwerben. „Der Fördermittelbescheid vom Land liegt vor, vom Bund sind wir aber nicht berücksichtigt worden“, sagte Jürgen Weingärtner (SPD). Die Stadtvertretersitzung hat den Sperrvermerk dennoch einstimmig aufgehoben. Damit wird das Geld für die Sanierung im näcshten Haushalt zur Verfügung gestellt werden.

Von 2013 bis 215 hatte die Stadt zunächst die technischen Anlagen des Freizeitbades für 4,75 Millionen Euro überholen lassen. Die Sanierung der Gebäude wurde seitdem aber immer wieder verschoben.

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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Autofahrer (64) in Kreisverkehr tödlich verunglückt

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Bargteheide – In der letzten Nacht kam es in Bargteheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 64 jähriger Mann aus dem Bargteheider Umland tödlich verunglückte.

Symbolfoto: SL

Am 10. Juli 2020, gegen 1:43 Uhr wurde die Polizei Bargteheide wegen eines verunfallten Transporters am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße alarmiert. Der Fahrer sei in dem Fahrzeug eingeklemmt worden und nicht bei Bewusstsein.

Die Beamten der Polizei, Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes erreichten kurze Zeit später den Einsatzort.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch am Unfallort.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der Mann den Westring in Richtung Jersbek. Am Kreisverkehr Westring/Jersbeker Straße fuhr er fast mittig auf die Kreisverkehrsinsel, hob ab und kam erst an einem gegenüberliegenden Erdwall zum Stehen. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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Polizei und Feuerwehr

81-Jähriger durch Sturz lebensgefährlich verletzt: Polizei sucht nach zwei Ersthelferinnen

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Bargteheide – Nachdem ein Mann (81) in Bargteheide gestürzt ist und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, sucht die Polizei nach zwei Frauen, die denn Unfall beobachtet haben könnten.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Vorfall ereignete sich am 6. Juli gegen 11.45 Uhr in der Theodor-Storm-Straße. Der 81-Jährige, der ein Fahrrad bei sich hatte, stürzte und schlug mit dem Kopf auf den dortigen Kantstein.

Es ist nicht bekannt, ob er fuhr oder das Fahrrad geschoben hat. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen nicht vor.

Unmittelbar nach dem Vorfall sollen sich zunächst zwei ältere Damen um den Verletzten gekümmert haben. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren sie nicht mehr vor Ort.

Jetzt sucht die Polizei nach den beiden Ersthelferinnen und weiteren Zeugen. Hinweise an die Polizeistation Bargteheide unter der Telefonnummer: 04532/7071-0.

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Bargteheide

Bargteheider Corona-Krisenstab zieht nach vier Monaten positive Bilanz

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Bargteheide – Seit fast vier Monaten koordiniert ein Krisenstab aus Mitarbeitenden der Verwaltung – insbesondere des Ordnungsamtes, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirche und des Familienzentrums alle kommunalen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bargteheide. Foto: Stadt Bargteheide

Mehr als 120 Einzelmaßnahmen sind in diesem Zeitraum angefallen und bearbeitet worden.

„Die Anfragen und Aufgaben die an die Verwaltung gestellt wurden, waren vielfältig. Es wurde quasi das gesamt öffentliche Leben, bis hinein ins Private – wie Anfragen nach Geburtstagsfeiern – geregelt“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch den frühzeitigen Austausch die Zusammenarbeit gut und effektiv koordiniert wurde und notwendige Maßnahmen flüssig ineinander griffen.

Bevölkerungsschutz war dabei ein wichtiges Thema. So erhielt beispielsweise die Polizei Unterstützung durch einen externen Sicherheitsdienst, der von der Verwaltung beauftragt wurde.

Dietmar Fleischmann, Leiter des städtischen Ordnungsamts und Frank Stephan Simon, Leiter der örtlichen Polizeiwache bestätigen, dass es für diese Präsenz viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben habe.

Die Freiwillige Feuerwehr hat bei der Mittelbeschaffung – wie beispielsweise der Beschaffung von Schutzausrüstungen und Atemmasken unterstützt.

Familienzentrum und evangelische Kirchen haben sich gemeinsam um die soziale Unterstützung der Bevölkerung gekümmert, Infoplakate in der Stadt aufgestellt und eine Helfer-Hotline ins Leben gerufen.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich darüber 52 Freiwillige bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. 45 sind nach wie vor aktiv“, sagt Sabine Wiechern vom Familienzentrum. Aus der Bevölkerung habe man großes ehrenamtliches Engagement erfahren.

„Die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs hat sich in vielen Projekten gezeigt“, so Pastor Jan Roßmanek. Ein Beispiel dafür sei die Verteilung der Lebensmittel durch die Ahrensburger Tafel auf der Kircheninsel. Mitarbeitende des Bauhofs haben die Beschilderung der Wegführung übernommen, Ehrenamtliche bei der Verteilung unterstützt.

„Wir sind hier in Bargteheide von Beginn an gut vernetzt und aufgestellt“, bestätigt auch Hinnerk Bielenberg, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Nun gelte es die Entwicklung durch die weiteren Maßnahmenlockerungen sowie die begonnene Ferien- und Reisezeit abzuwarten. Der Krisenstab wird auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auf mögliche Veränderungen in der Corona-Pandemie schnell reagieren zu können.

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