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Reinfeld

Reinfeld hat Ärger mit nicht angeleinten Hunden und deren Hinterlassenschaften

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Reinfeld – Die Stadt Reinfeld weißt mit Nachdruck daraufhin, dass Hunde am Herrenteich angeleint zu führen sind und deren Hinterlassenschaften entfernt werden müssen. Es kommt derzeit vermehrt zu Verstößen.

Der Herrenteich in Reinfeld

Es ist unstrittig, dass die Flächen um den Herrenteich, einschließlich des Wanderweges, zum überwiegenden Teil Waldflächen nach dem Landeswaldgesetz sind. Der Wald unterliegt einem besonderen Schutz, so ist unter anderem das Mitnehmen von Hunden im Wald nur gestattet, wenn diese angeleint sind und auf den Wegen geführt werden.

Auch wenn einige Teilabschnitte des Weges nicht zum gesetzlichen Waldgebiet gehören, so ist es in der Praxis schwer zu differenzieren, vor allem kann ein Hundehalter nicht mit Sicherheit ausschließen, sofern der Hund unangeleint läuft, dass sein Hund in das „Waldgebiet“ hineinläuft. Daher hält die Stadt das Anleingebot am gesamten Wanderweg für notwendig.

Besondere Gefahren gehen von Hundekot im Bereich der Badestelle aus.

Hier kann es zu Erkrankungen durch angeschwemmte Fäkalien kommen, die die Tiere unter Umständen im Uferbereich des Herrenteiches hinterlassen.

Auf Kinderspielplätzen dürfen sich keine Hunde aufhalten. Zum einen zum Schutz dort spielender Kinder, zum anderen um Verunreinigungen durch Hundekot zu vermeiden.

Der Hundekot sollte im gesamten Stadtgebiet von den Hundehaltern entfernt und nicht liegen gelassen werden. An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass Hundekot Abfall im Sinne des Abfallgesetzes darstellt.

Es kann daher von einer illegalen Abfallentsorgung gesprochen werden, wenn Hundebesitzer den durch ihren Hund auf öffentlichen Flächen hinterlassenen Kot, nicht entfernen und ordnungsgemäß in einem Abfallbehälter entsorgen.

Illegale Abfallentsorgung stellt in jedem Fall eine Ordnungswidrigkeit dar, dieser Tatsache sollte sich jeder Hundebesitzer bewusst sein und vor allem mit Rücksicht auf seine Mitbürger die Hinterlassenschaften seines Hundes sachgerecht entsorgen.

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Reinfeld

Ausstellung: Deutsch-deutsche Grenze im Reinfelder Rathaus

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Reinfeld – Der 9. November 1989 ist als Tag des Mauerfalls in die Weltgeschichte eingegangen. In einer Ausstellung zeigt die Stadt Reinfeld vom 21. Oktober bis zum 5. November Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe im Foyer des alten Rathauses.

Das historische Rathaus in Reinfeld. Foto: Stormarnlive.de

Denn auch an der deutsch-deutschen Grenze, die das heutige Mecklenburg von Schleswig-Holstein und Niedersachsen trennte, nicht nur in Berlin, nahmen die Menschen ihr Schicksal in die Hand und sorgten für die Öffnung der fast unüberwindbar gewordenen Grenzanlagen.

Die Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung, Mecklenburg-Vorpommern,

versammelt zahlreiche bislang kaum veröffentlichte Fotografien aus Ost und West und dokumentiert den Aufbau der Grenzanlagen bis 1989, doch vor allem die zahlreichen Ereignisse im Zuge der Grenzöffnung von der Ostsee bis zur Elbe.

Sie basiert auf dem gleichnamigen Buch von Kuno Karls, das anlässlich des 25. Jubiläums der Grenzöffnung am 9. November 2014 erschienen ist (Es war einmal eine Grenze … – Das Entstehen und Vergehen der deutsch-deutschen Grenze vom Priwall bis zur Elbe, hg. v. Kuno Karls, Banzkow: Adebor Verlag 2014).

Kuno Karls hat zahlreiche Fotos und Zeitzeugenberichte gesammelt, die an die bewegende Zeit der Grenzöffnung erinnern. Die Aufnahmen stammen fast ausschließlich von Hobbyfotografen, die als Augenzeugen Anteil am Geschehen hatten. Mit ihren Bildern erzählen sie sowohl von den großen Ereignissen an der Grenze als auch von den kleinen stillen und überregional wenig beachteten Grenzöffnungen. Die Ausstellung macht die inzwischen 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse wieder lebendig und lädt ein, auch generationenübergreifend ins Gespräch zu kommen.

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Hamburg

Reinfeld: Aggressiver 18-Jähriger verliert im Regionalexpress die Nerven

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Symbolfoto: SL

Reinfeld – Am Freitagabend, 11.10., kurz nach 23.00 Uhr, beleidigte ein junger Mann, 18 Jahre alt, einen anderen Mann, 32, im Regionalexpress Lübeck – Hamburg verbal heftig.

Als dieser in einen anderen Zugbereich ging, wurde er von dem 18-jährigen verfolgt und weiter beschimpft. Der 32-jährige bat daraufhin zwei im Zug mitfahrende Sicherheitsmitarbeiter der DB AG um Hilfe.

Als diese Beiden auf den 18-jährigen beruhigend einwirken wollten, wurde einer vor die Brust gestoßen und nun wurden diese beiden verbal attackiert. Telefonisch wurde die Bundespolizei informiert und aufgrund der Nähe wurde auch die Landespolizei um Unterstützung gebeten.

Als der Zug in Reinfeld hielt, nahm eine Streife der Landespolizei die Personalien der beteiligten Personen auf. Kurze Zeit später traf auch eine Streife der Bundespolizei ein. Da der 18-jährige sich weiter sehr aggressiv und beleidigend verhielt, wollten die Bundespolizisten ihn zur Sachverhaltsklärung mit nach Lübeck nehmen.

“Aufgrund seines völlig uneinsichtigen und aggressiven Verhaltens musste der junge Mann während des Transportes gefesselt werden. In der Dienststelle in Lübeck kam der 18-jährige nicht zur Ruhe, beleidigte die anwesenden Beamten fortwährend, schlug mit den Händen gegen die Wände, spuckte in den Raum und verteilte angebotene Becher mit Wasser auf dem Boden”, so Polizeisprecher Gerhard Stelke .

Der leitende Beamte vor Ort entschied laut Polizei schließlich, einen Amtsarzt hinzuzuziehen, um die Gewahrsamsfähigkeit des jungen Mannes überprüfen zu lassen. Der Amtsarzt entschied aufgrund des Verhaltens des 18-jährigen, keine Gewahrsamsfähigkeit zu bescheinigen. Nachfrage bei der Landespolizei ergab, dass der junge Mann bereits im Laufe des frühen Abends bei Streitigkeiten im LUV-Center aufgefallen war, dort hatte er eine Flasche Wodka bei sich. Ein freiwilig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille.

Anschließend wurde der 18-jährige mit einem RTW unter Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus gefahren.

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Kultur

Reinfeld: Klaus-Groth-Abend in der Matthias Claudius Kirche

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Foto: Scheffler/hfr

Reinfeld – Am 24. April jährte sich der 200. Geburtstag von Klaus Groth. Der Dichter Klaus Groth hat die plattdeutsche Lyrik auf vorher wie nachher nicht mehr erreichte Höhe geführt.

Seine Dichtkunst in der „Sammlung Quickborn“ steht zwischen der romantischen Lyrik des 19. Jahrhunderts eines Eichendorff, Heine, Storm, Fontane und Mörike.

Als Teil der Plattdeutschen Tage Stormarn findet in Reinfeld am 18. Oktober in der Matthias Claudius Kirche dazu ein literarisches Konzert statt. Beginn ist 19.30 Uhr.

Im Konzert wird intensiv auf die Zeit Klaus Groths eingegangen und sein Verhältnis zu berühmten Zeitgenossen wie Brahms, Reuter, Storm, Fontane und Mommsen beleuchtet.

Seit dem Jahr 2004 beschäftigt sich der Hamburger Musiker Christoph Scheffler bereits intensiv mit eigenen Vertonungen grothscher Gedichte. Die Gitarren/Mandolinenbegleitung erhält dabei neben dem Gesang die Funktion einer eigenständigen Stimme.

Christoph Scheffler wird in Reinfeld von seiner Tochter Lara Scheffler (Sopran) gesanglich begleitet. Sie hat im Sommer 2018 ihren Abschluss an der Opernschule Stuttgart Master – Gesang gemacht und interpretiert die einer Frau zugedachten Lieder Klaus Groths.

Diese Veranstaltung der Stadt Reinfeld findet in Kooperation mit dem Heimatbund Stormarn statt. Einlass ist ab 19 Uhr in der Matthias Claudius- Kirche. Der Vorverkauf startet am 26.August in der Buchhandlung Michaels. Der Eintritt beträgt 10 Euro , AK 12 Euro. Kartenreservierungen sind über kulturangelegenheiten@stadt-reinfeld.de möglich.

Christoph Scheffler: Gesang/Gitarre/Mandoline

Lara Scheffler: Gesang/Geige

Veranstaltung Stadt Reinfeld in Kooperation mit dem Heimatbund Stormarn.

Beginn 19.30 Uhr. Eintritt 10,-€ / AK 12,-€

VVK bei der Buchhandlung Michaels in Reinfeld ab 26.8.19.

Vorbestellungen an: kulturangelegenheiten@stadt-reinfeld.de

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