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Reinfeld

Reinfeld hat Ärger mit nicht angeleinten Hunden und deren Hinterlassenschaften

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Reinfeld – Die Stadt Reinfeld weißt mit Nachdruck daraufhin, dass Hunde am Herrenteich angeleint zu führen sind und deren Hinterlassenschaften entfernt werden müssen. Es kommt derzeit vermehrt zu Verstößen.

Der Herrenteich in Reinfeld

Es ist unstrittig, dass die Flächen um den Herrenteich, einschließlich des Wanderweges, zum überwiegenden Teil Waldflächen nach dem Landeswaldgesetz sind. Der Wald unterliegt einem besonderen Schutz, so ist unter anderem das Mitnehmen von Hunden im Wald nur gestattet, wenn diese angeleint sind und auf den Wegen geführt werden.

Auch wenn einige Teilabschnitte des Weges nicht zum gesetzlichen Waldgebiet gehören, so ist es in der Praxis schwer zu differenzieren, vor allem kann ein Hundehalter nicht mit Sicherheit ausschließen, sofern der Hund unangeleint läuft, dass sein Hund in das „Waldgebiet“ hineinläuft. Daher hält die Stadt das Anleingebot am gesamten Wanderweg für notwendig.

Besondere Gefahren gehen von Hundekot im Bereich der Badestelle aus.

Hier kann es zu Erkrankungen durch angeschwemmte Fäkalien kommen, die die Tiere unter Umständen im Uferbereich des Herrenteiches hinterlassen.

Auf Kinderspielplätzen dürfen sich keine Hunde aufhalten. Zum einen zum Schutz dort spielender Kinder, zum anderen um Verunreinigungen durch Hundekot zu vermeiden.

Der Hundekot sollte im gesamten Stadtgebiet von den Hundehaltern entfernt und nicht liegen gelassen werden. An dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass Hundekot Abfall im Sinne des Abfallgesetzes darstellt.

Es kann daher von einer illegalen Abfallentsorgung gesprochen werden, wenn Hundebesitzer den durch ihren Hund auf öffentlichen Flächen hinterlassenen Kot, nicht entfernen und ordnungsgemäß in einem Abfallbehälter entsorgen.

Illegale Abfallentsorgung stellt in jedem Fall eine Ordnungswidrigkeit dar, dieser Tatsache sollte sich jeder Hundebesitzer bewusst sein und vor allem mit Rücksicht auf seine Mitbürger die Hinterlassenschaften seines Hundes sachgerecht entsorgen.

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Reinfeld

Reinfeld führt ab sofort Buch über Baulücken

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Wohnungsbau Symbolfoto: Branko Jovanovic/shutterstock

Reinfeld – Die Stadt Reinfeld möchte mit dem Wohnbaulückenkataster eine Übersicht liefern über Grundstücke im Stadtgebiet, auf denen bereits heute ein Baurecht besteht und die nicht oder nur geringfügig bebaut sind.

Damit können vorhandene Baulücken einer Bebauung zugeführt und es kann eine Nachverdichtung in bereits bebauten Gebieten generiert werden.

Das Kataster soll im Internet unter www.stadt-reinfeld.de veröffentlicht werden.

Grundstückseigentümer haben allerdings das Recht, bis Ende August der Aufnahme ihres Grundstückes in das Wohnbaulückenkataster und der Veröffentlichung zu widersprechen.

Der Widerspruch ist ohne die Nennung von Gründen an den Bürgermeister der Stadt Reinfeld (Holstein), Paul-von-Schoenaich-Straße 7, 23858 Reinfeld (Holstein) zu richten.

Ein Formular für den Widerspruch ist auf der Webseite der Stadt Reinfeld unter der Rubrik „Aktuelles“ eingestellt.

Aus Datenschutzgründen werden lediglich eine Lagebezeichnung, die Größe der Baulücke und ein Hinweis auf die Rechtsgrundlage für die Bebaubarkeit in das Kataster aufgenommen. Angaben über Eigentümer, Pächter oder sonstige Nutzungsberechtigte werden nicht veröffentlicht.

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Bad Oldesloe

Rethwisch: Fahrzeugbrand auf der A1 greift auf Feld über

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Bad Oldesloe/Rethwisch – Am 25.Juli, gegen 17 Uhr, brannte in Höhe der Ortschaft Rethwisch, auf der BAB 1 ein Pkw in voller Ausdehnung.

“Nach bisherigem Stand der Ermittlungen geriet der BMW eines Münchners aufgrund eines technischen Defektes in Brand. Dem Fahrzeugführer gelang es noch seinen Pkw auf den Seitenstreifen zu lenken und unverletzt das Fahrzeug zu verlassen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Bevor die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Oldesloe vor Ort waren, um mit den Löscharbeiten am Fahrzeug zu beginnen, griff das Feuer bereits auf ein angrenzendes Feld über.

“Der Pkw- und Feldbrand konnte rasch durch die Feuerwehrkräfte aus Bad Oldesloe und Reinfeld eingedämmt und gelöscht werden”, berichtet Kilian.

Der Fahrzeugverkehr kam während der Löscharbeiten vollständig zum Erliegen. Erst gegen 18:40 Uhr konnten die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

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Reinfeld

Grüne fördern günstige Bahntickets gegen Reinfelder Parkplatznot

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Reinfeld – Die Grünen in Reinfeld fordern eine Anpassung der Bahnpreise ab Lübeck und eine bessere Anbindung für Pendler von und nach Ostholstein, damit die Parkplätze am örtlichen Bahnhof entlastet werden.

Der Bahnhof in Reinfeld. Foto: Stormarnlive.de

Während Zugreisende ab Reinfeld die günstigen HVV-Preise für eine Fahrt nach Hamburg nutzen können, müssen Fahrgäste aus Lübeck fürs Bahnticket und Parken draufzahlen. Das sorgt dafür, das viele Pendler aus Nord-Stormarn und Ostholstein mit ihrem Auto nicht etwa zum näher gelegenen Lübecker Hauptbahnhof fahren, sondern in Reinfeld in den Regionalexpress nach Hamburg steigen. Die Folge: Parkplatznot am Bahnhof. Für Geert Karnick, Verkehrsplaner und Stadtverordneter der Grünen in Reinfeld, ist klar, dass die Stadt das Problem nicht wird allein lösen können: „Wir können die Auswirkungen von verfehlter Verkehrspolitik, Kleinstaaterei und Kirchturmdenken nicht allein stemmen. Hier muss an den Ursachen gearbeitet werden, und das schnell.“ Er fordert daher das Verkehrsministerium und auch die Bahn auf, endlich die Preissprünge an der Verbundgrenze zum SH-Tarif zu beseitigen und für attraktive Fahrzeiten aus Ostholstein nach Hamburg zu sorgen.

Während ein Pendler ab Reinfeld in 33 Minuten von Reinfeld in Hamburg am Hauptbahnhof ist und 158,50 Euro für seine Monatskarte im Abo bezahlt, dauert es ab Lübeck zwar nur unwesentlich länger, kostet aber im SH-Tarif schon 225 Euro pro Monat. Parkplätze am Lübecker Hauptbahnhof kosten mindestens nochmal 70 Euro pro Monat und sind deutlich weiter entfernt vom Bahnsteig als in Reinfeld.

Geert Karnick: „Die Frage ist nicht, ob und wie Reinfeld Parkplätze für Lübecker, Segeberger und Ostholsteiner Pendler bereitstellen kann, sondern, warum diese in Reinfeld ihren Zug nach Hamburg erreichen wollen.“

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