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Kultur

Sommerkonzert: Bargteheider Grundschüler singen gemeinsam

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Foto: Lorberg/hfr

Bargteheide – Das zweite Musiksommerfest der Bargteheider Grundschulen am 20. Juni lockte kurz vor den Sommerfeiern mehrere Hundert Grundschulkinder und ihre Eltern in den bargteheider Stadtpark am Ganztagszentrum..

Nachdem eine halbe Stunde vor Beginn noch einige Regentropfen gefallen waren, riss zu Beginn des Festes der Himmel auf und tauchte die Darbietungen der Kinder in strahlenden Sonnenschein.

Für dieses alle zwei Jahre stattfindende gemeinsame Fest der Emil-Nolde-Schule, der Johannes-Gutenberg-Schule, der Freien Waldorfschule und der Carl-Orff-Schule gestalten Schüler mit ihren Lehrern ein abwechslungsreiches Programm.

Drei gemeinsame Lieder waren dieses Jahr im Vorfeld einstudiert worden und erklangen zwischen kleinen Auftritten von einzelnen Musikgruppen der vier Schulen. „Wenn der Sommer kommt“, „Like ice in the sunshine“ und andere sommerliche Lieder luden auch die Eltern zum Mitsingen ein.

Foto: Lorberg/hfr

Die Netzwerkorganisation Bargteheider Stadtmusikanten unter der Leitung von Hella Lorberg unterstützte die Veranstaltung maßgeblich. Einziger Wermutstropfen bei der Auftaktveranstaltung vor zwei Jahren war die nicht ausreichende Technik.

Dieses Mal hatten daher alle teilnehmenden Schulen und vor allem die Bargteheider Stadtmusikanten investiert und die gebuchte Musikanlage brachte die Sommerlieder bis in den letzten Winkel des Stadtparks.

Beim anschließenden gemeinsamen Picknick erklangen dann Schlager und Deutschrock

Das nächste Musiksommerfest findet dann im Sommer 2021 statt.

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Bad Oldesloe

A-Capella-Festival: „Maybebop“ singt und coacht in Oldesloer Kirche

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Bad Oldesloe – Nach den „Wise Guys“ und den „Prinzen“ holt die Oldesloer Kirchengemeinde die nächsten Stars aus der A-Capella-Szene in die Kreisstadt.

Foto: Sven Sindt

Im März 2020 singen „Maybebop“ beim zweiten A-Capella-Festival während ihrer Tour „Ziel:los!“ in der Peter-Paul-Kirche und geben einen Tag später einen Workshop für lokale Chöre.

„Ziel:los!“ ist das zehnte gemeinsame Bühnenprogramm von „Maybebop“ nach 17 gemeinsamen Jahren. Die neuen Songs sind erneut unberechenbar und legen mal berührend, mal tiefgründig, mal herrlich albern den Finger in kleine und große Wunden der Gegenwart.

Für Kirchenmusiker Henning Münther ist der Auftritt von Jan Bürger (Countertenor), Lukas Teske (Tenor und Beatbox), Oliver Gies (Bariton) und Christoph Hiller (Bass) eines der großen Highlights des Spielplans 2020 in der Oldesloer Kirche: „Maybebop ist in der Szene ein großer Stern und spielt in einer Liga mit den Prinzen und Wise Guys“ Für den Auftritt wird die Peter-Paul-Kirche mit reichlich Technik ausgestattet.

„Die Ansprüche sind hoch, es gibt Video-Panels, eine Lightshow und auch sonst viel Technik“, kündigt Münther an. Natürlich sei das eher ungewöhnlich für ein Konzert in einer Kirche. Doch der Kirchenmusiker erhofft sich dadurch auch, ein junges Publikum ansprechen zu können.

Susanne Brandt-Stange und Henning Münther von der Oldesloer Kirchengemeinde freuen sich auf das A-Capella-Konzert

„Maybebop wollte, dass wir Infraschall-Bässe besorgen“, lacht Münther. Ob die tatsächlich zum Einsatz kommen, ist noch unklar. Sie werden bereit- und erst aufgestellt, sollte die vorhandene Technik nicht ausreichen: „Wir haben ein bisschen Angst um unsere Kirchenfenster.“

Teil des Besuchs in Bad Oldesloe ist nicht nur der Auftritt in der Kirche. Am Folgetag ist ein Workshop geplant. Die vier Sänger coachen Chöre und unterrichten Beatboxing, Schulmusik und Performance. Für den Unterricht in Bad Oldesloe können sich ab sofort akustisch verstärkt singende Pop- und Jazz-Vokalensembles bewerben. Die Teilnahme ist kostenfrei. „Ich glaube, dass viele Ensembles sehr scharf darauf sein werden, einmal mit Maybebop zusammenzuarbeiten“, sagt Henning Münther. Der Platz reicht für acht bis zehn Gruppen. Für die Teilnahme am Workshop müssen interessierte Ensembles zwei Titel und ein kurzes Profil einreichen. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2020.

Die Kirchengemeinde will mit dem A-Capella-Festival die Vernetzung und Kontaktaufnahme von A-Capella-Ensembles aus dem norddeutschen Raum fördern. Teilnehmende Gruppen müssen daher nicht zwingend aus Stormarn stammen. Münther: „Beim letzten Festival vor zwei Jahren hatten wir auch Sänger aus Hamburg und Bielefeld.“

„Maybebop“ mit der Tour „Ziel:los!“, Freitag, 27. März, 20 Uhr, Peter-Paul-Kirche, Kirchberg 8. Karten ab Freitag (15.11.) zu Preisen zwischen 9 und 49 Euro an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.kirche-oldesloe.de. Workshop-Anmeldungen an Henning Münther (hmuenther@kirche-oldesloe.de). Weitere Informationen unter (04531) 1689-701.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: “Machbar” öffnet ihre Türen im städtischen Ladengeschäft

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Daniela Frackmann in ihrer neuen “Machbar” Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Freitag, 15. November, öffnet in der Oldesloer Hindenburgstraße ein neues Geschäft. Nun mag man sagen, dass das alleine nicht unbedingt eine Nachricht ist, doch in diesem Fall ist es aus zwei Gründen anders. 1. Es ist ein Laden in einem Geschäft, das die Stadt direkt vermietet und das subventioniert wird 2. Das Angebot ist besonders und setzt auf Interaktivität und Selbermachen.

Eröffnet wird die “Machbar” als Ort für “Selbermacher” von Daniela Frackmann, die vielen Stormarnern als eine der beiden Mitarbeiterinnen der Kreiskulturabteilung bekannt ist. Doch diesen Job wird sie nicht weiterverfolgen und sich nun auf ihr kreatives “Do it yourself” Angebot konzentrieren. Vor genau einem Jahr eröffnete sie bereits in Ratzeburg eine “Machbar” und die lief sehr gut an. Jetzt folgt der Schritt in die Stormarner Kreisstadt.

Foto: SL

Das Geheimnis hinter dem Konzept: es gibt besondere, individuelle , handgemachte Dinge zu kaufen, von der Postkarte über Deko, Röcke bis hin zu Tüchern oder Tonprodukten. Kreative können Fächer anmieten und ihr Produkte anbieten. Doch das Angebot beinhaltet vor allem auch Workshops und Möglichkeiten, selbst aktiv mitzumachen. So kann man die “Machbar” in Zukunft für Weihnachtsfeiern oder Jungesellinnen-Abschiede buchen und an künstlerischen Workshops teilnehmen.

Foto: SL

Zwei Jahre lang wird die Miete durch die Stadt subventioniert. Frackmann will sich in dieser Zeit in der Fußgängerzone etablieren. Sie selbst glaubt an das Potenzial der Innenstadt und lobt auch das Engagement der Stadtverwaltung, die ihr sehr hilfreich unter die Arme gegriffen habe. “Ich kann über den Einsatz der Verwaltung für die Innenstadt und dieses Geschäft wirklich nur Gutes berichten”, sagt sie.

Foto: SL

In Gesprächen mit dem Wir-Verein und der Musikergemeinschaft Klngstdt versicherte sie sich Anfang des Jahres nochmal rück, bevor sie sich für die Bewerbung entschied. Im Endeffekt setzte sie sich gegen andere Bewerber durch und bekam den Zuschlag. Nun kann sie ihre zweite “Machbar” eröffnen.

“Ich finde Bad Oldesloe hat eine schöne Innenstadt und neue Ideen, ein wenig frischer Wind tun sicherlich gut. Schon bevor ich eröffnet habe, haben sich sehr viel neugierige Besucher angekündigt. Ich bin aufgeregt und gespannt, was kommt. Ich möchte das Angebot natürlich langfristig hier vor Ort etablieren”, so Frackmann.

Die Eröffnung findet am 15.11 um 12 Uhr statt.

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Kultur

Fotoausstellung zum Thema “Wasser” im Glinder Rathaus

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Foto: Burmester/hfr

Glinde – In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Glinde wird im Rathaus der Stadt Glinde noch bis Ende des Jahres eine neue Ausstellung präsentiert. Unter der Überschrift „Wasser“ zeigen dabei die beiden Hobbyfotografen Jutta Burmester und Thomas Hüttmann ihre zahlreichen Wasser-Interpretationen.

Die Fotografien von Burmester zeigen das wertvolle Element in all seinen Facetten. In seiner Vielgestaltigkeit inspiriert Wasser die Fotografin bis heute.

Burmester zeigt dem Betrachter ihren Blickwinkel auf die Ästhetik des Wassers und möchte sein Bewusstsein dafür schärfen. Sie fokussiert sich dabei auf das Wasser in seinen wechselnden Erscheinungsweisen vom Tropfen, der Schneeflocke und Eisscholle über das stürzende, geschüttete oder fließende Wasser bis zu den spiegelnden und bewegten Wasseroberflächen, deren machtvollste Form die heranbrandende Welle ist: Sie macht Wasser zum Motiv.

„Fotos halten besondere, schöne und wichtige Momente im Leben fest. Gute Fotos erzählen Geschichten und der richtige Augenblick erzeugt Emotionen“, so Burmester über ihre Werke.

„Der stimmungsvolle Wechsel, von Licht und Schatten, die unterschiedlichen Jahreszeiten sowie meine eigene Kreativität fordern mich immer wieder von neuem heraus, um den richtigen Augenblick für das neue Bild zu finden“, erklärt die Möhnsenerin zu den Herausforderungen beim Fotografieren.

Thomas Hüttmann arbeitet als Diakon und in seiner Freizeit ist er oft und gern als Fotograf unterwegs.

„Mein Leben bietet mir unglaublich viel Begegnungen und Erlebnisse. Ich liebe es in der Natur unterwegs zu sein und mich den Herausforderungen kleiner und großer Abenteuer zu stellen.“

Besonders die Schönheit Islands hat es ihm beim Fotografieren angetan. „Island ist einzigartig und hat es in sich. Es kann mit kaum einem anderen Land verglichen werden. Wenn es eine Sache gibt, die man in Island im Überfluss findet, dann ist es Wasser. Man findet es in heißen Quellen, Geysiren, Gletschern, Flüssen und Seen. Die Anzahl von Wasserfällen in Island ist unzählbar“, meint Hüttmann.

Die zahlreichen Fotografien zum „Wasser“ von Burmester und Hüttmann sind während der normalen Öffnungszeiten des Glinder Rathauses zu sehen.

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