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Bad Oldesloe

Lions Club Stormarn wählt neuen Präsidenten

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Bad Oldesloe – Walter Gyhr (60) ist von den Mitgliedern des Lions Club Stormarn zum Präsidenten gewählt worden und hat das Amt am 30.Juni 2019 vom bisherigen Präsidenten Dirk Möller übernommen.

Der bisherige Lions-Präsident Dirk Möller (links) mit seinem Nachfolger Walter Gyhr

Der Lions Club Stormarn besteht seit mehr als 50 Jahren und gehört in Schleswig-Holstein zu den traditionsreichsten und mit einem Spendenaufkommen von weit über einer Million EURO auch zu den erfolgreichsten Clubs. Er ist Teil der internationalen Lions-Organisation, die sich der Unterstützung Bedürftiger verschrieben hat und aktiv für die bürgerliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft und die Förderung der Völkerverständigung eintritt. Weltweit ist Lions International in über 200 Ländern mit rd. 1,4 Millionen Mitgliedern vertreten. In Deutschland gibt es etwa 1.500 Clubs mit rd. 50.000 Mitgliedern.

Walter Gyhr wohnt seit 2002 in Bargteheide. Er ist mit der Ärztin Dr. Gabriele Gyhr verheiratet. Ihre Kinder Luca und Nicola sind 21 und 18 Jahre alt. Beruflich leitet Walter Gyhr für einen großen deutschen Baukonzern den Bereich Ingenieur- und Hafenbau in Norddeutschland.

Mitglied im Lions Club Stormarn ist er seit 2014. Er hat sich seitdem im Club in verschiedenen organisatorischen Aufgaben besonders engagiert.

Walter Gyhr: „Mit dem Schwerpunkt des Lions Club Stormarn, Kindern und Jugendlichen im Kreis Stormarn zu helfen, kann ich mich besonders gut identifizieren.

Von daher übernehme er gern das Amt des Präsidenten und möchte in meiner Amtszeit die Leistungs- und Hilfsfähigkeit des Lions Club Stormarn weiter stärken, auch durch die Aufnahme weiterer engagierter Mitbürger in den Club.

Mit dem Benefizkonzert Rock am Schloss am 24. August 2019 in Blumendorf erwartet den Lions Club Stormarn erneut ein arbeitsintensives Vorhaben. Mit diesem Benefizkonzert spielt der Lions Club Stormarn einen Großteil der Mittel für seine Unterstützungsleistungen im sozialen Bereich ein. In den letzten Jahren haben jeweils mehr als 1.000 Besucher diese Veranstaltung besucht.

„Rock am Schloss ist ein fester Bestandteil im Stormarner Veranstaltungskalender und wird von den Mitgliedern des LC Stormarn, unseren Partnerinnen und Freunden organisiert und durchgeführt. Neben dem Einsatz für den guten Zweck hat Rock am Schloss auch den positiven Effekt, dass unsere Clubgemeinschaft weiter gefestigt wird.

Ich bin zuversichtlich, dass Rock am Schloss auch in diesem Jahr erfolgreich sein wird. Erstklassige Musik und Geselligkeit in der großartigen Atmosphäre der historischen Remise von Schloss Blumendorf zu erleben und gleichzeitig jungen Menschen zu helfen, die Unterstützung brauchen, das spricht unsere Mitbürger an.“

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Bad Oldesloe

Oldesloer Tafel öffnet nach Ostern: Was Kunden jetzt beachten müssen

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Bad Oldesloe – Die Oldesloer Tafel (Turmstraße 14a) wird nach Ostern wieder Essen ausgeben. Die für viele notwendige Versorgung mit Lebensmitteln wird ab Mittwoch, 15. April, zunächst eingeschränkt wieder angeboten.

Rückkehr zum Alltag in kleinen Schritten: Die Oldesloer Tafel verteilt wieder Lebensmittel. Foto: M. Kattler-Vetter

Die Leiterinnen Claudia Franke und Christine von Dombrowski bitten dringend darum, die erforderlichen Schutzmaßnahmen unbedingt einzuhalten:

Der Abstand zwischen den Kunden muss mindestens zwei Meter betragen, Absperrungen sorgen für einen geordneten Ablauf.

Die Lebensmittel werden vorgepackt und an zwei Ausgabepunkten im Außenbereich abgegeben, in die Tafel-Räume dürfen nur die Tafel-Mitarbeiter.

„Wir bitten alle Kunden, sich unbedingt an die Anweisungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten“, betont Claudia Franke.

Da viele der Helfer der Risikogruppe angehören, arbeitet die Tafel nur mit einer sehr kleinen Besetzung.

Somit ist zumindest die Notversorgung an den Ausgabetagen Mittwoch und Freitag für viele Bürger gesichert. Die weiteren Projekte des Vereins wie EfAs Kleiderkiste, die Kinderbetreuung Drachenturm und der Mittagstisch Essen für Alle sind weiterhin geschlossen.

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Bad Oldesloe

Covid-19 in Stormarn – 199 bestätigte Infektionen. 22 Stormarner in Kliniken

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Mundschutz Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Bad Oldesloe– Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn seit Beginn der Pandemie beträgt 199 (Stand: 06.04)

22 in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, 124 in häuslicher Quarantäne”, teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

51 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Zwei Personen sind leider an den Folgen der Covid-19–Infektion verstorben.

Landesweit sind seit Beginn der Pandemie 1678 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Aktuell werden 156 Mitbürger landesweit in Kliniken behandelt. 20 Menschen in Schleswig-HOlstein sind mittlerweile landesweit an den Folgen einer Covid-19- Infektion verstorben.

Die meisten betätigen Infektionen gab es bisher im Kreis Pinneberg (325). Stormarn liegt immer noch bei der Anzahl der Infektionen auf Platz zwei.

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Bad Oldesloe

Nur noch mit Personal ohne Handicap: Werkstätten stellen jetzt auch Behelfsmasken her

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Bad Oldesloe – Die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in Zeiten von Corona: Mitarbeitende mit Handicap müssen zu Hause bleiben, die Übrigen halten den Betrieb so weit es geht aufrecht und stellen jetzt auch noch Behelfsmasken her.

Normalerweise arbeiten in der Besteckkonfektionierung bis zu 36 Mitarbeitende mit Handicap. Jetzt sind es höchstens elf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap – wie Tine Werner (li.) und Karina Marschner. Fotos: Stormarner Werkstätten

Aber auch trägerübergreifend werden die Frauen und Männer in Wohneinrichtungen für Menschen mit Einschränkungen gerade unterstützend eingesetzt.

„Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, sich zu unterstützten. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen sofort bereit erklärt haben, den Einrichtungen und damit auch den dort lebenden Menschen zu helfen“, sagt Stephan Bruns, Einrichtungsleiter der Stomarner Werkstätten Bad Oldesloe. Das sei das Gebot der Stunde.

Für die etwa 270 Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe mit Handicap ist es gerade keine leichte Zeit – wie für viele andere Menschen auch nicht.

Sie dürfen nicht in den Werkstätten arbeiten. Das entschied das Land Schleswig-Holstein bereits Mitte März für alle Werkstätten als Schutzmaßnahme vor einer Corona-Erkrankung für die Menschen mit Beeinträchtigungen.

Nicht arbeiten zu dürfen, wirbelt ihr Leben durcheinander. Halt gebende Strukturen brechen weg, der persönliche Austausch mit den Arbeitskollegen fehlt.

Neben einer von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe eingerichteten Hotline, die wochentags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist, stehen den Mitarbeitenden mit Handicap deshalb jetzt online und per Post Bildungsangebote zur Verfügung, die über diese werkstattlose Zeit hinweghelfen sollen.

Dass schlagartig 270 Kolleginnen und Kollegen nicht mehr in den Werkstätten arbeiten, hat starke Auswirkungen auch auf den Werkstattalltag.

Es ist still geworden, aber nicht ganz still: Denn der Betrieb geht eingeschränkt weiter.

Auch wenn die Arbeitsbereiche runtergefahren wurden, Aufträge müssen trotzdem noch abgearbeitet werden.

Gefragt sind jetzt umso mehr die Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap, die sogenannten Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung (FAB).

Sie, die quasi als Ansprechpartner und Anleiter für die Mitarbeitenden mit Handicap agieren, stehen jetzt täglich an den Förderbändern, an dem die Besteckkonfektionierung für Hamburger Kliniken läuft.

Neu aufgenommen wird jetzt die Herstellung von einfachen Behelfs-Masken.

Schneiderei-Leiterin Judith Lübberstedt arbeitet mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen die Aufträge ab

Der Bedarf ist sehr groß, entsprechende Anfragen beispielsweise von Feuerwehren und Wohneinrichtungen wie den Stormarner Wegen erreichten die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. In der Schneiderei werden diese Masken jetzt genäht – von fünf Kolleginnen und Kollegen ohne Handicap.

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