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Bad Oldesloe

„Klasse musiziert“ bringt Oldesloer Schüler an die Instrumente

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Bad Oldesloe – Ohne „Klasse musiziert“ würden viele der Kinder in der Klaus-Groth-Schule wohl nie an einem Klavier spielen oder eine Geige streichen: Seit sechs Jahren kooperiert die Oldesloer Musikschule mit der Grundschule.

Förderer und Politik wollen das Projekt weiterführen, auch weil sich das Land zu wenig für die musikalische Bildung in Grundschulen einsetzt, wie Jörg Schumacher von der Sparkassen-Kulturstiftung sagt:

„Es ist ganz klar wissenschaftlich belegt, dass Musik machen eine Auswirkung auf die Gehirnbildung von Kindern hat und es ist ein gesellschaftspolitisches Trauerspiel, dass an vielen Schulen kein systematischer Musikunterricht angeboten wird.“

Es sei nicht in Ordnung, dass Musik an Schulen noch immer so wenig Bedeutung beigemessen werde.

An der Klaus-Groth-Schule in Bad Oldesloe ist das seit sechs Jahren anders. Hier lernt jedes Kind ab der ersten Klasse unterschiedliche Instrumente kennen. Zu verdanken ist das neben der Musikschule und Sparkassen-Stiftung auch privaten Förderern wie dem Lions Club. Und auch die Stadt Bad Oldesloe – eigentlich ist das Land Schleswig-Holstein für die Finanzierung des Unterrichtes an den Schulen verantwortlich – gibt seit Beginn an Geld für das Projekt aus. Leitung und Lehrer der Grundschule ist dankbar.

„Wir haben viele Schüler, die vorher noch nie ein Instrument in der Hand gehabt haben“, sagt Schulleiterin Maren Schindeler-Grove. Und die meisten würden wohl auch nie mit dem Musikmachen anfangen, würden sie neben lesen, schreiben und rechnen nicht auch durch Notenhefte lernen. Eine Rolle spielt dabei allzu oft auch die finanzielle Situation der Eltern. Musikunterricht ist teuer, ein Instrument erst recht.

Bei „Klasse musiziert“ dürfen die Schüler die Keyboards, Geigen, Gitarren und Trommeln sogar mit nach Hause nehmen und üben. Das gibt es an anderen Schulen nicht.

Laut Musikschulleiter Marian Henze sollte Musik eine wesentlich größere Rolle im Leben von Kindern und in der Schulbildung spielen: „Das Problem ist, dass der positive Einfluss des Musikmachens auf das schulische Lernen schwer bis überhaupt nicht messbar ist.“

In der Musikschule tauchen allerdings immer wieder Kinder auf, die in der Grundschule das erste Mal Kontakt mit einem Instrument hatten, wie Dozent und Fachbereichsleiter „Zupfinstrumente“, Peter Erdmann, sagt: „Allein in meinen Kursen habe ich 14 Schüler, die dadurch ihre Leidenschaft für Musik entdeckt haben.“

Lions Club und Sparkassen-Stiftung müssen jährlich neu beschließen, ob sie das Projekt auch weiterhin unterstützen. Die Oldesloer Lokalpolitik hat erstmals für drei Jahre die Förderung von „Klasse musiziert“ zugesagt.

Wer nicht mehr zur Schule geht, kann am Sonnabend, 31. August, den „Tag der offenen Musikschule“ von 10 bis 16 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe besuchen und Instrumente ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

11. Timo-Heller-Cup: Ein Turniermarathon des Mädchenfußballs

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Foto: v.Hausen/hfr

Bad Oldesloe – Fußball gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Und seit mittlerweile schon vielen Jahren steht der Sport auch beim weiblichen Geschlecht hoch im Kurs. Tendenz bei den Mädchen: steigend.

Die SG Oldesloe/Reinfeld, eine der Mädchenfußball-Hochburgen in Schleswig-Holstein, veranstaltete im Februar das traditionelle Hallenturnier für Mädchenfußball: den 11. Timo-Heller-Cup.

Es traten Insgesamt 42 Teams mit rund 400 Spielerinnen an. Sie schossen stolze 216 Tore.

Die extra nach Bad Oldesloe gereisten Mannschaften kamen beispielsweise aus Oldenburg, Heide und Lüneburg angereist. Am meisten freuten sich die Veranstalter aber, “das für jede Altersklasse ein Turnier angeboten werden konnte”, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Den Anfang des Turniermarathons machten die Kleinsten: die G- und F-Juniorinnen. Die F-Juniorinnen (U9) spielten auf 2m-Tore, während parallel in der zweiten Hallenhälfte bei den G-Mädchen (U7) auf vier Minitore (FUNino) gespielt wurde. Am Ende gab es neun Siegermannschaften. Alle Kids erhielten einen Pokal.

Bei den G-Mädchen wurden keine Tore gezählt, hier zählte nur der Spaß. Die F-Mädchen hatten derweil aber natürlich auch ihren Spaß. 20 Tore in 10 Spielen konnten hier gezählt werden.   

Foto: V.Hausen/hfr

Anschließend kamen die größeren Mädels an die Reihe – die C-Mädchen (U15). In ihrem Turnier wurden 51 Tore in 20 Spielen geschossen. Der Turniersieger konnte im Finale erst durch ein Elfmeterschießen ermittelt werden: TuS Felde setzte sich gegen den Bramfelder SV durch. Die SG Oldesloe/Reinfeld wurde als Gastgeberinnen Dritter.

Abends traten dann die größten, die B-Mädchen (U17) an.  In diesem Tunier wurden in 20 Spielen insgesamt 62 Tore erzielt. Es wurde mit Bande gespielt, so dass es weniger Unterbrechungen gab.

Im Finale gewann die MSG Steinhorst/Krummesse mit 1:0 gegen die Gastgeberinnen der SG Oldesloe/Reinfeld.

In der Halle herrschte eine sehr gute Stimmung, und die Preise der großen Tombola waren nach dem ersten Turniertag schon zu mehr als 2/3 verlost. So wurde kurzerhand entschieden, am Sonntag als Rahmenprogramm neben der Tombola ein Würfelspiel anzubieten, bei dem hochwertige Preise wie Trainingsanzüge, T-Shirts und ein original signierter BVB-Fußball verloste wurde.

Den Beginn des zweiten Turnier-Tages in der Stormarnhalle machten die E-Mädchen (U11). ES wurden zwei Turniere gespielt: der Princess-Cup und der Queens-Cup.

Im Princess-Cup wurden 17 Tore in 10 Spielen geschossen. Sieger wurde SV Steinhorst/Labenz. Im Queens-Cup wurden 26 Tore in 10 Spielen geschossen. Den Turniersieg ließ sich die SG Oldesloe/Reinfeld in diesem Fall nicht nehmen. 

Den Abschluss machten dann schließlich die D-Mädchen (U13). 40 Tore in 20 Spielen begeisterten die Zuschauer.

Der TSV Bargteheide stellte in dieser Jahrgangsklasse die stärkste Mannschaft und holte sich verdient den Turniersieg.

Die D-Mädchen der SG Oldesloe/Reinfeld stellten zwei Teams, die im Spiel um Platz 3 aufeinander trafen und somit 3. und 4. wurden.

Der Timo-Heller-Cup 2020 war ein erfolgreiches Wochenende für den Mädchenfußball in der Region. “11 Jahre Timo Heller Cup sind eine lange Zeit. Wir bedanken uns herzlich im Namen der fußballbegeisterten Mädchen bei Timo Heller für seine jahrelange Treue”, stellt Pressewart Nico v. Hausen die Unterstützung durch die Westerauer Firma heraus. 

Als nächstes Highlight freuen sich die Mädchen auf das gemeinsame Trainingslager. Im April fahren die Teams der E-, D-, C- und B-Juniorinnen gemeinsam nach Schönhagen an die Ostsee.

Die SG Oldesloe/Reinfeld hofft mit ihren Turnieren und Aktionen auch auf einen Werbeeffekt. Denn trotz der wachsenden Beliebtheit des Mädchen- und Frauenfußballs werden weiterhin neue Spielerinnen gesucht.

Interessierte Mädchen sind jederzeit bei einem Probetraining willkommen. Trainingszeiten und weitere Informationen sind auf der Homepage www.sg-oldesloe-reinfeld.de zu sehen.

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Bad Oldesloe

A21: Unfall bei Bad Oldesloe – Fahrer schwer verletzt

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Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – 1000 Meter vor der Ausfahrt Bad Oldesloe Süd auf der A21 ist gestern ein PKW-Fahrer mit seinem Honda verunfallt.

Aus bisher noch unbekannter Ursache kam der Hondafahrer von der Autobahn ab. Er durchbrach mit seinem Fahrzeug einen Wildzaun. Der PKW überschlug sich auf einem angrenzenden Feld.

Der Fahrer wurde schwer verletzt durch die alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Bäume werden nach Einspruch der Lokalpolitik doch nicht gefällt

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Elf Bäume, die aus Sicherheitsgründen im Wolkenweher Weg gefällt werden sollten, dürfen nun doch vorerst bleiben.

Nachdem Bürgermeister Jörg Lembke verkündet hatte, dass noch bis Ende Februar elf bis zwölf Bäume gefällt werden sollen, weil diese zu gefährlichen Stolperfallen geworden seien und der Fußweg nicht breit genug, hat der Umwelt- Energie- und Verkehrsausschuss der Kreisstadt eine andere Meinung vertreten.

Die Lokalpolitiker fordern den Erhalt der Bäume. Das Fällen der Bäume sei übereilt. Die Situation sei seit Jahren gleich, warum also sollte man ausgerechnet jetzt fällen? Die Politiker waren auch der Auffassung, dass es nicht sein könne, dass gesunde Bäume, die noch mehrere Jahrzehnte stehen könnten, weichen müssen. Denn schließlich gebe es eine Baumschutzsatzung in der Stadt.

Es sei – so die Ausschussmitglieder – noch zu keinen ernsthaften Stolperunfällen gekommen, die ihnen bekannt seien. Sollte der Fußweg tatsächlich erweitert werden müssen, sei es auch eine Möglichkeit, Teile von Vorgärten von Anwohnern aufzukaufen oder diese im Notfall auch zu enteignen, um den Fußweg breiter zu machen.

Die Verwaltung stimmte zu, zunächst nach anderen Lösungen als Fällungen zu suchen. In absehbarer Zeit werden sowieso die Straße komplett saniert. Dann müsse erneut über die Gestaltung der Gehwege und die Zukunft der Bäume diskutiert werden.

Sollte sich bei einem Ortstermin nun doch herausstellen, dass die Verkehrssicherheit ohne Fällung nicht gegeben sei, ist es auch eine Möglichkeit, dass der Gehweg komplett gesperrt wird.

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