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Hamburg

Zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe für Hamburg und Umgebung

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Waldbrand Symbolfoto: Alin Brotea / Shutterstock.com

Hamburg – Durch die anhaltend hohen Temperaturen und ausbleibenden Regenfällen sind Wiesen, Wälder und Böschungen und auch das tiefgehende Erdreich extrem trocken. Es besteht eine hohe Brandgefahr für die Vegetation! Helfen Sie mit Ihrem Verhalten, Bränden vorzubeugen. In den nächsten Tagen soll die Trockenheit anhalten.

Die Temperaturen und die Waldbrandgefahr werden weiter ansteigen. Ab dem 30. Juni wird für Hamburg und die Umgebung die Waldbrand-Gefahrenstufe 4, die zweithöchste, erwartet.

Die Feuerwehr Hamburg hat bereits geländegängige Fahrzeuge mit einem speziellen Waldbrandmodul umgerüstet: 6 Gerätewagen Rüst 1 (GW Rüst 1) auf Unimog-Fahrgestell wurden mit 2 Löschwasserbehältern mit je 1000 l Wasser und einer Tragkraftspritze, 2 Allrad-LKW (GW Rüst 3) mit 4 Löschwasserbehältern mit je 1000 l Wasser und einer Tragkraftspritze ausgerüstet, um den eventuell eintretenden Anforderungen bei einem Vegetationsbrand auch in schwer zugänglichem Gelände umgehend entgegentreten zu können.

Bei der Feuerwehr Hamburg stehen somit 20.000 Liter Wasser zusätzlich für einen schnellen Löschangriff zur Verfügung.

Die Feuerwehr Hamburg informiert über die aktuellen Gefahren und gibt wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten:

– Keine Zigarettenkippen achtlos aus Fahrzeugen oder Zügen wegwerfen.

– Grasflächen und Feldwege mit Fahrzeugen nicht befahren oder aufihnen parken. Der Katalysator oder heiße Auspuff kann das trockene Gras entzünden.

– Kein Grillen und offenes Feuer im oder am Wald und in Parkanlagen nur auf hierfür vorgesehenen Grillplätzen und -flächen.

– Grillkohle nach Gebrauch sorgfältig ablöschen. Auf keinem Fall unbeaufsichtigt zurück lassen.

– Keine Glasflaschen achtlos wegwerfen. Glasscherben können wieBrenngläser wirken und Brände entfachen

– Halten Sie Zufahrten zu Wäldern und Mooren und Feldwege frei, sodass auch große Löschfahrzeuge die Einsatzorte schnell erreichen können.

Sollten Sie einen Wald- oder Flächenbrand bemerken, wählen Sie umgehend den Notruf 112 der Feuerwehr. Beschreiben Sie was brennt, wo die Rauchentwicklung oder das Feuer zu sehen ist und weisen Sie unsere Einsatzkräfte ein.

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie sich genau befinden, dann nutzen Sie die georeferenzierten Notfall-Treffpunkt-Beschilderungen in Hamburgs Wäldern und Mooren, um Ihren Standort zu übermitteln. Die Nummer auf dem Schild weist punktgenau auf Ihren Standort hin, den unsere Einsatzkräfte dann anfahren.

Eine sinnvolle Unterstützung kann die kostenlose App “Hilfe im Wald” für Mobiltelefone sein.

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Hamburg

148 statt 50 km/h: Frau rast mit geliehenem Bentley durch Hamburg

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

In Altona ist gestern Abend eine Frau mit einem Bentley durch Altona gerast. Sie fuhr fast dreimal so schnell wie erlaubt.

Die Besatzung eines Provida-Fahrzeugs der Verkehrsstaffel Süd (VD 4) wurde in der Stresemannstraße auf den stadtauswärts fahrenden Bentley Continental GT aufmerksam. Nach Wartephasen an Ampeln wurde das Fahrzeug mehrfach stark beschleunigt, bei erlaubten 50 km/h zwischenzeitlich auf eine Geschwindigkeit von 112 km/h. Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug kurzzeitig sogar auf bis zu 148 km/h beschleunigt. Aufgrund leerer Straßen kam es nicht zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Die Beamten dokumentierten das gesamte Fahrverhalten beweissicher und hielten das Fahrzeug schließlich an.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Bentley um einen Leihwagen handelte, den der Beifahrer im Austausch für sein offenbar in Reparatur befindliches Auto bekommen hatte. Er hatte Alkohol getrunken und deshalb darauf verzichtet, selbst zu fahren. Die Fahrerin, eine 38-jährige Deutsche, nutzte offenbar die Gelegenheit und testete für den Beifahrer die Leistung des 560 PS starken Fahrzeugs.

Nach den polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden die Fahrt fortsetzen. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Sie erwarten jetzt eine voraussichtliche Geldbuße von knapp 1.400 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

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Hamburg

Hamburg: Zoll findet fast ein Kilo Marihuana in Reisebus

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Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg – Bereits am Abend des 8.Januars fanden Beamte des Hauptzollamts Hamburg im Reisegepäck eines russischen Staatsbürgers 904 Gramm Marihuana.

Der Reisende saß in einem Bus auf dem Weg von Rotterdam nach Riga. Die Beamten kontrollierten den Bus am ZOB Hamburg auf die Einhaltung der Zollvorschriften.

“Bei genauerer Beschau des Gepäcks fiel den Beamten ein Kissen auf, welches eine ungewöhnliche Härte aufwies”, so Pressesprecher Oliver Bachmann.

“Beim Öffnen des Kissenbezugs kam ein schwarzer Vakuumbeutel zum Vorschein, der 3 weitere Beutel mit Marihuana enthielt”, erklärt er weiter.

Der Beschuldigte wurde festgenommen und ein Strafverfahren gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hamburg.

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Bad Oldesloe

Technik gegen Umweltverschmutzung: Mindbreakers bei Wettbewerb in Hamburg

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Hamburg/Bad Oldesloe – Beim Regionalwettbewerb der First-Lego-League am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg werden auch die Mindbreakers aus Bad Oldesloe teilnehmen und haben sich zum Wettkampf mit dem Thema Umweltverschmutzung beschäftigt.

Foto: Per Warter/hfr

Die Mindbreakers sind ein Team von Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren, die jährlich an den Wettbewerben der First Lego League (FLL) teilnehmen. Bei der FLL gibt es vier Kategorien: Roboterdesign, Teamwork, Robot-Game und Forschung. Bei der Kategorie Forschung muss man sich ein Problem aussuchen, das zum jährlichen Thema passt.  In diesem Jahr heißt das Thema City Shaper – man sollte ein Problem in einer nahegelegenen Stadt suchen, zu dem man eine Lösung vorschlägt, ausarbeitet und einer Jury vorstellt. 

Die Mindbreakers haben die Umweltverschmutzung durch Schiffsverkehr als großes Problem der Stadt Hamburg erkannt. Um die Schadstoffkonzentration im Hafen und entlang der Elbe zu reduzieren, sollen Schlepper helfen, die mit  Brennstoffzellenantrieb fahren. Diese würden die Schiffe ab Wedel in den Hamburger Hafen ziehen. Der Brennstoffzellenantrieb funktioniert wie eine selbst aufladbare Batterie und erzeugt Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff, ganz ohne Luft zu verschmutzen oder Ressourcen, wie Schweröl oder Gas zu verbrauchen. Dadurch könnten die großen Containerschiffe ihren Motor abschalten und praktisch emissionsfrei den Hamburger Hafen erreichen.

„Unsere erste Überlegung war, Schiffen, die zu viele Emissionen ausstoßen, die Einfahrt zu verbieten“, sagt Per Warter von den Mindbreakers. Diese Idee wird bald in Norwegen umgesetzt, wo es bis 2026 strenge Auflagen für die Einfahrt in die Fjorde geben soll. „In Hamburg funktioniert das jedoch nicht, da die Elbe eine Internationale Wasserstraße ist und die Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von der International Maritime Organisation (IMO) festgelegt werden.“

Am Samstag, 11. Januar, (9.30 Uhr bis 18 Uhr) präsentieren die Mindbreakers ihre Ideen beim Regionalwettbewerb der First Lego League am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg. Teams aus Hamburg und Umgebung werden am Regionalwettbewerb teilnehmen und ihre Lego-Roboter und ihre Forschungsideen vorstellen.  Der Eintritt ist frei und Besucher gerne gesehen.

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