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Schleswig-Holstein

Wer macht denn sowas ? PKW mitten auf der Fahrbahn auf Holzpaletten geparkt

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Foto: Polizeidirektion Flensburg/hfr

Dörpstedt – Morgens vier Uhr in Dörpsted bei Schleswig: Polizisten trauen ihren Augen nicht. Ein Ford schwebt nicht etwa wie von Zauberhand über der Fahrbahn, sondern parkt tatsächlich auf gestapelten Holzpaletten auf der Hauptstraße Ecke Hye.

Der Wagen wurde auf 13 übereinander gestapelten Holzpaletten in einer Höhe von 1,7 Meter positioniert.

“Der Wagen und die Paletten stammten von einem nahegelegenen Hof und wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag (25 Juni.) auf der Straße aufgebaut”, so Polizeisprecher Christian Kartheus.

Vermutlich nahmen die unbekannten Künstler einen ebenfalls dort befindlichen und zugänglichen Teleporter zu Hilfe.

Was auf den ersten Blick lustig aussieht, ist allerdings hochgradig gefährlich und fällt unter die Bezeichnung “Bereitung von Hindernissen auf der Fahrbahn”. Bereits ein leichtes Touchieren des Turms hätte einen schweren Unfall auslösen können”, so Kartheus.

Die Polizeistation Kropp ermittelt wegen des “Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr” und bittet um Hinweise zu den Verursachern unter der Telefonnummer: 04624-4506680.

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Schleswig-Holstein

Sylt: Unbekannte stecken offenbar Strandkörbe in Brand

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Brandort am Westerländer Badestrand Foto:Polizeidirektion Flensburg/hfr

Westerland/Sylt – Kaum läuft der Tourismus im Norden wieder ein wenig an, drehen anscheinend irgendwelche Leute durch. Am frühen Mittwochmorgen (27. Mai), gegen 2 Uhr, wurden am Badestrand Westerland, Höhe Strandübergang Käpt’n-Christiansen-Straße, insgesamt 14 Strandkörbe durch ein Feuer zerstört.

Zwei weitere Strandkörbe wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Ein Zeuge hatte bei einem frühen Spaziergang das Feuer entdeckt und die Feuerwehr und Polizei alarmiert.

Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr zügig gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 16000 Euro.

14 Strandkörbe abgebrannt, Polizei sucht Zeugen Foto: Polizeidirektion Flensburg/hfr

Nach den Löscharbeiten konnte festgestellt werden, dass acht der Strandkörbe von Unbekannten zuvor in einem Kreis aufgestellt wurden. Es wurde offensichtlich vor dem Brand dort Alkohol konsumiert. Entsprechende Flaschen, Dosen und Zigarettenreste wurden vor Ort festgestellt.

Die Kriminalpolizei Sylt hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am Dienstagabend eine Personengruppe am Westerländer Badestrand beobachtet, die in der “Strandkorb-Burg” gefeiert hat?

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04651-70470 mit den ermittelnden Beamten in Verbindung zu setzen. Vielen Dank!

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Schleswig-Holstein

DLRG will jetzt auch mit Drohnen Leben retten

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St. Peter Ording – Mit fünf neuen Drohnen will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) künftig auf die Suche nach Menschen in Not suchen. Dafür erhielt die Organisation 26.000 Euro an zweckgebundenen Spenden.

Achim Wiese (r.), Leiter Fundraising der DLRG, überreicht eine der neuen Drohnen an Horst Müller (l.), Vorsitzender DLRG Ortsgruppe Rastatt. Foto: obs/DLRG

Neben dem Bundesverband erhielten vier Gliederungen aus dem Bundesgebiet die neuen Hilfen für den täglichen Einsatz.

Die Standorte wurden nach den Einsatzkonzepten und Anwendungsgebieten sowie den lokalen Einsatzstrukturen ausgewählt. Zudem sollte eine Verteilung über die ganze Bundesrepublik gewährleistet werden. Für die Projektlaufzeit von vier Jahren gingen die Drohnen mit jeweils reichhaltigem Zubehör an die Ortsgruppen St. Peter-Ording (Schleswig-Holstein), Haltern am See (Westfalen), Pirna (Sachsen) und Rastatt (Baden).

“Unser vordringliches Ziel ist es, die Ausbildung für die Steuerer von Drohnen in der Fläche zu ermöglichen”, so Achim Wiese, Leiter Fundraising der DLRG. Und: “Wir sind stolz auf unsere Förderer und Spender, dass sie mit ihrer Hilfe uns derart großartig bei unserer Kernaufgabe, dem Einsatz und der Hilfe der Menschen unterstützen.”

Da die Technik immer ausgereifter wird, ist es wichtig, dass das Personal gut darin geschult ist, diese technischen Möglichkeiten ideal und auch unter schwierigen Bedingungen zum Einsatz zu bringen.

Die durch Spendengelder beschafften Drohnen vom Typ DJI Mavic 2 Enterprise Thermal (Dual) werden zu Übungs- und Trainingszwecken wie auch bei Seminaren eingesetzt und sollen die Lebensretter bei der Suche nach verunglückten Personen und in der täglichen Einsatzarbeit unterstützen. Dabei haben die einzelnen ausgewählten Standorte ein jeweils ganz eigenes Einsatzgebiet, von der Suche nach verunglückten Kitesurfern in der Nordsee bis hin zur Suche nach ertrunkenen Schwimmern in den Seen im Schwarzwald.

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National

Deutscher Städte- und Gemeindebund fordert: Investionskraft der Kommunen erhalten

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Finanzen Symbolfoto: Andrey Popov/shutterstock

Berlin – Die Coronakrise hat deutliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen. Das führt auch dazu, dass Städten und Gemeinden massiv die Einnahmen wegbrechen, insbesondere bei der Gewerbesteuer ist von deutlichen Abstrichen auszugehen.

Gleichzeitig steigen coronabedingt die Ausgaben. Vor diesem Hintergrund haben einzelne Städte bereits Haushaltssperren erlassen und Kommunen verschieben teilweise anstehende Investitionen.

Der deutsche Städte- und Gemeindebund reagiert besorgt. “Das ist in Zeiten der beginnenden Wirtschaftskrise ein verheerendes Signal, da eine Stärkung der Binnennachfrage dringend notwendig ist. Dazu können insbesondere die kommunalen Investitionen beitragen. Sie sind auch notwendig, da bereits vor der Krise der Investitionsrückstand in Städten und Gemeinden bei circa 140 Milliarden Euro lag”.

Bund und Länder seien jetzt gefragt. Es müssten zusätzliche Investitionsmittel bereitgestellt werden.

“Wir erwarten deshalb dass das geplante Konjunkturpaket der Bundesregierung als einen wichtigen Baustein die Stärkung der kommunalen Investitionskraft enthält”, so der Städte- und Gemeindebund in einem Statement.

In diesen schweren Zeiten müsse es auch darum gehen, Genehmigungsverfahren insgesamt zu beschleunigen, damit die geplanten Vorhaben dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

“Gleichzeitig erwartet die Wirtschaft möglichst bald den Regelbetrieb in Kindergarten und Schule, damit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder in vollem Umfang ihrer Berufstätigkeit nachgehen können”

Diesen gewünschten Regelbetrieb werde es in vollem Umfang in absehbarer Zeit voraussichtlich allerdings nicht geben können, wenn wir neue Infektionsherde vermeiden wollen.

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