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Kultur

Ahrensburger besuchen “Hansetage” in Partnerstadt Viljandi

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Allegro con trio Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Der langjährige Beauftragte für die Ahrensburger Städtepartnerschaft mit der „Hansestadt“ Viljandi in Estland, Herr Rafael Haase und Bürgervorsteher Roland Wilde haben in der Zeit vom 07. bis 10. Juni 2019 zusammen mit dem Trio „Allegro Con Trio“ (Jacob Turnbull, Johannes Brause, Lena Mackel) die Ahrensburger Partnerstadt Viljandi in Estland anlässlich der Hansetage 2019 besucht.

Jährlich zu den Hansetagen lädt Viljandi seine Partnerstädte zu dem überregional bedeutenden Stadtfest ein, zu dem üblicherweise ein Musikbeitrag der Partnerstädte für eine der zahlreichen Bühnen auf dem Fest mitgebracht wird und eine Fußballmannschaft des SSC Hagen oder des ATSV an einem Jugendfußballturnier aller Partnerstädte teilnimmt.

Leider hatte dieses Jahr Ahrensburg keine passende Fußballmannschaft, erstmalig, wenngleich dieses Turnier im Baltikum sein 20-jähriges Jubiläum hatte.

2019 ist ein Jahr vieler verbindender Jubiläen, 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung, 100 Jahre Republik Estland, 30 Jahre Städtepartnerschaft Viljandi – Ahrensburg, 20 Jahre gemeinsame Fußballturniere, um nur einige zu nennen.

„Im Oktober wird unsere 30-jährige Städtepartnerschaft mit unseren weiteren Partnerstädten in Ahrensburg gefeiert werden“, so Wilde.

Viljandi (18.000 Einwohner) ist in Estland die Stadt der Künste und der Lehreinrichtungen und Hochschulen der künstlerischen Berufe, Gesang, Tanz, Kunsthandwerk sind dort etabliert und so verfügt Viljandi auch allein über 4 große technisch hoch gerüstete Bühnen und Konzertsäle zuzüglih einiger Theater; eine große Dichte inmitten großartiger naturräumlicher Stadtlandschaft.

„Und alle diese Bühnen werden während unseres Besuches durch die Kunstschaffenden und die Vereine bespielt, einfach berauschend“, berichtet Haase.

Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

„Überdies liegt Viljandi 50 m über einem 10 km langen See, an dem es an keiner Sport- und Freizeiteinrichtung fehlt: ein Freibad, dazu Badestrände, ein Beachclub mit Seebrücke, ein Bootshafen, ein Fußballstadion mit Jugend-Hostel (vollautomatisch), Volleyball und Basketballfelder, prächtige Spielplätze“, können die Ahrensburer berichten.

Der Städtepartnerschaftsbeauftragte und der Bürgervorsteher sagen dazu:

„Es ist ein wesentlicher Teil des europäischen Gedankens, dass wir unsere Partnerstädte regelmäßig in unterschiedlicher Zusammensetzung der Delegationen besuchen. Wir leisten damit einen kleinen Beitrag, um Europa noch enger zusammenzuführen, zu einem Europa der Menschen.

Wir trafen wieder mit vielen estnischen Freunden zusammen, die ein umfangreiches faszinierendes Programm angeboten hatten, um ihre Partnerstädte miteinander vertraut zu machen und zu vernetzen. Dabei werden regelmäßig interessante europäische Kontakte geschlossen“, so der Bürgervorsteher.

„Begleitet wurden wir von drei jungen engagierten Musikern der klassischen Musik, Mitglieder des Ahrensburger Jugend Sinfonie Orchesters, die in ihren wirklich professionellen Auftritten von den Besuchern der Hansetage begeistert begrüßt wurden.

Es ist gerade dieser Austausch von jungen Menschen auf der Basis ihrer Profession, nämlich der Musik, der alles verbindenden Sprache, der diese Besuche u.a. so überaus bedeutend macht“, ergänzt Haase.

Haase und Wilde konnten während des Aufenthaltes in Viljandi zahlreiche informative und politische Gespräche führen, die alle „ausnahmslos“ – da sind sie sich sicher – zum Erfolg der Städtepartnerschaften beitragen werden.

„Es ist unser erklärtes gemeinsames Ziel diese Partnerschaften immer mehr auf die Bürgerinnen und Bürger der Städte zu übertragen“, erklären die beiden ihre Motivation.

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Kultur

Bargteheider Kino zerigt Berlinale-Film “Nackte Tiere”

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Bargteheide – Beim 1. Kurzfilmfestival 2020 im Kleinen Theater hat Melanie Waelde den Preis „Bestes Drehbuch“ gewonnen. Nun präsentiert das Kino im KTB am Sonnabend, 3. Oktober, um 19.30 Uhr ihren Kinofilm „Nackte Tiere“, der auf der Berlinale im Februar 2020 gezeigt wurde.

Und wieder wird dieser Kinoabend zu einem SPECIAL in Bargteheide, denn Melanie Waelde, die Autorin/Regisseurin ist zu Gast und wird zu den Hintergründen, insbesondere zum Anliegen ihres Langfilmdebüts erzählen.

In „Nackte Tiere“ bilden Katja, Sascha, Benni, Laila und Schöller eine Gruppe von jungen Menschen, die ratlos und rastlos durch die Welt stolpern. Dabei werden sie gezwungen, einen Schutzmechanismus zu installieren, um die Wechselwirkung zwischen „zusammen sein“ und „alleine sein“ steuern zu können.

Der Film spielt an einem Ort, wo Auto und Führerschein Freiheit bedeuten, wo der Schulabschluss bevorsteht und entschieden werden muss, ob man danach geht oder bleibt. Sie stehen an einer Schwelle. Sie leben in einer Phase wo sie anfällig sind, verloren zu gehen, wenn sie nicht wissen, was sie von der Welt wollen und was die Welt von ihnen will. Sie rennen ineinander hinein, voreinander weg. Sie küssen sich, sie schlagen sich. Sie lieben sich. Sie kreisen umeinander in einem Wechselspiel aus Abgrenzung, Gewalt, Liebe und Einsamkeit. Nähe und Schmerz sind eins.

Die fünf Jugendlichen im Film leben nach ihren eigenen Regeln, da sie sich in der deutschen Provinz auf der Suche nach Halt verloren fühlen. Aber nichts währt ewig.

Die ProtagonistInnen werden von DarstellerInnen gespielt, die trotz ihres jungen Alters bereits für diverse Kino- und Filmproduktionen vor der Kamera standen und für ihre Leistungen zahlreiche nationale und internationale Nachwuchs- und Förderpreise erhielten.

Unter anderem waren Sammy Scheuritzel (Sascha) in „Jeder stirbt für sich allein“, Paul Michael Stiehler (Schöller) im Tatort „Zeit der Frösche“ und Michelangeno Fortuzzi (Benni) in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ in Hauptrollen zu sehen. Luna Schaller (Laila) gehört zum Hauptcast der Netflix-Serie „How to sell drugs online“ und Marie Tragousti (Katja) war die „Beste Hauptdarstellerin“ im pämierten Kurzfilm „Was wir wissen“. Alle fünf leben und studieren in Berlin.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ferienleihfristen in der Stadtbibliothek

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Oldesloer Stadtbibliothek Foto: SL

Bad Oldesloe – Seit dem 24. September bis einschließlich 10. Oktober gelten für bestimmte Medien verlängerte Leihfristen:  CDs, DVDs, Konsolenspiele und Zeitschriften sind in diesem Zeitraum 21 Tage entleihbar.

Die Ferienleihfristen gelten auch für Verlängerungen, die in diesem Zeitraum vorgenommen werden. Vom 11. Oktober an gelten wieder die normalen Leihfristen. 

Die Stadtbibliothek ist während der Ferien wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag von 10–13:30 und 15–18 Uhr, Donnerstag von 10–13:30 und 15-19 Uhr, Freitag von 10–16 Uhr und Samstag von 10–13 Uhr.

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Bad Oldesloe

Vortrag im KuB: Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus

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Bad Oldesloe – Die Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander ging im April diesem Jahr nach 23 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr letztes Buchprojekt befasst sich mit Bad Oldesloe in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus und wird erst im kommenden Jahr veröffentlicht.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag, 29. September, gibt sie um 19 Uhr einen Vorabeinblick in ihre Recherchen.

In dem Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“ wird der Anteil der Frauen an der Stabilisierung des NS-Regimes in den Blick genommen. Obwohl die NSDAP eine auch in ihrer Selbstdarstellung reine Männerpartei war, die Frauen vom aktiven Wahlrecht ausschloss, fand sie auch bei Frauen begeisterten Zuspruch. Frauen wurden auf das Leitbild Mutter, Hausfrau und Gefährtin des Mannes zurückgeworfen, nachdem sie in der Weimarer Republik entscheidende Rechte, wie z. B. das Wahlrecht errungen hatten.

Waren Frauen anfänglich aus dem Berufsleben herausgedrängt worden, wurden sie spätestens mit Kriegsbeginn als Arbeitskräfte unentbehrlich. Frauen wurden in der NS-Frauenschaft und im gleichgeschalteten Deutschen Frauenwerk organisiert und ihr traditionelles karitatives Wirken der NS-Volkswohlfahrt untergeordnet.

Im Nationalsozialismus waren Frauen Opfer und Täterinnen. Dies soll in diesem Vortrag beispielhaft gezeigt werden. Der Bogen reicht von der überzeugten Nationalsozialistin bis zur Ehefrau eines in Schutzhaft befindlichen Mannes, von den Erfahrungen einer verfolgten Jüdin bis zur Zwangsarbeiterin.

Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“, Dienstag, 29. September 2020, 19 Uhr, KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt: 3,50 Euro.

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