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Lübeck

Lübeck: Elf Kinder und eine Frau bei Busunfall verletzt – Verursacher gesucht

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Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Dienstagmorgen (25. Juni 2019) sind bei einem Unfall in einem Linienbus in Lübeck St. Lorenz elf Kinder und eine Frau leicht verletzt worden. Aufgrund eines plötzlich kreuzenden Radfahrers musste der Fahrer des Busses eine Vollbremsung in Höhe des Hauptbahnhofes vollziehen. Der unfallverursachende Radfahrer entfernte sich unerlaubt – die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 07.40 befuhr der 32-jährige Linienbusfahrer die Werner-Kock-Straße von den Lindenarcaden kommend in Richtung Hauptbahnhof.

“Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ihn kurz darauf in Höhe des Durchgangs zum ZOB ein Radfahrer überholt haben und dann plötzlich direkt vor dem Bus wieder eingeschert sein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der Busfahrer stark abbremsen”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

“Dabei stürzten mehrere Personen im Bus. Insgesamt 11 Schulkinder und eine Frau zogen sich leichte Verletzungen zu. Die betroffene 57-jährige Frau und ein 10-jähriges Mädchen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht”, so Gerlach weiter.

Der Radfahrer hielt nach dem Geschehen an den Fahrradständern vor dem Hauptbahnhof an, sprach kurz mit dem Busfahrer. Als dieser sich um die Fahrgäste kümmern wollte, lief der Radfahrer in die Bahnhofshalle hinein und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Die Beamten des 2. Polizeireviers ermitteln in dieser Sache wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verdachts der Verkehrsunfallflucht. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei den flüchtigen Radfahrer.

Der Beschreibung nach ist er zwischen 30 und 35 Jahre alt, circa 170-180cm groß und von schlanker Statur. Er trug einen dunklen Vollbart und auf dem Kopf ein beige grünes Basecap, dazu eine auffällig große Pilotensonnenbrille.

Zur Unfallzeit ist der Mann mit einem hellen Hemd und vermutlich einer Dreiviertelhose bekleidet gewesen. Wahrscheinlich ist er durch die Bahnhofshalle in Richtung der Bahnsteige im HBF gelaufen, um noch seinen Zug um kurz vor acht Uhr nach Hamburg zu erreichen. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder Angaben zu dem flüchtigen Radfahrer machen können werden gebeten, sich bei der Polizei in Lübeck unter der Telefonnummer 0451/ 1310 zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Unbekannte spannen Draht über Wanderweg!

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Lübeck – Am vergangenen Mittwoch (08.12.2012) hatten Unbekannte in Lübeck St. Lorenz eine lange Drahtschnur in Oberkörperhöhe über einen Weg nahe eines Kleingartenvereins gespannt.

Foto: Polizei

Ein Radfahrer fuhr in das kaum erkennbare Hindernis, erlitt glücklicherweise keine Verletzungen.

Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Gegen 22:25 Uhr befuhr der 60-jährige Lübecker mit seinem Fahrrad den Wanderweg nahe der Sibeliusstraße.

Dort hatten zuvor Unbekannte eine Drahtschnur eines Weidezauns in einer Höhe von 120cm und einer Länge von sechs Metern über den Weg gespannt, befestigt an einem Einkaufswagen und einem hölzernen Strommast. In der Dunkelheit war der Draht nicht zu erkennen, sodass der Lübecker mit seinem Rad dagegen fuhr.

Weil er sehr langsam unterwegs war und dazu Glück hatte, kam er nicht zu Fall und verletzte sich auch nicht.

Bei normaler Fahrt mit höherer Geschwindigkeit hätte der gespannte Draht zu folgenschweren Verletzungen führen können.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen suchen die Beamten Zeugen, die im Bereich des Wanderwegs neben dem dortigen Kleingartenverein am Mittwochabend (08.12.2021) verdächtige Personen oder entsprechende Vorbereitungshandlungen beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.

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Lübeck

Giftköder in einem Park in Travemünde?

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Travemünde – In einem Park in Travemünde sind möglicherweise Giftköder ausgelegt worden.

aufgefundene Kartoffeln Foto: Polizei: freigegeben

Am gestrigen Dienstagnachmittag (9.11.) wurden Beamte der Polizeistation Travemünde in den Dr. Zippel-Park gerufen.

Eine Frau hatte auf der dortigen Grünfläche vier gekochte Kartoffeln vorgefunden und vermutete, dass es sich möglicherweise um Giftköder für freilaufende Tiere handeln könnte.

Die Kartoffeln wurden von den Beamten sichergestellt.

Die Ermittler fragen nun, wer zu diesem Sachverhalt Hinweise geben kann. Diese werden telefonisch unter der Rufnummer 04502-863430 oder per Mail an travemuende.pst@polizei.landsh.de erbeten.

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Lübeck

Keine Entführung in Lübeck: Polizei warnt vor “Fake News”

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Lübeck – Am Dienstag (26.10.) wurde über das soziale Netzwerk Facebook ein Link verbreitet, der über einen angeblichen Entführungsfall der 8-jährigen Julie S. berichtet.

Demnach soll das Mädchen in einem Lübecker Einkaufszentrum spurlos verschwunden sein.

Der Post suggeriert, dass die Polizei um Mithilfe bei der Ergreifung des Täters bittet und verweist auf ein Video, das sich nicht öffnen lässt.

Die Polizeidirektion Lübeck möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Entführungsfall nicht bekannt ist und der Post augenscheinlich in betrügerischer Absicht erstellt und verbreitet wurde.

Sollte die Polizei einen Zeugenaufruf für notwendig erachten, dann erfolgt dieser auch unmittelbar durch die Polizei und nicht durch Beauftragte. Es wird empfohlen, die Links genau zu prüfen und im Zweifel sowohl auf ein Anklicken als auch auf ein weiteres Teilen zu verzichten.

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