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Hamburg

Irrsinnige Raserei: 19-Jähriger mit 209 Km/h im Elbtunnel unterwegs

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Beamte der Verkehrsdirektion Innenstadt/West zogen gestern einen 19-jährigen Deutschen aus dem Verkehr, der am Freitagabend in straßengefährdender Weise ein illegales Rennen auf der BAB 7 gefahren und zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

“Der 19-Jährige überholte mit einem Mietwagen mit erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung in Höhe AS Bahrenfeld einen zivilen ProViDa-Streifenwagen”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Bei der anschließenden Nachfahrt dokumentierten die Beamten im Elbtunnel eine Geschwindigkeit von 209 km/h bei zulässigen 80 km/h.

Am Tunnelausgang verlor der Fahrer kurzzeitig die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte beinah mit der Betonmauer des Elbtunnels.

“Im weiteren Verlauf beschleunigte der 19-Jährige sein Fahrzeug wiederholt und zeigte immerzu Fahrunsicherheiten”, so die Polizeisprecherin.

An der Anschlussstelle Hausbruch fuhr der 19-Jährige im letzten Moment von der Autobahn ab und konnte dort von den Beamten gestellt werden.

Auf die Aufforderung, aus dem Wagen auszusteigen reagierte er nicht und blieb zunächst im verschlossenen Fahrzeug sitzen.

Als er plötzlich den Rückwärtsgang einlegte und versuchte, rückwärts wieder auf die Autobahn zu flüchten, hielten die Beamten ihre Dienstwaffen vor, wodurch der 19-Jährige von seinem Fluchtversuch absah.

Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Bei der Überprüfung des 19-Jährigen stellten die Beamten fest, dass dieser nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief negativ.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige wieder entlassen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Gegen den 19-Jährigen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Geschwindigkeitsüberschreitung gefertigt.

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Hamburg

148 statt 50 km/h: Frau rast mit geliehenem Bentley durch Hamburg

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

In Altona ist gestern Abend eine Frau mit einem Bentley durch Altona gerast. Sie fuhr fast dreimal so schnell wie erlaubt.

Die Besatzung eines Provida-Fahrzeugs der Verkehrsstaffel Süd (VD 4) wurde in der Stresemannstraße auf den stadtauswärts fahrenden Bentley Continental GT aufmerksam. Nach Wartephasen an Ampeln wurde das Fahrzeug mehrfach stark beschleunigt, bei erlaubten 50 km/h zwischenzeitlich auf eine Geschwindigkeit von 112 km/h. Im weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug kurzzeitig sogar auf bis zu 148 km/h beschleunigt. Aufgrund leerer Straßen kam es nicht zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Die Beamten dokumentierten das gesamte Fahrverhalten beweissicher und hielten das Fahrzeug schließlich an.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Bentley um einen Leihwagen handelte, den der Beifahrer im Austausch für sein offenbar in Reparatur befindliches Auto bekommen hatte. Er hatte Alkohol getrunken und deshalb darauf verzichtet, selbst zu fahren. Die Fahrerin, eine 38-jährige Deutsche, nutzte offenbar die Gelegenheit und testete für den Beifahrer die Leistung des 560 PS starken Fahrzeugs.

Nach den polizeilichen Maßnahmen konnten die beiden die Fahrt fortsetzen. Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Sie erwarten jetzt eine voraussichtliche Geldbuße von knapp 1.400 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

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Hamburg

Hamburg: Zoll findet fast ein Kilo Marihuana in Reisebus

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Foto: Hauptzollamt Hamburg/hfr

Hamburg – Bereits am Abend des 8.Januars fanden Beamte des Hauptzollamts Hamburg im Reisegepäck eines russischen Staatsbürgers 904 Gramm Marihuana.

Der Reisende saß in einem Bus auf dem Weg von Rotterdam nach Riga. Die Beamten kontrollierten den Bus am ZOB Hamburg auf die Einhaltung der Zollvorschriften.

“Bei genauerer Beschau des Gepäcks fiel den Beamten ein Kissen auf, welches eine ungewöhnliche Härte aufwies”, so Pressesprecher Oliver Bachmann.

“Beim Öffnen des Kissenbezugs kam ein schwarzer Vakuumbeutel zum Vorschein, der 3 weitere Beutel mit Marihuana enthielt”, erklärt er weiter.

Der Beschuldigte wurde festgenommen und ein Strafverfahren gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hamburg.

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Bad Oldesloe

Technik gegen Umweltverschmutzung: Mindbreakers bei Wettbewerb in Hamburg

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Hamburg/Bad Oldesloe – Beim Regionalwettbewerb der First-Lego-League am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg werden auch die Mindbreakers aus Bad Oldesloe teilnehmen und haben sich zum Wettkampf mit dem Thema Umweltverschmutzung beschäftigt.

Foto: Per Warter/hfr

Die Mindbreakers sind ein Team von Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren, die jährlich an den Wettbewerben der First Lego League (FLL) teilnehmen. Bei der FLL gibt es vier Kategorien: Roboterdesign, Teamwork, Robot-Game und Forschung. Bei der Kategorie Forschung muss man sich ein Problem aussuchen, das zum jährlichen Thema passt.  In diesem Jahr heißt das Thema City Shaper – man sollte ein Problem in einer nahegelegenen Stadt suchen, zu dem man eine Lösung vorschlägt, ausarbeitet und einer Jury vorstellt. 

Die Mindbreakers haben die Umweltverschmutzung durch Schiffsverkehr als großes Problem der Stadt Hamburg erkannt. Um die Schadstoffkonzentration im Hafen und entlang der Elbe zu reduzieren, sollen Schlepper helfen, die mit  Brennstoffzellenantrieb fahren. Diese würden die Schiffe ab Wedel in den Hamburger Hafen ziehen. Der Brennstoffzellenantrieb funktioniert wie eine selbst aufladbare Batterie und erzeugt Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff, ganz ohne Luft zu verschmutzen oder Ressourcen, wie Schweröl oder Gas zu verbrauchen. Dadurch könnten die großen Containerschiffe ihren Motor abschalten und praktisch emissionsfrei den Hamburger Hafen erreichen.

„Unsere erste Überlegung war, Schiffen, die zu viele Emissionen ausstoßen, die Einfahrt zu verbieten“, sagt Per Warter von den Mindbreakers. Diese Idee wird bald in Norwegen umgesetzt, wo es bis 2026 strenge Auflagen für die Einfahrt in die Fjorde geben soll. „In Hamburg funktioniert das jedoch nicht, da die Elbe eine Internationale Wasserstraße ist und die Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von der International Maritime Organisation (IMO) festgelegt werden.“

Am Samstag, 11. Januar, (9.30 Uhr bis 18 Uhr) präsentieren die Mindbreakers ihre Ideen beim Regionalwettbewerb der First Lego League am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg. Teams aus Hamburg und Umgebung werden am Regionalwettbewerb teilnehmen und ihre Lego-Roboter und ihre Forschungsideen vorstellen.  Der Eintritt ist frei und Besucher gerne gesehen.

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