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Kindergeld steigt ab Juli

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Symbolfoto: Rawpixel.com/shutterstock

Bad Oldesloe – Das Kindergeld wird ab Juli um monatlich zehn Euro erhöht. Somit werden für das erste und zweite Kind jeweils 204 Euro Kindergeld pro Monat gezahlt, für das dritte Kind 210 Euro. Ab dem vierten Kind werden jeweils 235 Euro pro Monat gezahlt.

Die Beträge werden automatisch angepasst und ab Juli 2019 von der Familienkasse ausgezahlt. Kindergeldberechtigte müssen nichts veranlassen. Das höhere Kindergeld ist Teil des Familienentlastungsgesetzes der Bundesregierung.

Die individuellen Auszahlungstermine können telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4 55 55 33 abgefragt werden.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Merkblätter zu den Themen Kindergeld und Kinderzuschlag sowie die Kontaktdaten, Adressen und Öffnungszeiten der örtlichen Familienkassen finden sich im Internet unter www.arbeitsagentur.de > Familie und Kinder.

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Geplanter Neubau: Seniorenbeirat in Ahrensburg will altersgerechten Supermarkt

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Ahrensburg – Arthur Klaus Korte vom Ahrensburger Seniorenbeirat hat mit dem Famila-Warenhausleiter Hans-Jürgen Studt über den Neubau des Einkaufsmarktes gesprochen. Hierbei ging es auch um einen Abgleich mit Wünschen und Bedarfen von Senioren, Behinderten und Familien mit Kleinkindern.

Ergebnis des Gesprächs: Die beiden Eingänge des Warenhauses werden ebenerdig und mit Automatiktüren ausgestattet sein. Die Einkaufswagen werden leichtläufig, einige mit erhöhter Ablagefläche und einige mit Sitzgelegenheit für Erwachsene ausgestattet sein.

Die Gänge sollen mindestens 1,60 Meter, die Hauptwege und die Durchgänge an den Kassen mindestens 90 Zentimeter breit sein, mit Ablageflächen hinter den Kassen.

Für die Kunden sollen Damen-, Herren- und Behindertentoiletten mit Ablageflächen und Kleiderhaken zur Verfügung stehen.

Kassenbons sollen mit Schriftgröße mindestens 11 Punkt gut lesbar sein.

Neben den schon im jetzigen Haus vorhandenen Geschäften und Dienstleistungen, wie Poststation, Friseur und Bargeldautomat sind viele neue Angebote, wie z.B. eine Apotheke, geplant.

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“Fragmente”: Neue Ausstellung im KunstHaus am Schüberg

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Ammersbek – Das KunstHaus am Schüberg in Ammersbek lädt zur Kunstausstellungseröffnung „Fragmente“ von Doris Waschk-Balz und Ricarda Wyrwol am Sonntag, 18. August um 11.30 Uhr mit Einführung von Dr. Maike Bruhns ein.

Wie entstehen Skulpturen, wie korrespondieren Skulptur und Raum? Wie stehen unterschiedliche Skulpturen im Dialog miteinander, wie mit der Architektur des Raumes? Solche Fragen können sich ergeben, wenn man in diesen Spätsommertagen die Ausstellung der Künstlerinnen Doris Waschk-Balz und Ricarda Wyrwol im KunstHaus und dem angrenzenden Skulpturenpark besucht.

Doris Waschk-Balz arbeitet seit 50 Jahren in Hamburg als freischaffende Bildhauerin.

An vielen Plätzen der Hansestadt, darüber hinaus in ganz Norddeutschland — Lüneburg, Rendsburg, Uelzen, Ahrensburg, Kiel und zuletzt am Altar der Nikolaikirche Stralsund — hat sie öffentliche Räume markant belebt.

Den Hamburgern ist sie durch Skulpturen wie etwa dem Brunnen auf dem Großneumarkt, dem ‚Ottenser Torbogen’, dem Mahnmal am Tempelgebäude der ehemaligen Synagoge Oberstraße, der künstlerischen Gestaltung einer Figurengruppe vor dem Amtsgericht in Ahrensburg gut bekannt.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch. Dabei gilt ihr Interesse weniger der individuellen Gestalt, dem Ausdruck der Einzelfigur, als vielmehr dem Verhältnis des Einzelnen zu seinem Umfeld, zum Gegenüber, zum gebauten oder gewachsenen Raum.

In der Kombination von Figuren mit architektonischen und landschaftlichen Elementen versucht sie, den Bezügen nachzuspüren und dabei dem Betrachter Raum zu lassen für eigene Interpretationen.

Ricarda Wyrwol ist seit über 30 Jahren freiberufliche Bildhauerin.

Vor allem im kirchlichen Raum hat sie mit figurativen, vereinfachten Formen gewichtige Zeichen gesetzt, in Hamburg u.a.: den Taufstein und den Ambo im Altarraum in St. Ansgar in Niendorf, Mitgestaltung des Kolumbariums in St.Thomas Morus in Stellingen, eine Grabplatte für die Bischofsgräber im St.-Marien-Dom in St. Georg, die Stein-Skulptur „Engel, Wächter, Prophet“ auf dem Blankeneser Friedhof, den siebenarmigen Leuchter in der Hauptkirche St. Nicolai, das schwebende Epitaph in der Domkirche St. Marien sowie eine Holzfigur und ebenfalls einen Siebenarmigen Leuchter in St. Bonifatius.

Es sind fast archaisch anmutende Figurationen mit einem auf Wesenhaftes reduzierten Körper, an dem jedoch grundsätzlich weder Geschlecht noch Alter abzulesen sind. Gegliedert in Kopf und Körper, bilden sie Gruppen oder Paare, sie stehen für sich allein oder auch in Beziehung zu einer mitgestalteten Architektur, zum Raum. Diese Vereinfachung der Form lässt den Betrachtenden die Möglichkeit, sich in jede der dargestellten Positionen hineinzudenken, einzufühlen. So können sich im Laufe der Beschäftigung mit diesen Arbeiten, gerade über einen längeren Zeitraum hinweg, verschiedene Perspektivwechsel vollziehen.

Beide Künstlerinnen zeigen im differenzierten Umgang mit aus dem Figürlichen entwickelten Skulpturen ausdrucksstark Haltungen, sensibel existenzielle Befindlichkeiten in Formen, Bezügen und Verhältnissen in den offenen Raum hinein. Dieses Unabgeschlossene, dieses Fragmentarische ist es dann, das bei beiden Künstlerinnen für die Betrachtenden im Nachvollzug eindrucksvolle Perspektiven ermöglicht.

Frau Dr. Maike Bruhns, die bekannte Hamburger Kunsthistorikerin wird auf der Vernissage eine Einführung in diese Ausstellung geben.

Die beiden Künstlerinnen sind zur Vernissage am 18. August anwesend und werden an folgenden Sonntagen von 13 bis 16 Uhr in der KunstHaus am Schüberg Galerie für Fragen und Begegnungen offen sein: 8. und 15. September sowie am 13. Oktober 2019. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr. Die Kaffeebar und Skulpturenpark sind ganzjährig geöffnet.

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Hamburg-Bergedorf: Mädchen (3) bei Kollision mit Radfahrerin schwer verletzt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist gestern Nachmittag, 31. Juli, ein dreijähriges Mädchen schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befand sich ein dreijähriges Mädchen mit seiner Großmutter an einer Bushaltstelle in der Bergedorfer Straße. In unmittelbarer Nähe befand sich auch die Mutter der Dreijährigen.

“Das Mädchen lief plötzlich in Richtung der Mutter und betrat hierbei den Radweg, ohne auf den Radverkehr zu achten”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

In diesem Moment befuhr eine 62-jährige Radfahrerin vorschriftsmäßig den Radweg in Richtung Wentorf. Es kam zur Kollision zwischen dem Rad und dem Mädchen, wobei die Dreijährige einen offenen Schienbeinbruch erlitt und in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

Die 62-jährige Radfahrerin blieb unverletzt.

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