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Senior rast mit über 150 Km/h durch Baustelle auf der A1

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Polizeikontrolle Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Hamburg – Beamte der Verkehrsstaffel Innenstadt / West (VD 2) dokumentierten mit einem ProViDa-Fahrzeug (Proof-Video-Data) den Verkehrsverstoß eines 71-Jährigen, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch einen Baustellenbereich fuhr.

Einer Provida-Besatzung der Verkehrsstaffel Innenstadt / West fiel ein BMW auf, der die BAB 1 vom Kreuz Hamburg Süd kommend in Richtung Süden befuhr.

Kurz vor der Raststätte Stillhorn West wechselte er in den Verzögerungstreifen. Doch anstatt hier wie vorgeschrieben die Geschwindigkeit zu reduzieren, wurde das Fahrzeug beschleunigt. Der BMW wurde im Verlauf der Nebenfahrbahn nicht auf die Raststätte gelenkt, sondern weiter zur AS Stillhorn bzw. zur Wiederauffahrt auf die BAB 1 in Richtung Süden gefahren.

Aufgrund von Baumaßnahmen war in der Nebenfahrbahn die sonst zulässige Höchstgeschwindigkeit im Bereich einer dort eingerichteten Arbeitsstelle reduziert und auf einen von zwei vorhandenen Fahrstreifen verengt.

“Der BMW passierte die Arbeitsstelle mit anstatt der vorgeschriebenen Geschwindigkeit von 40 Km/h mit festgestellten 158 km/h. Nachdem er die Arbeitsstelle passiert hatte, verließ er nicht die BAB 1 sondern fuhr wieder auf die BAB auf und wechselte dort sofort wieder in den linken Fahrstreifen”, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

Kurze Zeit später konnte der 71-jährige Fahrer an der Anschlussstelle Harburg gestoppt werden.

“Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 1.500 Euro und 3 Monate Fahrverbot. Er zeigte sich nach dem Anhalten sehr uneinsichtig”, so der Polizeisprecher.

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Tische angezündet: Feuer zerstört Clubhaus auf Oldesloer Minigolfplatz

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Bad Oldesloe – In der Nacht zu Donnerstag hat ein Feuer das Vereinshaus des Oldesloer Minigolfclubs zerstört. Das Gebäude am Exer muss voraussichtlich abgerissen werden.

Die Betreiber der Minigolfanlage Wolfgang und Karla Burmester gehen von Brandstiftung aus.

Offenbar wurden gegen 2.45 Uhr morgens im Eingangsbereich gelagerte Tische angezündet.

Die Flammen griffen dann auf das Holzhaus über. Die Feuerwehr konnte den Brand relativ schnell löschen, doch das Gebäude ist laut der Betreiber wohl nicht mehr zu retten.

Betreiberin Karla Burmester ist frustriert und traurig: “Alle bekommen hier von uns kostenloses Wasser und wir kümmern uns um die Jugendlichen, die hier auf dem Exer spielen. Und jetzt passiert so etwas, ich verstehe das nicht.”

Es ist nicht die erste Brandstiftung. Bereits vor sechs Jahren wurde auf dem Gelände ein Schuppen angezündet. Die Täter von damals konnten nie ermittelt werden.

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Geplanter Neubau: Seniorenbeirat in Ahrensburg will altersgerechten Supermarkt

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Ahrensburg – Arthur Klaus Korte vom Ahrensburger Seniorenbeirat hat mit dem Famila-Warenhausleiter Hans-Jürgen Studt über den Neubau des Einkaufsmarktes gesprochen. Hierbei ging es auch um einen Abgleich mit Wünschen und Bedarfen von Senioren, Behinderten und Familien mit Kleinkindern.

Ergebnis des Gesprächs: Die beiden Eingänge des Warenhauses werden ebenerdig und mit Automatiktüren ausgestattet sein. Die Einkaufswagen werden leichtläufig, einige mit erhöhter Ablagefläche und einige mit Sitzgelegenheit für Erwachsene ausgestattet sein.

Die Gänge sollen mindestens 1,60 Meter, die Hauptwege und die Durchgänge an den Kassen mindestens 90 Zentimeter breit sein, mit Ablageflächen hinter den Kassen.

Für die Kunden sollen Damen-, Herren- und Behindertentoiletten mit Ablageflächen und Kleiderhaken zur Verfügung stehen.

Kassenbons sollen mit Schriftgröße mindestens 11 Punkt gut lesbar sein.

Neben den schon im jetzigen Haus vorhandenen Geschäften und Dienstleistungen, wie Poststation, Friseur und Bargeldautomat sind viele neue Angebote, wie z.B. eine Apotheke, geplant.

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“Fragmente”: Neue Ausstellung im KunstHaus am Schüberg

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Ammersbek – Das KunstHaus am Schüberg in Ammersbek lädt zur Kunstausstellungseröffnung „Fragmente“ von Doris Waschk-Balz und Ricarda Wyrwol am Sonntag, 18. August um 11.30 Uhr mit Einführung von Dr. Maike Bruhns ein.

Wie entstehen Skulpturen, wie korrespondieren Skulptur und Raum? Wie stehen unterschiedliche Skulpturen im Dialog miteinander, wie mit der Architektur des Raumes? Solche Fragen können sich ergeben, wenn man in diesen Spätsommertagen die Ausstellung der Künstlerinnen Doris Waschk-Balz und Ricarda Wyrwol im KunstHaus und dem angrenzenden Skulpturenpark besucht.

Doris Waschk-Balz arbeitet seit 50 Jahren in Hamburg als freischaffende Bildhauerin.

An vielen Plätzen der Hansestadt, darüber hinaus in ganz Norddeutschland — Lüneburg, Rendsburg, Uelzen, Ahrensburg, Kiel und zuletzt am Altar der Nikolaikirche Stralsund — hat sie öffentliche Räume markant belebt.

Den Hamburgern ist sie durch Skulpturen wie etwa dem Brunnen auf dem Großneumarkt, dem ‚Ottenser Torbogen’, dem Mahnmal am Tempelgebäude der ehemaligen Synagoge Oberstraße, der künstlerischen Gestaltung einer Figurengruppe vor dem Amtsgericht in Ahrensburg gut bekannt.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Mensch. Dabei gilt ihr Interesse weniger der individuellen Gestalt, dem Ausdruck der Einzelfigur, als vielmehr dem Verhältnis des Einzelnen zu seinem Umfeld, zum Gegenüber, zum gebauten oder gewachsenen Raum.

In der Kombination von Figuren mit architektonischen und landschaftlichen Elementen versucht sie, den Bezügen nachzuspüren und dabei dem Betrachter Raum zu lassen für eigene Interpretationen.

Ricarda Wyrwol ist seit über 30 Jahren freiberufliche Bildhauerin.

Vor allem im kirchlichen Raum hat sie mit figurativen, vereinfachten Formen gewichtige Zeichen gesetzt, in Hamburg u.a.: den Taufstein und den Ambo im Altarraum in St. Ansgar in Niendorf, Mitgestaltung des Kolumbariums in St.Thomas Morus in Stellingen, eine Grabplatte für die Bischofsgräber im St.-Marien-Dom in St. Georg, die Stein-Skulptur „Engel, Wächter, Prophet“ auf dem Blankeneser Friedhof, den siebenarmigen Leuchter in der Hauptkirche St. Nicolai, das schwebende Epitaph in der Domkirche St. Marien sowie eine Holzfigur und ebenfalls einen Siebenarmigen Leuchter in St. Bonifatius.

Es sind fast archaisch anmutende Figurationen mit einem auf Wesenhaftes reduzierten Körper, an dem jedoch grundsätzlich weder Geschlecht noch Alter abzulesen sind. Gegliedert in Kopf und Körper, bilden sie Gruppen oder Paare, sie stehen für sich allein oder auch in Beziehung zu einer mitgestalteten Architektur, zum Raum. Diese Vereinfachung der Form lässt den Betrachtenden die Möglichkeit, sich in jede der dargestellten Positionen hineinzudenken, einzufühlen. So können sich im Laufe der Beschäftigung mit diesen Arbeiten, gerade über einen längeren Zeitraum hinweg, verschiedene Perspektivwechsel vollziehen.

Beide Künstlerinnen zeigen im differenzierten Umgang mit aus dem Figürlichen entwickelten Skulpturen ausdrucksstark Haltungen, sensibel existenzielle Befindlichkeiten in Formen, Bezügen und Verhältnissen in den offenen Raum hinein. Dieses Unabgeschlossene, dieses Fragmentarische ist es dann, das bei beiden Künstlerinnen für die Betrachtenden im Nachvollzug eindrucksvolle Perspektiven ermöglicht.

Frau Dr. Maike Bruhns, die bekannte Hamburger Kunsthistorikerin wird auf der Vernissage eine Einführung in diese Ausstellung geben.

Die beiden Künstlerinnen sind zur Vernissage am 18. August anwesend und werden an folgenden Sonntagen von 13 bis 16 Uhr in der KunstHaus am Schüberg Galerie für Fragen und Begegnungen offen sein: 8. und 15. September sowie am 13. Oktober 2019. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 17 Uhr. Die Kaffeebar und Skulpturenpark sind ganzjährig geöffnet.

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