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Stapelfeld

Polizei stoppt Flüchtigen nach irrer Fahrt durch Stormarn mit mehreren Schüssen

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Stapelfeld/Trittau – Als das flüchtende Fahrzeug auf einen Polizisten zusteuerte, gaben die Beamten mehrere Schüsse auf die Reifen und die Windschutzscheibe ab.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

In Stormarn ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine wilde Verfolgungsfahrt. Der Fahrer, ein 22-Jähriger Hamburger, wurde festgenommen.

Am 19. Juni beabsichtigten Beamte der Polizeistation Trittau kurz nach Mitternacht einen Audi A4 im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Bereich des Gewerbegebietes Braak / Stapelfeld anzuhalten. Der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen inklusive Blaulicht und Yelp-Signal und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf.

Die Verfolgungsfahrt führte durch die Ortschaften Braak, Stemwarde, Neuschönningstedt nach Witzhave. In der Ortschaft Neuschönningstedt fuhr der Fahrer des Audi von der Stemwarder Straße kommend, trotz Rotlicht, in die Kreuzung zur Möllner Landstraße ein. Hierbei kam es zu einer Gefährdungssituation mit einem von links kommenden Pkw, der bei grünem Licht über die Kreuzung fahren wollte. Der Fahrer dieses Pkw konnte nur durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern.

In der Zwischenzeit hatten die Polizeibeamten durch ein weiteren Funkstreifenwagen mit zwei Beamten der Polizeistation Glinde Verstärkung bekommen.

Das weiterhin flüchtende Fahrzeug wurde schließlich im Bereich der Möllner Landstraße in Witzhave auf ein landwirtschaftliches Gehöft gelenkt. Die eingesetzten Beamten versperrten die Grundstücksausfahrt, um dem Fahrzeugführer den Rückweg abzuschneiden.

Dieser setzte unterdessen seine Flucht fort und kollidierte dabei auf dem Grundstück mit einer abgestellten Schaufel für Frontlader. Dennoch versuchte er sich weiter der Kontrolle zu entziehen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatten die Beamten für die Durchführung der Kontrolle ihre Streifenwagen bereits verlassen, als der Mann gezielt auf einen der Polizeibeamten zugefahren sein soll.

Um das Fahrzeug an einer Weiterfahrt zu hindern gaben im weiteren Verlauf des Geschehens sodann zwei Polizeibeamte insgesamt sechs Schüsse aus ihren Dienstwaffen ab – fünf in Richtung des linken Hinterreifens des flüchtenden Fahrzeugs und einen in dessen Windschutzscheibe, die ungefähr mittig durchbohrt wurde. Verletzt wurde durch die Schüsse niemand. Es gelang auf diesem Wege, das Fahrzeug zu stoppen und anschließend den Fahrer festzunehmen. Bei diesem handelt es sich um einen 22-jährigen Mann aus Hamburg.

Polizei durchsucht zwei Wohnungen: Drogen beschlagnahmt

Bei näherer Inaugenscheinnahme seines Fahrzeugs wurden im Innenraum Anhaftungen festgestellt, bei denen es sich möglicherweise um Betäubungsmittelrückstände handeln könnte. Im Rahmen diesbezüglicher weiterer Ermittlungen wurden noch am Abend die elterliche Wohnung auf Usedom sowie die Wohnanschrift des 22-jährigen in Hamburg durchsucht. In der Hamburger Wohnung konnten die Beamten eine drogenähnliche Substanz (weißes Pulver) in einer geringen Menge sowie eine Schreckschusspistole mit der dazu gehörigen Munition auffinden und beschlagnahmen.

Er wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz gegen den 22-jährigen ermittelt.

Dieser macht bislang von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Nach der Entnahme einer Blutprobe sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen, da die Voraussetzungen für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls nicht vorlagen.

Staatsanwaltschaft und Polizei bitten die Person, die mit ihrem Fahrzeug zu der angegebenen Zeit in Neuschönningstedt die Kreuzung zur Möllner Landstraße (Haidkrugkreuzung) befahren hat und dem flüchtenden Fahrzeug ausweichen musste, um eine Kollision zu verhindern, sich bei der Kriminalpolizeistelle Ahrensburg unter der Rufnummer 04102 809 0 zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Großeinsatz auf der A1: Schwerer Busunfall bei Stapelfeld mit 32 Verletzten

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Stapelfeld – Heute Morgen, gegen 05.35 Uhr, kam es auf der BAB 1, zwischen Stapelfeld und Barsbüttel, Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem 32 Personen verletzt wurden.

“Ein vollbesetzter polnischer Reisebus ist aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, mit der Seitenschutzplanke kollidiert und auf die rechte Seite gekippt”, so Polizeisprecher Holger Meier. .

“Die Anzahl der Insassen des Busses steht mittlerweilet mit 48 Personen fest. Bei dem Unfall wurden insgesamt 32 Personen leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Konkrete Information zu den Verletzten (Alter, Geschlecht, Herkunft) liegen noch nicht vor”, so Meier.

Nach der Kollision mit der Seitenschutzplanke ist etwas Diesel ausgetreten. Das Umweltamt war vor Ort und begutachteet den möglichen Schaden.

Für die Dauer der Bergung blieb die Vollsperrung der Autobahn bis kurz nach 12 Uhr mittags am Sonnabend bestehen. Die weitere Dauer der Vollsperrung ist noch nicht absehbar.

Trotz Ableitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Stapelfeld, hatte sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Ahrensburg gebildet.

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Stapelfeld

Stapelfeld: Zwei hochwertige BMWs gestohlen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Stapelfeld – Am späten Sonntagabend, 15.9, gegen 23.45 Uhr wurden zwei hochwertige Fahrzeuge von der Grundstückseinfahrt beziehungs aus dem Carport in Stapelfeld, Op de Huuskoppel, entwendet. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Entwendet wurden ein schwarzes BMW Kabriolett M6 sowie ein weißer BMW X6M, beide mit Ratzeburger Kennzeichen”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian

Der Wert der Fahrzeuge wird auf ca. 80.000,- Euro geschätzt.

Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Verbleib der Fahrzeuge erbittet die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Rufnummer 04102/809-0.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizisten stoppen betrunkenen Fahrer auf der A1 nach Rowdie-Verhalten

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinfeld/Stapelfeld – Am 16.08. (gegen 07:25 Uhr) teilte eine Verkehrsteilnehmerin den Beamten des Polizei-Autobahnrevieres in Bad Oldesloe mit, der ihr auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg ein VW Up durch besondere Rücksichtslosigkeit zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und der Anschlussstelle Reinfeld aufgefallen sei.

Der Fahrer hätte unter anderem unnötige und plötzliche unangekündigte Fahrstreifenwechsel durchgeführt, spontane Bremsungen vollzogen und andere Verkehrsteilnehmer wiederholt geschnitten. Auch Rechtsüberholen und das Überholen über den Seitenstreifen gehörten zum Repertoire.

“Das beschriebene Fahrzeug konnte durch eine Streifenwagenbesatzung schnell eingeholt werden. Doch bevor das Fahrzeug und dessen Fahrer an der Anschlussstelle Stapelfeld einer Kontrolle unterzogen werden konnten, entschlossen sich Fahrer und Beifahrer – wohl in der Annahme einen vermeintlich unbeobachteten Moment ausnutzen zu können – zu einem Seitenwechsel”, sagt Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Während der Fahrt überkletterten beide einander und der Beifahrer übernahm das Steuer. Um den Rollentausch perfekt zu machen, wurden auch noch einige Bekleidungsgegenstände getauscht.

Die Aktion war von den aufmerksamen Kollegen nicht unbemerkt geblieben. Am Kontrollort stellte sich dann heraus, dass der nun hinter dem Lenkrad sitzende 24-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Er “pustete” freiwillig 0,98 Promille. “, so Kilian.

Es stellte sich die Frage nach dem Grund für den Platztausch.

Der ursprüngliche Fahrer, ebenfalls 24 Jahre alt, ist nicht im Besitz eines Führerscheins und stand ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,27 Promille.

Für die beiden Hamburger endete der Einsatz mit der Entnahme von Blutproben und der Fertigung von Strafanzeigen bzgl. Fahrens ohne Fahrerlaubnis, zweier Trunkenheitsfahrten sowie einer Versuchten Strafvereitlung.

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