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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach Überfall auf Taxifahrer

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Taxi (Symbolbild). Foto Stormarnlive.de

Hamburg – Die Polizei Hamburg sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Überfall auf einen am 16. Juni gegen 3:40 Uhr Taxifahrer geben können. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für die Region Wandsbek (LKA 15) geführt.

Der 54-jährige Taxifahrer wurde über seine Zentrale zur Aufnahme eines Fahrgastes in die Schöneberger Straße gerufen. Dort angekommen stellte er sich mit seinem Taxi an die Bushaltestelle Berliner Platz und wartete auf den Fahrgast.

Kurz danach setzte sich eine männliche Person auf die Rückbank und bedrohte den 54-Jährigen mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Geldes.

Nachdem der Taxi-Fahrer sein Portemonnaie dem Täter übergab, flüchtete dieser im Anschluss in unbekannte Richtung.

Der Taxifahrer wurde durch die Tat nicht verletzt. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– männlich – südländisches Erscheinungsbild – schlanke Figur – ca. 20 Jahre – bekleidet mit einem Kapuzenpullover – schwarze Hose

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Täters geben können, oder verdächtige Beobachtungen in Verbindung mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg: Drei junge Männer nach Raubüberfallserie verhaftet

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Hamburg – Nach einer Serie von fünf Überfällen auf Geschäfte in Eimsbüttel, Lokstedt und Eidelstedt hat die Polizei Hamburg einen 18-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen und dem Haftrichter zugeführt. Montag Abend vollstreckten die Beamten außerdem zwei weitere Haftbefehle gegen dessen mutmaßliche Mittäter (25, 19).

“Die drei Deutschen stehen im Verdacht, fünf Raubtaten auf verschiedene Geschäfte begangen zu haben. Hierbei betrat offenbar jeweils der 18-jährige Deutsche in den frühen Morgenstunden mit einem Brotmesser bewaffnet den Laden und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nach ersten Erkenntnissen wurde er durch die 25- und 19-Jährigen zur Begehung der Taten genötigt”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen spielten sich die genannten Überfälle im Einzelnen wie folgt ab:

1.) Der 18-Jährige betrat mit einer weißen Maske im Gesicht ein Obst- und Gemüsegeschäft, bedrohte dessen Inhaber mit einem Messer und forderte ihn zur Herausgabe von Bargeld auf. Als der Geschädigte seinerseits ein Messer ergriff und den Täter anschrie, flüchtete dieser in unbekannte Richtung, ohne Raubgut erlangt zu haben.

2.) Der Tatverdächtige betrat eine Spielhalle mit einem Messer in der Hand. Im weiteren Verlauf schlug er auf den Tresen und forderte hierbei die Spielhallenaufsicht auf, ihm Geld auszuhändigen. Stattdessen floh diese jedoch in einen Toilettenraum, schloss sich ein und verständigte die Polizei. Der Tatverdächtige bedrohte anschließend noch einen in der Spielhalle anwesenden Gast mit dem Messer, ehe er über den rückwärtigen Parkplatz flüchten konnte. Raubgut hatte er in diesem Fall ebenfalls nicht erlangt.

3.) Der Beschuldigte begab sich an den Verkauftresen eines Kiosks und forderte vom anwesenden Inhaber unter Vorhalt eines Messers Bargeld. Der Geschädigte öffnete daraufhin seine Kasse und steckte einen mittleren Geldbetrag in die vom Täter mitgeführte Tüte. Dieser entkam zunächst unerkannt.

4.) Der Tatverdächtige betrat abermals einen Kiosk, hielt dem Verkäufer ein Messer vor und forderte ihn auf, Geld heraus zu geben. Als der Mann mit dem Messer eine Stichbewegung in Richtung des Geschädigten ausführte, duckte dieser sich hinter dem Tresen und warf mit ein EC-Lesegerät. Daraufhin verließ der Verdächtige den Kiosk, ohne etwas mitzunehmen. Zeugen verfolgten und stellten den Mann zunächst, jedoch konnte er sich wieder losreißen und entkommen.

5.) Der 18-Jährige suchte eine Spielhalle auf und klingelte an der Tür, um Einlass zu finden. Als der Angestellte öffnete, gab der mit einem Tuch maskierte und einem Messer bewaffnete Beschuldigte an, dass es sich um einen Überfall handele. Der Angestellte übergab dem Räuber daraufhin einen geringen Geldbetrag aus der Kasse, mit welchem er in unbekannte Richtung flüchtete.

Keiner der Geschädigten wurde durch die Tatbegehungen verletzt.

Ermittler der zuständigen Fachdienststelle für Raubdelikte und Intensivtäter (LKA 134) übernahmen jeweils zeitnah die Sachbearbeitung. Sie ermittelten schnell die drei Tatverdächtigen und regten Haftbefehle für sie über die Staatsanwaltschaft Hamburg an. Die Männer werden alle drei bei der Polizei Hamburg bereits als sogenannte “Intensivtäter” geführt.

Noch am Tag der beiden letztgenannten Taten nahmen die Polizisten den 18-jährigen, deutschen Haupttäter in einem Fahrzeug vorläufig fest. Sie führten ihn einem Haftrichter zu, der Haftbefehl erließ. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs sowie der Wohnung des Mannes stellten die Beamten mutmaßliche Beweismittel sicher.

Vorgestern Abend vollstreckten die Ermittler schließlich die durch die Staatsanwaltschaft erwirkten Haftbefehle für die beiden 25- und 19-jährigen Deutschen. Außerdem durchsuchten die Beamten die Wohnung des 19-Jährigen, ohne hierbei jedoch Beweismittel aufzufinden. Der 25-Jährige verfügt über keinen festen Wohnsitz.

Die Ermittlungen dauern an. Insbesondere wird geprüft, ob die drei Tatverdächtigen auch für weitere, ähnlich gelagerte Taten verantwortlich sein könnten.

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Hamburg

Abfahrt verpasst – Kinder schon im Zug: Mann (42) springt auf fahrenden ICE

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am 13. August gegen 15:50 Uhr befand sich der ICE 883 zur Weiterfahrt nach München am Hamburger Hauptbahnhof. Im Zug saßen zwei Kinder, 7 und 9 Jahre alt. Deren Vater stand derweil auf dem Bahnsteig und rauchte.

Plötzlich schlossen sich die Türen, der Zug fuhr ab. Der Mann sprang zwischen zwei ICE-Wagen und hielt sich am Faltenbalg fest.

Ein Reisender sah einige Minuten später beim Blick durch das Fenster zufällig, wie der Vater versuchte, in Richtung der Tür zu klettern. Er teilte dies dem Zugbegleiter mit, welcher sofort den Triebfahrzeugführer informierte.

Sofort wurde eine Schnellbremsung eingeleitet, der Zug kam im Bereich des Hamburger Oberhafens zum Stehen.

Durch den Zugbegleiter wurde der Vater in das Innere des ICE geholt, der Zug setzte seine Fahrt fort.

Im Bahnhof Harburg wartete bereits eine Streife der Bundespolizei auf den Familienvater, der von dem Mitarbeiter der Bahn mittlerweile von der weiteren Fahrt ausgeschlossen worden war.

Die Bundespolizisten leiteten gegen den Vater ein Strafverfahren ein. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Hamburg.

Verletzte Reisende aufgrund der Schnellbremsung wurden nicht bekannt.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang:

“Bahnsurfen ist lebensgefährlich! Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kann es vorkommen, dass Bahnsurfer den Halt verlieren, gegen Hindernisse wie Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen oder nach Kontakt mit der 15.000 Volt führenden Oberleitung einen Stromschlag erhalten”.

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Fußball

Stimmung rund um Pauli-Sieg in Lübeck weitestgehend ruhig

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Fußball Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Sonntagnachmittag, 11. August, trafen in der ersten Runde des DFB-Pokals 2019/2020 die Mannschaften des FC St. Pauli und die des VfB Lübeck an der Lohmühle in Lübeck in einem echten Norddbery aufeinander.

Nach Verlängerung und Elfmeterschießen entschied der FC St. Pauli den Sieg mit 3:4 für sich. Aus Sicht der Polizei verlief das Geschehen rund um das Spiel weitestgehend ruhig.

Zirka 11.000 Zuschauer verfolgten das mit Spannung erwartete Fußballspiel auf der ausverkauften Lübecker Lohmühle, unter ihnen etwa 2000 Fans der Gäste aus Hamburg.

Im Vorfeld des Spiels nahmen knapp 400 Fans des VfB Lübeck an einem Fanmarsch vom Holstentor in Richtung Stadion teil. Dabei wurde in geringer Menge Pyrotechnik gezündet. An der Schwartauer Allee versuchten einige Anhänger in Richtung der St. Pauli Fans zu gelangen. Diese waren zur selben Zeit ebenfalls unter Polizeibegleitung zu Fuß vom Hauptbahnhof unterwegs in Richtung Lohmühle und zündeten vereinzelt Pyrotechnik.

Darüber hinaus kam es zu Flaschenwürfen auf Einsatzkräfte der Polizei durch Teilnehmer des Lübecker Fanmarsches. Verletzt wurde niemand. Ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppierungen wurde von der Polizei verhindert.

Vor dem Anpfiff und zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit zündeten sowohl Gäste- als auch Heimfans verstärkt Pyrotechnik im Stadion. Nach Spielende wurden die Anhänger des FC St. Pauli von der Polizei in Richtung Hauptbahnhof begleitet.

Nach dem Spiel versuchten einige VfB-Anhänger am Hauptbahnhof Lübeck zu den St. Pauli-Fans vorzudringen. In diesem Zusammenhang erteilte die Polizei 15 Platzverweise.

Vor und nach dem Spiel kam es zu den erwarteten und unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

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