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Ahrensburg

Kinderschutzbund: Neue Babysitter in Ahrensburg ausgebildet

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Foto: DKSB / hfr

Ahrensburg – Es gibt Zeiten, in denen Eltern Kraft ohne ihre Kinder tanken möchten oder Termine wahrnehmen müssen, bei denen die Kinder nicht dabei sein können. Dann stellt sich die Frage, wem man sein Kind anvertrauen möchte, wenn im familiären Umfeld nicht ausreichend Unterstützung vorhanden ist. Ein Babysitter wäre dann eine gute Möglichkeit.

Zweimal jährlich bildet das Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg Mädchen und Jungen ab 15 Jahre als Babysitter aus. Die Jugendlichen haben sich mit der Entwicklung von kleinen Kindern, Säuglingspflege und Erster Hilfe am Kind beschäftigt. Sie sind Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und dadurch bei ihren Einsätzen in den Familien haftpflichtversichert.

Seit kurzem stehen in Ahrensburg elf neue, frisch ausgebildete Babysitter zur Verfügung. Die Vermittlung erfolgt über das Kinderhaus Blauer Elefant Ahrensburg. Von 9 bis 17 Uhr können interessierte Eltern unter der Telefonnummer 04102 – 455809 anrufen und die Kontaktdaten eines Babysitters erhalten.

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Ahrensburg

Kinderarmut: 7.108 Fähnchen vor dem Ahrensburger Schloss

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Ahrensburg – Immer noch lebt eine große Anzahl von Kindern und Jugendlichen im Kreis Stormarn in Armut und hat daher mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen, ihren Alltag zu meistern.

Aus diesem Grund setzt der Kinderschutzbund am Weltkindertag mit über 7.000 Fähnchen vor dem Ahrensburger Schloss wieder ein deutliches Zeichen gegen Kinderarmut.

Foto: DKSB

Mit der tatkräftigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Stormarnschule und der Beruflichen Schulen Ahrensburg werden 7.108 blaue Fähnchen in die Wiese vor das Ahrensburger Schloss gesteckt – stellvertretend für jedes arme Kind im Landkreis ein Fähnchen.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Anzahl der Kinder, die Hartz IV oder andere Sozialleistungen beziehen wieder nicht zurückgegangen. Stattdessen ist deren Anteil weiter um fast 1 Prozent gestiegen, legt man den gleitenden Jahresdurchschnittswert zugrunde. Eine Trendwende ist immer noch nicht erkennbar.

Es ist allerdings festzustellen, dass das Thema der armen Kinder langsam zu Veränderungen und Verbesserungen führt. Hier ist das neue Starke-Familien-Gesetz der Bundesregierung zu nennen, dass leichte Verbesserungen für Kinder armer Familien auf den Weg gebracht hat. Von den wichtigsten Änderungen zum Kinderzuschlag profitieren Familien mit kleinem Einkommen, für Haushalte im Hartz IV-Bezug gibt es weniger positive Effekte.

Veränderungen gibt es beim sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket (BuT), das allen Familien mit wenig Geld nützt: Schulkinder erhalten zukünftig 150 Euro anstatt 100 Euro jährlich für Schulmaterial, Ranzen, Taschenrechner, Sportzeug etc. Nach eigenen Erhebungen geben Eltern allerdings in der Regel mindestens 400 Euro im Jahr für Schulsachen aus, in Einzelfällen sogar noch deutlich mehr. Ein warmes Mittagessen gibt es ab sofort ohne Zuzahlung und auch die Beförderung zur Schule ist ab sofort für Kinder mit Anspruch kostenfrei. Für die außerschulische Bildung stehen jetzt 15 Euro pro Monat statt bislang 10 Euro zur Verfügung.

„Wir freuen uns, dass sich in der Bundesregierung etwas bewegt und einzelne Maßnahmen, die armen Kindern zugutekommen, bereits umgesetzt wurden,“ so Birgitt Zabel, Vorsitzende des Kinderschutzbundes in Stormarn, „doch wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, das die Leistungen für Schulsachen und die Unterstützung für den Besuch von Musikkursen und Sportvereinen seit 10 Jahren nicht erhöht wurden. Gleichzeitig haben nur 17 % der berechtigten Kinder im Kreis Stormarn z.B. diese Kurse oder Sportvereine genutzt oder nutzen können. Vielerorts stehen die gar nicht zur Verfügung. Das ist viel zu wenig! Hier müssen Lösungen gefunden werden, um möglichst vielen Kindern die Unterstützung zu gewähren, die ihnen zusteht.“

Unter dem Strich können aber auch die aktuellen Erhöhungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die ohnehin breite Schere zwischen den Haushaltseinkommen der ärmsten und reichsten Familien weiter auseinander gehen. Laut einer Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbandes haben arme Familien real heute weniger Geld zur Verfügung als noch vor 10 Jahren, um ihren Kindern mehr als das physisch Notwendige zu finanzieren.

Dazu Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes: „Kinder aus einkommensschwachen Familien sind von echter sozialer und kultureller Teilhabe weit entfernt. Durch die jahrelange Deckelung und sogar Verringerung ihrer Leistungen sind sie wirtschaftlich noch schlechter gestellt als zuvor. Eine wirkliche Verbesserung ist nur von einer Kindergrundsicherung zu erwarten, welche die Kinder endlich aus dem Hartz-IV-System herausholen würde. Die wenigen Verbesserungen der Bundesregierung sind nur erster Schritt, die Kluft wieder etwas mehr zu schließen.“

„Wir fordern“, so Ingo Loeding, dass „Kindern aus ärmeren Familien die gleichen Chancen auf Teilhabe erhalten wie Kinder aus Familien mit einem höheren Einkommen“.

Auch die Städte und Gemeinden im Kreis Stormarn können etwas gegen Kinderarmut tun und die Teilhabe fördern, z.B. dadurch, dass sie Freizeit-, Sport- oder Musikangebote wirklich kostenfrei zur Verfügung stellen. Auch der Eintritt in ein Schwimmbad und das Ferienprogramm für Kinder, die nicht in den Urlaub fahren, sollte grundsätzlich kostenfrei sein. Der Kinderschutzbund beteiligt sich gern an ernstgemeinten Diskussionsrunden und Sitzungen, um Impulse und Beispiele zu geben, wie Kommunen vor Ort kinderfreundlicher werden können und insbesondere die Bedürfnisse von armen Kindern in ihre Überlegungen einbeziehen können.

„Um Kinder und Jugendliche aus armen Familien wieder stärken ins Zentrum unserer Gesellschaft zu rücken, braucht es die Anstrengung von vielen Stellen und Menschen“, so Birgitt Zabel, „öffentliche Institutionen, Schulen und Kindergärten, Vereine und Privatpersonen. Wir vom Kinderschutzbund werden auch weiterhin mit unserem spendenfinanzierten Familienhilfe-Notfonds bereitstehen, um Kinder und Jugendliche in einer finanziellen Notsituation zu unterstützen. Das waren im letzten Jahr über 56.000 Euro für Einzelhilfen und Patenschaften für Kinder und Familien. Wir haben dadurch mehr als 1.400 Kinder erreichen können.“

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Ahrensburg

„Missa Jazzica“ in der Schloßkirche

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Ahrensburg – Am Sonntag, dem 29. September um 17 Uhr lädt der Gospelchor der Schloßkirche Ahrensburg zum Konzert ein! Es beginnt mit Songs aus Südafrika, Gospels aus Schweden und Solo-Spirtituals.

Hauptstück des Programms ist die „Missa Jazzica“ von Johannes Matthias Michel: Eine Jazzmesse für Solostimme, Chor und Jazztrio, die den traditionellen lateinischen Text auf musikalisch neue Weise vertont – in verschiedenen Jazzstilen wie Swing, Latin und Blues.

Eine hin- und mitreißende Musik! Neben dem Gospelchor der Schloßkirche wirken mit: Wiebke Krull (Sologesang), Sven Klammer (Piano), Michael Schäfer (E-Bass) und Sönke Herrmannsen (Percussion).

Die Leitung hat KMD Ulrich Fornoff. Karten für 10 und 12 Euro (ermäßigt 8 und 10 Euro) gibt es bei der Buchhandlung Stojan und an der Abendkasse.

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“Auf in die Welt”-Messe: Auslandsaufenthalte in 50 Ländern

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Ahrensburg – Wer 2020 ins Ausland will, findet auf der „Auf in die Welt“-Messe in Ahrensburg Insider-Informationen, unabhängige Beratung und Stipendien im Wert von mehr als einer Millionen Euro.

Foto: BürgerStiftung Ahrensburg

Ministerin Karin Prien ist Schirmherrin der Messe in Ahrensburg. Sie sagt dazu in ihrem Grußwort: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, das lehrte uns schon Johann Wolfgang von Goethe, der bekanntlich gerne reiste.

Die „Auf in die Welt“-Messe 2019 in Ahrensburg hat bereits eine lange Tradition.

Sie bietet Jugendlichen und ihren Eltern wertvolle Informationen über die unterschiedlichen Austauschprogramme. Ehemalige und Experten geben Tipps, wie sich der Auslandsaufenthalt erfolgreich gestalten lässt, berichten über eigene Erfahrungen und geben Auskünfte über Kosten und Stipendien. Allen jungen Menschen, die diese Messe besuchen, wünsche ich, dass sie ihr „Wunschland“ finden, die Reise dorthin wagen – und fürs Leben lernen.“

Am 28. September lädt die Stiftung alle jungen Leute und Familien im Norden zur Messe „Auf in die Welt“ in Ahrensburg ein.

Die führenden seriösen Austausch-Organisationen, Schulberatungen und Sprachreiseanbieter informieren und beraten über Schüleraustausch und Gap-Year-Programme. Die Themen sind: High School, Internate, Privatschulen, Sprachreisen, Au Pair, Colleges, Ferien- und Sommercamps, Freiwilligendienste, Praktika, Studieren im Ausland und Work and Travel.

Das Amerikazentrum Hamburg wird über die Bedingungen für High School und Studium in den USA informieren.

Vorgestellt werden die Chancen in 50 Ländern weltweit. Parallel zur Ausstellung gibt es Erfahrungsberichte ehemaliger Programmteilnehmer und Vorträge von Fachleuten. Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung wird über die Austausch-Stipendien im Gesamtwert von mehr als einer Mio. Euro und weitere Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg wird ihre Stipendien für Freiwilligendienste im Ausland vorstellen.

Die Messe ist ein Kooperationsprojekt der BürgerStiftung mit der Stiftung Völkerverständigung als Partner und Förderer. Besucher der Messe erhalten kostenfrei je ein Exemplar der Informationsbroschüre “Auf in die Welt 2019”.

Die „Auf in die Welt“-Messe wird am 28.09.2019, 10 bis 16 Uhr im Eric-Kandel-Gymnasium Ahrensburg, Reesenbüttler Redder 4-10, 22926 Ahrensburg geöffnet sein. Der Eintritt ist frei. Ausstellerliste, Programm und Informationsmaterial zur Messe gibt es unter www.aufindiewelt.de/messen und www.schueleraustausch-portal.de.

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