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Oldesloer Schüler beschäftigten sich mit Euthanasie-Verbrechen der Nazis

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Bad Oldesloe – Nach einer Projektwoche präsentierten Schüler der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe ihre Arbeiten und einen eigens gedrehten Dokumentationsfilm zum Thema „Euthanasie und Zwangssterilisation in der NS-Zeit“.

Fotografie aus der Akte “Emma Franke”, Kreisarchiv Bad Oldesloe, Foto: Eva Ammermann

Im Rahmen eines Kultur-Projektes, initiiert und geleitet von der Künstlerin und Kulturvermittlerin Eva Ammermann, setzten die Schüler sich intensiv mit dem Thema und den vorhandenen Primärquellen im Kreisarchiv Stormarn auseinander. Am Ende entstand ein Dokumentarfilm über das Projekt selbst.

Während einer zwölftätigen Projektwoche im Herbst des letzten Jahres beschäftigte sich die Klasse WG18e des 11. Jahrgangs der Fachrichtung Wirtschaft des Beruflichen Gymnasiums intensiv mit dem Thema Euthanasie und Zwangssterilisation in der NS-Zeit.

Um die Schüler auf das Projekt vorzubereiten, wurden im Vorhinein im Fach Gemeinschaftskunde die Zeit des Nationalsozialismus und im Fach Rechtslehre die zu der Zeit geltenden Rassegesetze behandelt. In den ersten Tagen des Projektes lag der Schwerpunkt auf der Sichtung von Fallakten regionaler Euthanasieopfer, deren Ansicht das Kreisarchiv Stormarn ermöglichte. Zudem hat der Chronist Jürgen Ehlers den Schülern Auskünfte über die Zeit des Nationalsozialismus in Zarpen (Ortschaft im Kreis Stormarn) gegeben und ihnen beim Lesen der alten Handschriften geholfen.

Auf der Basis der gesammelten Informationen erstellten die Schüler unter der Leitung der Lehrer Laura Schnackenbeck, Marcel Fischer und Daniel Werstat Projektmappen zum Thema sowie einen Dokumentationsfilm, welcher vom Bildenden Künstler Thomas Römhild professionell geschnitten wurde. Möglich gemacht hat dieses tolle Projekt die Bildende Künstlerin und Kulturvermittlerin Eva Ammermann, welche das Projekt ins Leben rief und über den gesamten Zeitraum betreute.

Der Film und Informationen über das Projekt sind online einsehbar unter www.bs-oldesloe.de.

Das Projekt wurde durch verschiedene Förderungen ermöglicht, u.a. durch die Kulturabteilung des Kreises, die mit dem Fördertopf „Kultur & Schule“ bis zu fünf Projekte im Jahr mit je bis zu 1.000 Euro bezuschusst.

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Oldesloer Adventsmarkt zieht ins KuB um – Standvergabe beginnt

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Das Oldesleor KuB. Foto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend, den 7. und Sonntag, den 8. Dezember 2019 jeweils von 10–18 Uhr veranstaltet die Stadt Bad Oldesloe den 15. Adventsmarkt, der zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des KuBs und des historischen Rathauses stattfindet.

Mit rund 50 Hobby-Ausstellern hat sich der Adventsmarkt in der Stormarnhalle in den vergangenen 14 Jahren als einer der beliebtesten Märkte der Adventszeit in der Region etabliert. Von Holzarbeiten über selbstgenähte Kleidung und Schmuck bis hin zu Seidenmalerei, Keramik, Likören, Kerzen und Karten ist an diesem Wochenende wieder allerlei Schönes zu finden. Das weihnachtliche Rahmenprogramm rundet das Wochenende ab.

Der Umzug ins KuB wird notwendig, weil die Sicherheitsauflagen für die Stormarnhalle kostenintensive Investitionen in die Logistik benötigen würden. In den vergangenen Jahren war die Durchführung des Marktes daher teuer geworden.

Das Anmeldeformular finden Sie noch bis zum 15. Juli 2019 auf der städtischen Website unter www.badoldesloe.de/adventsmarkt.de. Bitte reichen Sie Ihre vollständige Bewerbung per E-Mail unter adventsmarkt@badoldesloe.de oder per Post unter

Stadt Bad Oldesloe / Hauptamt / Sachbereich Kultur / Markt 5

23843 Bad Oldesloe ein. Die Zu- und Absagen werden schriftlich erteilt.

Im Außenbereich vor dem KuB findet übrigens erstmalig gleichzeitig der von Christine Tiedemann und dem Stadtfestteam organisierte neue kleine Oldesloer Weihnachtsmarkt statt. Die Veranstaltungen werden sich sicherlich gegenseitig beleben .

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THW unterstützt Waldbrandbekämpfer in Lübtheen

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Ehrenamtliche THW-Einsatzkräfte bauen in einer Kaserne in Hagenow die Zelte für das Feldlager für über 500 Einsatzkräfte auf. Foto: THW/Hfr

Lübtheen – Nachdem ein Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern auf dem ehemaligen Übungsplatz der Bundeswehr bei Lübtheen erneut aufgeflammt ist, unterstützt das Technische Hilfswerk mit seinen Helferinnen und Helfern seit Montag, den 1. Juli bei dessen Bekämpfung.

Schnell war den eingesetzten Kräften klar, einen Waldbrand wie diesen hat es in der Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern noch nie gegeben.

Mittlerweile unterstützten 140 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technisches Hilfswerkes aus Ortsverbänden aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein den Feuerwehreinsatz – mit steigender Tendenz, weitere THW-Kräfte befinden sich bereits auf der Anfahrt.

Am Montag Vormittag waren die ersten Einheiten aus dem gesamten Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein angerückt: Die Errichtung eines Feldlagers mit Kapazität für über 500 Einsatzkräfte wurde in kurzer Zeit auf einem Gelände der Bundeswehr in Hagenow bewerkstelligt.

Hier haben die an- und abrückenden Kräfte aller Organisationen nun die Möglichkeit sich auszuruhen, zu essen und zu duschen.

Ehrenamtliche THW-Einsatzkräfte bauen in einer Kaserne in Hagenow die Zelte für das Feldlager für über 500 Einsatzkräfte auf.

Ebenfalls im Einsatz ist die THW-Logistik-Einheit “Materialerhaltung”, die im Einsatz befindliche Aggregate und Fahrzeuge mit rückwärtigen Logistikaufgaben unterstützt. Vor Ort koordinieren die Führungseinheiten des THW (kurz: FüKom) den Einsatz der Helferinnen und Helfer und unterstützen mit ihrer Arbeit die Technische Einsatzleitung des Landkreises.

Weitere Aufgaben sind das Ausleuchten einzelner Einsatzstellen, die Instandsetzung von defekten Materialien sowie mit Motorkettensägen Brandschneisen zu schlagen.

Am Dienstag war Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, bereits in der Technischen Einsatzleitung Lübtheen, um sich einen aktuellen Stand über den Gesamteinsatz zu erhalten.

Am Mittwoch wird gegen Mittag die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schweig im THW-Feldlager in Hagenow erwartet.

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Lübeck: Rüpel-Skater bringt Radfahrerin zu Fall und beschimpft sie

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Das ist schon ein sehr dreistes und rücksichtsloses Verhalten, das ein Skater am Samstagabend (29. Juni ), in Lübeck an den Tag legte.

Gegen 18:20 Uhr befuhr die Lübeckerin mit ihrem Rad die Wahmstraße von der Königstraße kommend in Richtung Krähenstaße. Auf der Fahrbahn vor ihr fuhr verbotswidrig ein junger Mann auf einem Skateboard. Als die 54-jährige den Skateboarder links überholte, fuhr dieser in Schlangenlinien.

“Dabei kollidierte er mit der Radlerin, diese kam zu Fall, stürzte und zog sich Schürfwunden am Arm und am Bein zu. Sie bat den Boarder um Hilfe. Anstelle der Gestürzten zu helfen, beschimpfte er sie und flüchtete in Richtung Königstraße”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook .

Das 1. Polizeirevier ermittelt jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht. In diesem Zusammenhang suchen die Beamten den flüchtigen Skateboarder.

Er soll circa 20 Jahre alt, 190cm groß und schlank sein. Er trug kurze, dunkle Haare und war mit einer Shorts bekleidet. Sein Erscheinungsbild wird mit Deutsch/ westeuropäisch beschrieben.

Wer Hinweise auf den jungen Mann geben kann oder den Unfallhergang beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Lübecker Polizei unter der zentralen Rufnummer 0451 – 1310 zu melden.

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