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Gesundheit

Alzheimer vorbeugen: Wie kann frühzeitig geholfen werden?

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Quelle: Pexels

Alzheimer ist die häufigste Ursache für Demenz besonders im hohen Alter und kann das Leben stark beeinflussen. Einschränkungen in kognitiven Fähigkeiten, aber auch des emotionalen und sozialen Verhaltens sind dabei eine große Belastung für Betroffene und ihre Angehörigen. Mittlerweile gibt es bereits verschiedene Methoden, um Alzheimer frühzeitig zu erkennen. Tatsächlich sollen die ersten Veränderungen im Gehirn nämlich schon bis zu 20 Jahre vor dem Auftreten erster Symptome stattfinden. Dann muss gehandelt werden, denn Alzheimer kann vorgebeugt, aber nicht geheilt werden.

Ernährung und Lebensstil

Wer Alzheimer vorbeugen möchte, kann sein Risiko durch einen gesunden Lebensstil deutlich senken. Dazu gehören eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Viele Studien zeigen jetzt sogar, dass Fasten besonders hilfreich dabei sein soll, um Demenz vorzubeugen. Wer eine von verschiedenen Fastenformen regelmäßig nutzt, kann laut Zentrum der Gesundheit seine Nervenzellen schützen und Nervenverbindungen im Gehirn verstärken. Um diesen Effekt zu erzielen, stehen verschiedene Varianten des Fastens zur Verfügung. Im Intermittierenden Fasten muss jeden Tag 16 Stunden lang gefastet und während einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen werden. Das mag im ersten Moment schwer erscheinen, ist jedoch bereits erreicht, wenn Frühstück oder Abendessen ausgelassen werden. Wer sich nicht jeden Tag einschränken möchte, kann an fünf Tagen pro Woche normal essen und an zwei Tagen nicht mehr als 500 Kalorien zu sich nehmen. Wer auch noch den Effekt der Autophagie genießen möchte, ein Prozess bei dem der Körper beschädigte Zellen verdaut und damit die Gesundheit stark verbessert, kann mehrmals pro Jahr eine verlängerte Fastenzeit einlegen. Diese sollte länger als 48 Stunden sein und am besten mit der Unterstützung eines Mediziners durchgeführt werden.

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Gehirntraining

Eine weitere Möglichkeit, um das Gehirn zu schützen, sind Trainingsübungen, die den Kopf fithalten. Übungen für das Gedächtnis sowie mathematische Rätsel und Wortspiele sind dabei besonders hilfreich. Online können zahlreiche Übungen gefunden werden, die sich für Alzheimerpatienten eigenen. Oft sind die Aufgabenstellungen jedoch nicht besonders unterhaltsam, weshalb sich spielerische Formen des Gehirntrainings am besten eignen. Für Gehirnjogging gibt es zahlreiche Spiele, z. B. in der App NeuroNation, die täglich verwendet werden können. Während für die ältere Generation vielleicht Kreuzworträtselhefte und gedruckte Sudokus besser zugänglich sind, können auch jüngere Menschen mit Hilfe dieser Apps an der Demenzvorsorge arbeiten. Tatsächlich muss es sich bei dem Gehirntraining nicht um spezielle Spiele für Alzheimer handeln. Auch andere Denksportarten wie Schach fordern die grauen Zellen heraus und halten den Kopf fit. Auch klassische Casinospiele können hier dienlich sein. Spiele wie Blackjack oder Craps erfordern jede Menge Köpfchen. Wer die Vorteile dieser Spiele nutzen möchte, muss dazu jedoch nicht in die nächste Spielbank fahren. Online-Plattformen wie Casino Euro bieten das komplette Programm nämlich direkt auf dem eigenen Computer oder mobilen Gerät an. Wer eine neue Pokervariante lernt oder bei Multi Hand Blackjack mehrere Hände gleichzeitig managen muss, lässt den Kopf so richtig rauchen und bringt das Gedächtnis auf Trab.

Quelle: Pexels

Um Alzheimer frühzeitig vorzubeugen, ist ein gesunder Lebensstil besonders wichtig. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und eine Stimulation des Gehirns, die durch Spiele, Rätsel und Denkaufgaben erreicht werden kann.

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Gesundheit

Rauchverbot in Autos mit Kindern: “Wir wollen sie besser schützen”

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Tobias von Pein (SPD). Foto: hfr

Kiel – Auf Initiative des Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der SPD Stormarn, Tobias von Pein hatte die SPD im schleswig-holsteinischen Landtag einen Antrag eingebracht, der das Rauchen in KFZ-Fahrzeugen im Beisein von Kindern verbietet.

Dieses Verbot wurde nun in Berlin beschlossen. Zukünftig kosten Verstöße zwischen 500 bis 3.000 Euro.

„Ich freue mich, dass der Bunderat es jetzt auf den Weg gebracht hat. Passivrauchen ist eine Gefahr, gerade für Kinder aber auch Schwangere“, sagt Tobias von Pein. „Wir wollen sie besser schützen. In Autos ist es besonders extrem. Dort ist die Giftstoffbelastung selbst bei leicht geöffnetem Fenster noch sehr groß.Kinder werden durch Zigarettenrauch im Auto besonders stark geschädigt, weil sich Ihre Lungen erst noch ausbilden müssen und auch mit einer höheren Frequenz atmen. Auch ihr Entgiftungssystem ist noch nicht vollständig ausgereift.”

Der Bundesrat hatte am Freitag in Berlin das Verbot beschlossen, nachdem mehrere Bundesländer der Inititiave aus Schleswig-Holstein gefolgt sind.

“Die Landesregierung hatte die Initiative von Anfang an auch unterstützt. Es ist nicht selbstverständlich, dass Anträge aus der Opposition solche Unterstützung finden. Das ist ein echter Erfolg”, so von Pein.

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Bad Oldesloe

Gesunde Ernährung: Kostenlose Bio-Brotboxen für Erstklässler?

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Bad Oldesloe – Die Grünen-Fraktion hat Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Kreises eine Bio-Brot-Box vorgestellt.

Mit dem Projekt soll Erstklässlern in Stormarn Wissen über nachhaltige und gesunde Ernährung vermittelt werden. Die mit Infomaterial und gesunden Snacks gepackten Brotboxen könnten einmal im Jahr an allen Grundschulen verteilt werden.

„In Hamburg gibt es das schon seit zehn Jahren in Kooperation mit dem Gut Wulksfelde“, sagte Uwe Schreiber (Die Grünen).

Grundsätzlich sprach sich der Ausschuss für die Unterstützung der Idee aus. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Vorsitzende Kirsten Krochmann würde gern auch den Bauernverband einbinden und dafür auf das Bio-Label verzichten.

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Ahrensburg

Gesundes SUP: Krankenkasse rät zum Stand-up-Paddling

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Ahrensburg – Stand-up-Paddling ist in den vergangenen Jahren sehr populär geworden. Wer dem Freizeitsport nachgeht, hat nicht nur Spaß, sondern trainiert auch Muskeln, die sonst häufig eher zu kurz kommen.

Foto: Bruno Glätsch / Pixabay

„Stand-up-Paddling ist ein echter Allrounder. Neben Koordination und Gleichgewicht wird die Rücken- und Tiefenmuskulatur trainiert. Sie stabilisiert den Rumpf und ist wichtig für eine aufrechte Haltung“, sagt Manfred Bauszus, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Ahrensburg.

Der Körper gleiche die Bewegungen des Brettes auf dem Wasser aus, indem zahlreiche unterschiedliche Muskeln in Bruchteilen von Sekunden abwechselnd arbeiteten, um auf dem schwankenden Untergrund für Stabilität zu sorgen. So würde selbst die sonst kaum bewusst steuerbare Tiefenmuskulatur intensiv trainiert.

„Für das Training braucht es lediglich ein Board, ähnlich einem Surfbrett, ein Paddel und eines unserer zahlreichen Gewässer in der Nähe“, so Bauszus weiter.

Stand-up-Paddling sei für Einsteiger mit etwas Übung leicht zu erlernen. Aber auch Routiniers biete der Sport immer neue Reize.

„Erfahrene Paddler, die noch eine Herausforderung suchen, können den Schwierigkeitsgrad erhöhen und sich an Yoga- oder Pilates-Übungen auf dem Board versuchen.

Außerdem gilt, je kürzer und schmaler das Brett, desto wackliger der Stand und intensiver das Training“, sagt der BARMER-Regionalgeschäftsführer. Stand-up-Paddling ist aber nicht nur etwas für Fitnessfreunde.

Menschen mit Osteoporose oder Kniearthrose böte der Sport eine Alternative zum Fitnessstudio. Auch hier komme es auf die Tiefenmuskulatur an. Indem sie gestärkt werde, stütze sie wiederum die Knochen.

Stand-up-Paddling unterscheide sich außerdem in einem wesentlichen Punkt von vielen anderen Sportarten und zwar, was die Pausen angeht. Auf dem Board könne man sich seelenruhig treiben lassen, dem Plätschern des Wassers lauschen und einfach mal die Natur genießen. Denn nicht nur der Körper brauche Pausen, sondern auch der Kopf. So könne man bewusst die Auszeiten vom Alltagsstress genießen und herrlich entschleunigen.

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