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Hamburg

Affenschädel verarbeitet: Hamburger Zoll beschlagnahmt Statue

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Foto: Zoll Hamburg / hfr

Hamburg – Eine besonders exotische Warensendung wurde vom Zollamt Hamburg abgefertigt: 3145 Masken und Statuen aus Holz und Metall, die teilweise mit Hörnern und Tierknochen verziert waren.

“Die Ware stammte aus Kamerun und war für eine Galerie für afrikanische Kunst bestimmt. Eine circa 50 Zentimeter hohe Statue fiel den Zöllnern bei der Beschau besonders ins Auge, da in ihrem Sockel ein sechs Zentimeter großer Schädel eingearbeitet war”, so Zollsprecherin Kristina Severon .

Foto: Zoll Hamburg/hfr

Das hinzugezogene “Centrum für Naturkunde” stellte fest, dass es sich hierbei um einen Affenschädel handelte.

Da Primaten durch das Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt sind und die erforderlichen Genehmigungen nicht vorgelegt werden konnten, hat der Zoll die Affenstatue beschlagnahmt. Den Einführer erwartet nun eine Geldbuße, die in einer Höhe von bis zu 25 000 Euro erhoben werden kann.

Hintergrundinfo des Zolls:

Der internationale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt. Heute sind weltweit mehr als 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten und die daraus gewonnenen Erzeugnisse geschützt.

“Der Zoll trägt mit seinen Kontrollen dazu bei, Verstöße gegen die Artenschutzbestimmungen aufzudecken und die Vielfalt der Natur zu bewahren”, Kristina Severon .

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Hamburg

Schneller Fahndungserfolg nach Überfall auf Hamburger Taxifahrer

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Festnahme Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Hamburg – Das Landeskriminalamt 154 sowie Beamte des Landeskriminalamts 24 haben gestern einen 20-jährigen Deutschen verhaftet, der im Verdacht steht, am vergangenen Sonntag einen Taxi-Fahrer (54) mit einer Schusswaffe überfallen zu haben (wir berichteten)

“Im Verlauf der Ermittlungen kamen die Beamten des zuständigen Raubdezernats auf die Spur des 20-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl, welche gestern vollstreckt wurden”,so Polizeisprecher Rene Schönhardt.

Der 20-Jährige wurde durch Beamte des LKA 24 in der Wohnung seiner Schwester in Hamburg-Jenfeld angetroffen und verhaftet.

In der Wohnung stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher.

Der dringend Tatverdächtige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach Überfall auf Taxifahrer

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Taxi (Symbolbild). Foto Stormarnlive.de

Hamburg – Die Polizei Hamburg sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Überfall auf einen am 16. Juni gegen 3:40 Uhr Taxifahrer geben können. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt für die Region Wandsbek (LKA 15) geführt.

Der 54-jährige Taxifahrer wurde über seine Zentrale zur Aufnahme eines Fahrgastes in die Schöneberger Straße gerufen. Dort angekommen stellte er sich mit seinem Taxi an die Bushaltestelle Berliner Platz und wartete auf den Fahrgast.

Kurz danach setzte sich eine männliche Person auf die Rückbank und bedrohte den 54-Jährigen mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe des Geldes.

Nachdem der Taxi-Fahrer sein Portemonnaie dem Täter übergab, flüchtete dieser im Anschluss in unbekannte Richtung.

Der Taxifahrer wurde durch die Tat nicht verletzt. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– männlich – südländisches Erscheinungsbild – schlanke Figur – ca. 20 Jahre – bekleidet mit einem Kapuzenpullover – schwarze Hose

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Täters geben können, oder verdächtige Beobachtungen in Verbindung mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.

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Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: 31- Jähriger dreht durch, weil ein Burger nicht verfügbar ist

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Ein 31-Jähriger aus Hamburg-Schnelsen betrat am 15. Juni Schnellrestaurant im Hamburger Hauptbahnhof und forderte den Verkauf eines Burgers. Eine Mitarbeiterin (26) des Fast-Food-Restaurants teilte ihm daraufhin mit, dass dem Wunsch nicht entsprochen werden kann, da zu dieser Zeit der gewünschte Burger nicht verkauft wird. Weiterhin gab der Tatverdächtigte an, dass er eine Münze im Restaurant verloren habe. Die Frau half bei der Suche, konnte die Münze aber nicht finden.

“Daraufhin reagierte der Mann äußerst ungehalten, beleidigte und bedrohte die Frau mit dem Tode. Als ein Sicherheitsdienstmitarbeiter ihn beruhigen wollte, nahm er mehrere Päckchen Kaffeesahne aus der Auslage. Er trank einige aus, steckte sie sich in die Taschen oder warf sie durch das Restaurant”, so Polizeisprecher Ronny von Bresinski.

Anschließend flüchtete er. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Mann in der Wandelhalle festnehmen. Er verhielt sich aggressiv und musste gefesselt dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt werden.

Eine Bestimmung der Atemalkoholkonzentration ergab 0,0 Promille. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen den Mann aus Schnelsen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung, der Bedrohung und des Diebstahls gefertigt. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

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