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Hamburg

Oldtimer-Segelschiff sinkt auf Elbe nach Kollision mit Containerschiff

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Dramatische Szenen auf der Elbe am Pfingstsonnabend. Aus noch ungeklärter Ursache kam es zu einer Kollision zwischen dem berühmten Traditionssegler “Lotsenschoner Elbe No 5” und einem Containerschiff. Mehrere Personen wurden verletzt.

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand lief das unter der Flagge Zyperns fahrende Containerschiff (Länge: 142 Meter, Breite 20 Meter) unter Lotsenberatung auf der nördlichen Fahrwasserseite elbabwärts in Richtung Cuxhaven. In Höhe Stadersand kam es aus noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit dem Traditionssegler (Länge: 38 Meter, Breite: 6 Meter).

“Nach der Kollision machte das Traditionsschiff Wasser und drohte zu sinken. Der Schiffsführer (82) konnte das Fahrzeug nicht mehr steuern. Das manövrierunfähige Schiff wurde im weiteren Verlauf von mehreren DLRG-Booten in die Einfahrt der Schwinge geschleppt und sank dort trotz Pumpeneinsatz durch die Feuerwehr. Der Kapitän (50) des Containerschiffs setzte die Fahrt in Abstimmung mit den Behörden zunächst bis Brunsbüttel fort und ankerte dort im Bereich der Nordost-Reede”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth

An Bord des Traditionsschiffs befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 43 Personen, davon 14 Besatzungsmitglieder. Alle Personen wurden durch Kräfte der Feuerwehr und der DLRG gerettet.

Acht Personen wurden nach den bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt in Krankenhäuser transportiert.

“Der versunkene Traditionssegler wurde gesichert und ausgeleuchtet und liegt weiterhin vor Ort. Inzwischen sind Betriebsstoffe ausgetreten, die sich bislang aber auf den Bereich bereits vorsorglich ausgebrachter “Ölschlengel” beschränken. Wann das Schiff geborgen wird, ist noch nicht bekannt”, so der Polizeisprecher.

Nach den wasserschutzpolizeilichen Maßnahmen konnte das Containerschiff seine Fahrt fortsetzen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Da im Fahrwasser grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot gilt, wird insbesondere auch geprüft, warum der Traditionssegler dem Containerschiff im nördlichen Fahrwasser zunächst offenbar entgegen kam und welches Manöver ursächlich für die Kollision war. Auch gilt es es laut Polizei zu klären, ob beziehungsweise inwieweit der Schiffsführer des Traditionsseglers auf Funkansprachen reagierte.

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Hamburg

Hamburg: Radfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall

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Symbolfoto: Lisa S. / Shutterstock.com

Hamburg – Erneut endete ein Verkehrsunfall für einen Radfahrer tödlich. Ein 52-jähriger Fahrradfahrer war gestern Vormittag in St. Georg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 31-jähriger LKW-Fahrer die Straße An der Alster in stadtauswärtige Richtung.

“An einem Fußgängerüberweg übersah der Fahrer den 52-Jährigen, der mit seinem Fahrrad offenbar bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

“Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer, der auf der Straße stürzte und schwerste Kopfverletzungen erlitt. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand Lebensgefahr. Im Krankhaus verstarb der Radfahrer später”, so die Polizeisprecherin.

Zur Rekonstruktion des Verkehrsunfalles wurde ein Sachverständiger hinzugezogen sowie ein 3D-Scanner eingesetzt. Der Polizeihubschrauber Libelle fertigte Luftaufnahmen von dem Unfallort.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die Straße An der Alster gesperrt.

Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Reisebusfahrer übersieht und überfährt Schüler (12)

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist heute Mittag ein 12-jähriges Kind schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

“Nach derzeitigem Stand befuhr der 70-jährige Fahrer eines Reisebusses die Merkenstraße und bog nach rechts in die Öjendorfer Höhe ein. Hierbei übersah er den 12-jährigen Jungen, der gerade von der Schule kam und den Fußgängerüberweg überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Das Kind erlitt schwere Beinverletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

In dem Reisebus befanden sich 38 Kinder und vier Erwachsene. Sie kamen gerade von einer Klassenreise zurück. Die Insassen des Busses standen sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Sie wurden in der nahegelegenen Schule von den Einsatzkräften und dem Kriseninterventionsteam betreut und versorgt.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurden die Merkenstraße und die Öjendorfer Höhe komplett gesperrt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Hambuger Zoll geht gegen Schwarzarbeit in der Gastronomie vor

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Symbolfoto: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – “Bereits letzten Freitag haben 52 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung Gastronomiebetriebe geprüft”, so Pressesprecher Oliver Bachmann. “Insgesamt wurden 21 Betriebe und dort 90 Personen mittels Befragungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und des Mindestlohngesetzes geprüft”.

In 33 Fällen sind bei Arbeitnehmern Auffälligkeiten festgestellt worden, die jeweils einer weiteren Prüfung nach dem Mindestlohngesetz bedürfen. Hier stehen fehlende Stundenaufzeichnungen und/oder die mögliche Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohns im Fokus.

Der gesetzliche Mindestlohn besteht seit 2015 und beträgt aktuell 9,19 Euro je Zeitstunde. Das eventuelle Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen ist Prüfungsgrundlage in weiteren 26 Fällen. Fünf Sachverhalte bedürfen einer weiteren Prüfung hinsichtlich des etwaigen unrechtmäßigen Bezugs von Sozialleistungen.

“Gegen 19 männliche Arbeitnehmer wurde wegen ausländerrechtlichen Verstößen jeweils ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Besonders auffällig war ein türkischer Staatsbürger, der sich mit gefälschten bulgarischen Papieren legitimieren wollte”, führt Bachmann aus.

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