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Hamburg

Frau kommt bei Feuer in Hamburger Wohnhaus ums Leben

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Hamburg – Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Bramfeld kam am Samstagabend eine Frau ums Leben. Weitere Bewohner erlitten Rauchgasintoxikationen.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Über den Feuerwehrnotruf wurde der Brand in der Doppelhaushälfte gemeldet. Als die Rettungskräfte am Brandort erschienen, stellten diese eine erhebliche Rauchentwicklung aus dem Ober- und Untergeschoss fest. Die Bewohner befanden sich vor dem Wohnhaus und teilten mit, eine Person sei noch in dem Haus.

Rettungskräfte der Feuerwehr löschten das Feuer und fanden in einem Wintergarten schließlich eine leblose Frau (79). Es gelang den Einsatzkräften zunächst, sie erfolgreich zu reanimieren. Sie wurde daraufhin unter Notarztbegleitung in ein Krankenhaus transportiert. Dort erlag die Frau im weiteren Verlauf der Nacht aber ihren Verletzungen.

Ein 79-jähriger Bewohner, der offenbar noch versucht hatte, den Brand selbst zu löschen, erlitt unter anderem eine Rauchgasintoxikation. Er wurde zur Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Drei weitere Bewohnerinnen (49, 19, 12) erlitten leichte Rauchgasintoxikationen, die vor Ort behandelt wurden.

Die betroffenen Bewohner wurden durch das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Durch das Feuer und die Löschmaßnahmen ist das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar.

Die Bewohner der angrenzenden Doppelhaushälfte wurden vorsorglich aus ihrem Haus evakuiert, konnten nach den Löscharbeiten aber in das Haus zurückkehren. Keiner von ihnen wurde verletzt.

Ermittler des für Branddelikte zuständigen Landeskriminalamts 45 haben die weiteren Ermittlungen übernommen. Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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Hamburg

Hamburg: Radfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall

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Symbolfoto: Lisa S. / Shutterstock.com

Hamburg – Erneut endete ein Verkehrsunfall für einen Radfahrer tödlich. Ein 52-jähriger Fahrradfahrer war gestern Vormittag in St. Georg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 31-jähriger LKW-Fahrer die Straße An der Alster in stadtauswärtige Richtung.

“An einem Fußgängerüberweg übersah der Fahrer den 52-Jährigen, der mit seinem Fahrrad offenbar bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

“Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer, der auf der Straße stürzte und schwerste Kopfverletzungen erlitt. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand Lebensgefahr. Im Krankhaus verstarb der Radfahrer später”, so die Polizeisprecherin.

Zur Rekonstruktion des Verkehrsunfalles wurde ein Sachverständiger hinzugezogen sowie ein 3D-Scanner eingesetzt. Der Polizeihubschrauber Libelle fertigte Luftaufnahmen von dem Unfallort.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die Straße An der Alster gesperrt.

Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Reisebusfahrer übersieht und überfährt Schüler (12)

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist heute Mittag ein 12-jähriges Kind schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

“Nach derzeitigem Stand befuhr der 70-jährige Fahrer eines Reisebusses die Merkenstraße und bog nach rechts in die Öjendorfer Höhe ein. Hierbei übersah er den 12-jährigen Jungen, der gerade von der Schule kam und den Fußgängerüberweg überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Das Kind erlitt schwere Beinverletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

In dem Reisebus befanden sich 38 Kinder und vier Erwachsene. Sie kamen gerade von einer Klassenreise zurück. Die Insassen des Busses standen sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Sie wurden in der nahegelegenen Schule von den Einsatzkräften und dem Kriseninterventionsteam betreut und versorgt.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurden die Merkenstraße und die Öjendorfer Höhe komplett gesperrt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Hamburg

Hambuger Zoll geht gegen Schwarzarbeit in der Gastronomie vor

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Symbolfoto: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – “Bereits letzten Freitag haben 52 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung Gastronomiebetriebe geprüft”, so Pressesprecher Oliver Bachmann. “Insgesamt wurden 21 Betriebe und dort 90 Personen mittels Befragungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und des Mindestlohngesetzes geprüft”.

In 33 Fällen sind bei Arbeitnehmern Auffälligkeiten festgestellt worden, die jeweils einer weiteren Prüfung nach dem Mindestlohngesetz bedürfen. Hier stehen fehlende Stundenaufzeichnungen und/oder die mögliche Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohns im Fokus.

Der gesetzliche Mindestlohn besteht seit 2015 und beträgt aktuell 9,19 Euro je Zeitstunde. Das eventuelle Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen ist Prüfungsgrundlage in weiteren 26 Fällen. Fünf Sachverhalte bedürfen einer weiteren Prüfung hinsichtlich des etwaigen unrechtmäßigen Bezugs von Sozialleistungen.

“Gegen 19 männliche Arbeitnehmer wurde wegen ausländerrechtlichen Verstößen jeweils ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Besonders auffällig war ein türkischer Staatsbürger, der sich mit gefälschten bulgarischen Papieren legitimieren wollte”, führt Bachmann aus.

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