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Lübeck

Clan-Hochzeit in Glinde: Polizei beschlagnahmt mehrere Fahrzeuge

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Glinde/Lübeck – Die Polizei hat in Glinde einen Hochzeitskorso gestoppt, mehrere Fahrzeuge wurden aus dem Verkehr gezogen. Bei der Hochzeitsgesellschaft soll es sich Medienberichten zufolge um Personen aus Kreisen des kriminellen Berliner Abou-Chaker-Clans handeln.

Die Polizei erhielt Kenntnis davon, dass es am Samstag (08. Juni 2019) anlässlich einer Hochzeit zu einem größeren Hochzeitskorso von Lübeck nach Glinde kommen sollte.

Für eine Hochzeitsfeier in Glinde waren bis zu 800 Gäste avisiert. Aufgrund der Lagebewertung der Polizeidirektion Ratzeburg konnte nicht ausgeschlossen werden, dass durch den Autokorso Gefahren für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer entstehen bzw. erhebliche Rechtsverstöße begangen werden.

In Lübeck versammelten sich am Nachmittag rund 30 Fahzeuge, die in einem Korso durch das Stadtgebiet Lübeck fuhren.

Hierbei wurden diverse Verkehrsverstöße, u.a. Missachtungen von Rotlicht, festgestellt und geahndet. Zudem kam es zu Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer.

Bei Erreichen der Autobahnauffahrt Lübeck- Zentrum wurde der Autokorso in mehrere kleine Gruppen geteilt, so dass eine Korsofahrt auf der Autobahn nicht stattfand. Da der Polizei Hinweise vorlagen, dass zu der Feier auch Personen aus der Tuningszene anreisen, wurde im Stadtgebiet Glinde eine Verkehrskontrollstelle eingerichtet. Hierbei unterstützte die “EG Autoposer” der Polizei Hamburg.

Mercedes bei Bad Oldesloe sichergestellt

Die Hochzeitsgäste erreichten sicher den Veranstaltungsort in Glinde. Die Sicherheit des öffentlichen Straßenverkehrs wurde durchgehend gewährleistet und bedeutende Ordnungswidrigkeiten konsequent geahndet. Im Bereich der A1 bei Bad Oldesloe setzte die Polizei ein Fahrzeug außer Betrieb. Der Pkw Mercedes CLS eines 30-jährigen Ostholsteiners wurde wegen technischer Veränderungen von Beamten der EG Autoposer sichergestellt.

Darüber hinaus führten die polizeilichen Kontrollen in Glinde zur Sicherstellung eines Ferrari, nach dem die Polizei zur Eigentumssicherung fahndete. Ergänzend dazu stellte die Polizei zwei Dokumente sicher, die auf ihre Echtheit überprüft werden müssen. Zudem wurde aus gefahrenabwehrenden Gründen ein Messer sichergestellt.

In fünf Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet, in weiteren 33 Fällen Verwarnungsgelder erhoben. Darüber hinaus wurden zehn Kontrollberichte wegen technischer Mängel oder nicht mitgeführter Papiere ausgestellt.

Die Einsatzkonzeption der Polizeidirektion Ratzeburg wird vom Einsatzleiter, Herrn Kriminaldirektor Hans- Jürgen Köhnke, als sehr erfolgreich bewertet.

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Polizei und Feuerwehr

Ein Verletzter nach Feuer auf Segelschiff im Lübecker Museumshafen

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Mittwochabend, 12. Juni, kam es zu einem Feuer auf einem Segelboot im Museumshafen. Eine Person erlitt Brandverletzungen.

Bei dem von dem Feuer betroffenen Boot handelt es sich um eine insgesamt 18 Meter lange und 4,30 Meter breite Gaffelketsch, die ihren Liegeplatz im Museumshafen An der Untertrave hat.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge ist das Feuer entstanden, als der 33-jährige Eigner des Bootes gegen 18.50 Uhr einen Ofen entfachen wollte und dabei offenbar unachtsam mit einer Brennspiritusflasche agierte.

“Der in Lübeck wohnhafte Mann konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen, zog sich bei der Aktion jedoch Verbrennungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Lübecker Klinik gebracht”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

An dem Schiff ist laut der Einsatzkräfte durch das Feuer nur geringer Schaden entstanden. Die Sachbearbeitung in diesem Fall wird bei dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck geführt.

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Polizei und Feuerwehr

Tragisches Unglück in Lübeck: Kleinkind stirbt nach Sturz aus dem fünften Stock

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Jede Hilfe war leider vergebens. Am Mittwochnachmittag, 12. Juni, ist an der Wakenitzmauer in der Lübecker Innenstadt ein Kleinkind tödlich verunglückt.

Bisherigen Erkenntnissen nach war der einjährige Junge aus einem Fenster im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses gefallen und auf die Fahrbahn gestürzt. Er verstarb noch an der Unglücksstelle, berichtet die Polizei.

Die genauen Umstände des Unfallgeschehens ermitteln jetzt die Staatsanwaltschaft Lübeck und Beamte der Lübecker Kriminalpolizei.

“Die derzeitigen Hinweise deuten darauf hin, dass das Kind beim Spielen aus dem geöffneten Fenster gefallen ist. Auf Anordnung der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam des Kindes der Rechtsmedizin Lübeck zugeführt. Die Familienangehörigen werden von einem Seelsorger betreut”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Brand in Altenheim mit zehn Verletzten

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Großeinsatz für die Lübecker Einsatzkräfte am Pfingstmontag, 10. Juni. Bei einem Zimmerbrand in der Schwartauer Allee sind am Montagabend zehn Menschen leicht verletzt worden.

“Kurz nach 18 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck gleich mehrere Notrufe über die Rufnummer 112. Die Anrufer meldeten ein Feuer in der Schwartauer Allee in einem Altenheim. Entsprechend diesem Meldebild entsandte die Feuerwehr ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle”, so Lars Walther von Feuerwehr Lübeck.

Die Rettungskräfte leiteten sofort gleichzeitig die Personenrettung und Brandbekämpfung ein.

“Eine der insgesamt zehn betroffenen Personen wurde mittels Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Das Feuer konnte schnell ein einem Zimmer lokalisiert und gelöscht werden”, so Walther.

Der Leitende Notarzt sichtete alle geretteten Personen. Diese wurden aufgrund der eingeatmeten Rauchgase mit den bereitstehenden Rettungswagen in die Lübecker Kliniken transportiert.

Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

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