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Tremsbüttel

Nach Rücktritt: Tremsbüttel hat einen neuen Bürgermeister

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Tremsbüttel – Für die kleine Gemeinde Tremsbüttel ist es ein Novum: Zum ersten Mal ist ein Bürgermeister in der laufenden Amtszeit zurückgetreten. Norbert Hegenbart (Wählergemeinschaft KWG) hat sein Amt niedergelegt und wurde jetzt in der Gemeindevertretersitzung verabschiedet.

Zum Nachfolger gewählt wurde sein bisheriger Stellvertreter Stefan Schacht (Foto).

„Es kommt nicht häufig vor, dass ein Bürgermeister während der laufenden Amtsperiode ausscheidet“, bemerkte Bernd Gundlach, Leitender Verwaltungsbeamter des Amt Bargteheide-Land. Er hoffe sehr, dass sich die gute Zusammenarbeit mit dem bisherigen Inhaber des Postens auch in Zukunft fortsetzen lasse.

Zurückgetreten war Hegenbart bereits. In der Gemeindesitzung wurde er jetzt auch politisch verabschiedet. „Sechs Jahre lang konnte ich der Gemeindevorstehen, das hat mich ausgefüllt und es hat Spaß gemacht“, sagt Norbert Hegenbart zum Abschied. Auch wenn es manchmal schwierig gewesen sei: „So ganz freiwillig scheide ich ja nicht aus dem Amt aber ich habe mir das selbst ausgesucht.“

Hegenbart nannte als Grund für seinen Rücktritt Anschuldigungen gegen seine Person seitens der Anderen Fraktionen. So hatte die CDU dem Bürgermeister vorgeworfen, Informationen nicht auf in der nötigen Weise weiterzugeben. Während die KWG bis zur jüngsten Gemeindewahl faktisch allein regieren konnte, haben CDU und SPD jetzt eine Mehrheit, änderten kürzlich die Hauptsatzung und beschnitten dabei die Entscheidungskompetenzen des Bürgermeisters. Das fasste Hegenbart und die Wählergemeinschaft als Misstrauensvotum auf. Ein Grund dafür, dass die KWG am Dienstagabend keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufstellte.

Stattdessen schickte nur die CDU einen Nachfolger ins Rennen: Den bislang stellvertretenden Bürgermeister Stefan Schacht. Der hatte bereits nach dem Rücktritt von Hegenbart vor zwei Wochen die Amtsgeschäfte übernommen und führt diese mit dem Votum der Gemeindevertretung jetzt auch weiterhin. Gewählt wurde er mit sieben Ja-, 2 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Das Ergebnis zeigt, dass Schacht in einem Amt einiges an Arbeit vor sich hat. Zunächst einmal, das Vertrauen unter den Fraktionen wieder herzustellen. Zum Bürgermeister-Stellvertreter wurde Jörg Müller (KWG) gewählt. Als Zeichen des guten Willens hatte die SPD auf ihr Vorschlagsrecht verzichtet.

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Tremsbüttel

Pfingstgottesdienst mit Poetry Slam im Amphitheater

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Es ist einer der zauberhaftesten Orte in Stormarn: das Amphitheater im Tremsbütteler Schloßpark. Hier findet am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 11.11 Uhr der traditionelle Pfingstgottesdienst der Ev.-Luth. Kirche Bargteheide statt.

Pastor Jan Roßmanek freut sich auf den ersten Gottesdienst unter freiem Himmel in diesem Jahr: „Ich bin besonders gespannt auf den amtierende Dead vs. Alive Poetry-Slam-Gewinner Felix Treder, der in Tremsbüttel aufgewachsen ist und seine Wortkunst im Amphitheater präsentieren wird.“

Pfingstliche Lieder und Gedichte sowie die musikalische Begleitung des Posaunenchores werden im großen Rund erklingen.

„Bei der Pfingstpredigt gibt es dann einen Austausch zwischen Wort und Musik. Ich werde live von Liedern des Duetts ‚Johnny Ruby & Ole Maibach‘ begleitet,“ so Roßmanek. Kennen gelernt haben sich die beiden Musiker auf den Bühnen der Hamburger Reeperbahn. Ole Maibach mit seiner brillianten Stimme und Johnny Ruby mit dem Schalk im Nacken. Wenn sie nicht mit ihrer Band „Liebe Leudde“ unterwegs sind, spielen sie gerne zu Zweit und unterhalten mit Covermusik aus den letzten Jahrzehnten. Die beiden werden auch nach dem Gottesdienst noch auf dem Paradeplatz ein kleines Konzert geben.

Das Hotel Schloß Tremsbüttel unterstützt die Vorbereitungen tatkräftig. Hoteldirektor Andreas Falk freut sich wie in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Besucher: „Der Park erstrahlt frühsommerlich und wir werden den Gästen wie gewohnt Kaffee und Kuchen, Pfingstbier und Bratwurst anbieten.“

Wie immer sichert bei diesem besonderen Gottesdienst ein zeitiges Kommen die besten Plätze. Mitzubringen sind lediglich ein sommerlicher Hut sowie gern eine Sitzunterlage für mehr Komfort. Und sollte es doch stark regnen, wird in die Alte Kornscheune auf dem Gelände des Schlosses ausgewichen. „Und garantiert gibt es noch die ein oder andere spontane, pfingstliche Überraschung“, verspricht Roßmanek.

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Tremsbüttel

Sozialausschuss entscheidet: Kein neuer Träger für Tremsbütteler Kita

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Kinder in einer Kita (Symbolbild). Foto: Rock and wasp / shutterstock.com

Tremsbüttel – Die „Schloßgeister“-Kita in Tremsbüttel bekommt vorerst keinen neuen Träger. Das hat der Sozialausschuss mehrheitlich beschlossen – mit fünf zu vier Stimmen.

Der Ausschussvorsitzende Axel Funck zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung. „Das kam sehr überraschend“, sagte der Lokalpolitiker dem Hamburger Abendblatt. Bislang – und wohl auch in absehbarer Zeit – organisiert die Gemeinde den Betrieb der Betreuungseinrichtung. Es gibt gibt zwar eine Kita-Leitung, um Personal und Neuanschaffungen kümmert sich derzeit aber der jeweilige Sozialausschussvorsitzende – und das ehrenamtlich. Fachliche Beratung wird wenn nötig eingekauft.

Die Kommunale Wählergemeinschaft Tremsbüttel (KWT) hatte im Januar angeregt, für die Kita einen richtigen Träger zu suchen. Das fand parteiübergreifend Zustimmung. AWO, ASB und das DRK hatten sich vorgestellt. Doch offenbar umsonst. Mit Stimmen von CDU und SPD ist der Trägerwechsel um mindestens ein halbes Jahr verschoben worden. Schon vor fünf Jahren entschied sich die Lokalpolitik im letzten Moment gegen eine Fremdvergabe der Trägerschaft. „Dass das jetzt wieder so läuft, ist für das Image nicht gerade förderlich“, sagte Funck. Er hat angekündigt, den Ausschussvorsitz abzugeben.

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