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Hamburg

Hamburger Polizei zerschlägt Einbrecherbande

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Verhaftete Fraut Symbolfoto: Maen Zayyad/shutterstock.com

Hamburg – Ermittler der Fachdienststelle für reisende Wohnungseinbrecher (LKA 19) in Hamburg haben eine mutmaßliche Bande von südamerikanischen Wohnungseinbrechern festgenommen und dem Haftrichter zugeführt.

“Bereits am vergangenen Mittwoch kam es am frühen Nachmittag in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Lurup zu zwei Wohnungseinbruchdiebstählen mit hohen Stehlgutsummen. In einem Fall konnte die private Innenraumüberwachung der Wohnung insgesamt zwei männliche und zwei weibliche Täter aufzeichnen”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Am selben Nachmittag überprüften Zivilfahnder des Polizeikommissariates 11 in der Hamburger Innenstadt zwei Frauen, die das szenetypische Verhalten geübter Taschendiebe an den Tag legten.

“Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass die beiden Chileninnen (27, 30) keine Reisepässe mit sich führten, woraufhin die Beamten sie wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes vorläufig festnahmen. Da die Frauen diverse Schmuckstücke und eine Armbanduhr bei sich hatten, setzten die Beamten das Einbruchsdezernat hierüber in Kenntnis”, erklärt Kaluza.

Ein Abgleich mit den beiden zuvor beim Wohnungseinbruch in Lurup aufgezeichneten Täterinnen ergab eine eindeutige Übereinstimmung zu den beiden festgenommenen Frauen. Im Verlauf der Ermittlungen konnten die Kriminalbeamten des LKA 19 die sichergestellten Schmuckstücke und die Uhr ebenfalls eindeutig als Stehlgut aus den beiden Einbrüchen in Lurup identifizieren.

Während die männlichen Einbrecher noch nicht identifiziert und weiterhin flüchtig waren, führten die Ermittler die beiden Frauen nach erkennungsdienstlicher Behandlung bereits dem Haftrichter zu. Bei den mit Hochdruck weitergeführten Ermittlungen bezüglich der mutmaßlichen Mittäter lokalisierten sie diese in einem Hostel in Hamburg-Altona.

“Es handelt sich bei ihnen um zwei Chilenen (32, 26) und einen Peruaner (37). Von dem Hostel aus begaben sich die mutmaßlichen Einbrecher den Erkenntnissen der Ermittler nach mit einem Fahrzeug mit französischen Kennzeichen auf Diebestour. Hierbei fuhren sie zum Teil weit über die Grenzen Hamburgs hinaus”, berichtet die Polizeisprecherin.

Am Freitagnachmittag nahmen Polizeibeamte die drei Männer in der Amsinckstraße in Hamburg-Hammerbrook vorläufig fest und stellten deren Fahrzeug sicher.

Im Fahrzeug fanden die Ermittler potentielles Einbruchswerkzeug sowie mutmaßliches Stehlgut aus einem vorangegangenen Einbruch in ein Einfamilienhaus bei Bremen.

Die Staatsanwaltschaft erwirkte einen Durchsuchungsbeschluss für das von der Bande bewohnte Hotelzimmer. Hier fanden die Beamten Wertgegenstände, bei denen es sich um die Tatbeute weiterer Wohnungseinbrüche handeln dürfte. Sie wurden sichergestellt. Die Auswertung und Zuordnung der Gegenstände dauert aktuell an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Südamerikaner ebenfalls erkennungsdienstlich behandelt und dem Haftrichter zugeführt.

Derzeit prüft die Polizei, ob der mutmaßlichen Einbrecherbande weitere Taten zugeordnet werden können.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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