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Bad Oldesloe

Stormarner Sommerbrise präsentiert Kultur an besonderen Orten

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Symbolfoto: Prince of love/shutterstock

Bad Oldesloe – Kultur an besonderen Orten. An den Juni-Wochenenden finden kulturelle Veranstaltungen an idyllischen Orten im Kreis statt: die Stormarner Sommerbrise bietet mit der Verbindung aus Kultur und Natur ein besonderes Eventerlebnis. Meist unter freiem Himmel oder in besonderen Gebäuden finden in diesem Jahr Konzerte, Kabarett und ein weißes Picknick statt.

„In diesem Jahr findet die Sommerbrise an Natur- und Kultur-Orten, in Bargteheide, Trittau, Neverstaven, Ammersbek und Jersbek statt“, freut sich Kreiskulturreferentin Tanja Lütje, die zusammen mit Daniela Frackmann die Veranstaltungsreihe koordiniert.

„Erneut haben Stormarner Kulturschaffende eigenständig Formate entwickelt, besondere Gäste eingeladen und Orte gefunden, die zusammen passen und die Verbindung von Kultur und besonderen Orten hervorheben“, so Lütje.

Die Kirchenmusik Bargteheide lädt am 1.6 um 16 Uhr zu einem Sommerkonzert für Familien mit einer fantasievollen und spannenden Geschichte. Die Band „Yxalag“ entführt Kinder und Erwachsene in die Welt des Klezmers: Das Märchen „Miloš und die verzauberte Klarinette“ wird live erzählt und musikalisch begleitet. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Am Sonntag, 16. Juni laden gleich zwei Veranstaltungen zu sommerlichen Ausflügen ein.

Der Förderverein Jersbeker Park und der Heimatbund Stormarn präsentieren um 11 Uhr ein besonderes Sommerkonzert im historischen Ambiente des Jersbeker Barockgartens. Unter dem Motto „Classic meets Jazz“ entführen Thomas Rohde und Fiete Felsch, zwei hochkarätige Musiker, zu musikalischen Erkundungen zwischen Jazz und Klassik. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Ebenfalls am Sonntag, 16. Juni um 11.30 Uhr lädt die Trittauer Bürgerstiftung zum mittlerweile fest etablierten „White Picknick“ in den lauschigen Obstgarten der Wassermühle in Trittau. Anwohner, Neugierige, Familien, Musikfreunde und Naturliebhaber können unter Obstbäumen sitzend (oder tanzend) den Klängen von Bernd Knispel („Bimbo“ der Bigelos) auf der Hammond-Orgel lauschen und ihr Picknick genießen. Am Mühlenteich 3, 22946, Trittau, Eintritt frei.

In einen für die Öffentlichkeit sonst eher verborgenen, privaten Ort geht es am Freitag, 21. Juni: die Bewohner des Gutshaus Neverstaven laden um 19 Uhr zu einem kabarettistisch-literarischen Abend ein. Wolfgang Lüchtrath, der Kulturtherapeut, entführt das Publikum mit dem kabarettistischen Stück „Kleine Obst-, Tier- und Menschenkunde“ zu einem Ausflug in die prallen Untiefen des Lebens. Humorvoll und launisch, ein Spiel mit Schönheit und Verlust, Leben und Tod.

Der Salon des Gutshauses bietet den freien Zugang zum wunderbaren Park. Kulturtherapeutische Getränke wie Wein, Wasser und Säfte sind im Eintrittspreis enthalten. www.neverstaven.de,

Gut Neverstaven, 23843 Travenbrück, Eintritt: 15 Euro, Vorverkauf unter theater@koenigsinternational.com oder telefonisch unter: 0172 – 87 444 74.

Jazzig geht es am Samstag, 29. Juni um 16 Uhr in Ammersbek weiter: das Pelikan Duo, Mauretta Heinzelmann und Malte Witte, laden gemeinsam mit dem Hof Kummerfeldt zu einem entspannten Openair-Konzert auf dem Hof ein.

Hof Kummerfeldt, Steenhoop 19, 22949 Ammersbek, Eintritt frei, Spenden willkommen.

Die Open-Air-Veranstaltungen werden nur bei zu steifer Sommerbrise nach drinnen verlegt. Das Programm ist gedruckt erhältlich und online einzusehen: www.kultur-stormarn.de.

Die Sommerbrise ist ein Kooperations-Projekt zwischen dem Kreis Stormarn und der Sparkassen-Stiftung Stormarn, der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn und der Bürger-Stiftung Stormarn. Die Programmpunkte finden in Kooperation mit den jeweiligen Veranstaltern statt.

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Bad Oldesloe

Die drei ??? –Sprecher Jens Wawrczeck liest “Die Vögel” im KuB

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Bad Oldesloe – Jens Wawrczeck – der Mann, der über Alfred Hitchcock und seine Filme so viel weiß, dass er es nicht mehr für sich behalten kann. Am Sonntag, den 2. Februar, gastiert er um 17 Uhr mit der szenischen Lesung „Die Vögel“ im KuB. 

Foto: Hens Hartmann

Der Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher Jens Wawrczeck erlangte mit seiner Rolle als Detektiv Peter Shaw in der Hörspielserie „Die drei ???“ einen Kultstatus, der bis heute anhält. Erleben Sie einen verdächtig spannenden Abend und eine perfekte Leseperformance! Mörderisch, musikalisch, multimedial.

Wenn Jens Wawrczeck nicht mit  seinen Kollegen Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich anlässlich des 40igsten Jubiläums des Hörspiels „Die drei ???“ live auf den großen Bühnen Deutschlands steht, dann erfüllt er sich mit der Lesereihe „Hitch und ich“ einen Traum. Denn seine große Leidenschaft gilt Alfred Hitchcock und der Literatur „hinter dem Film“. Er muss sie enttarnen: die unsichtbaren Dritten – die Romane und Erzählungen hinter Hitchcocks Filmerfolgen. Jens Wawrczeck schafft es, die Hitchcock-Klassiker lebendig werden zu lassen. Dabei lässt er sein Publikum komplett in die Welt der mysteriösen Ereignisse eintauchen. Zu der besonderen Atmosphäre der Lesung trägt auch die begleitende Live-Musik bei.

Wer sonst nur die Stimme aus den Hörbüchern kennt, mag von Wawrczecks Bühnenpräsenz und der Körpersprache überrascht sein. Leidenschaftlich widmet er sich den Texten und der Interpretation der einzelnen Figuren. Ein verdächtig spannender Abend für Hitchcock-Fans, Literatur-Freaks, Cineasten und alle, die eine perfekte Leseperformance lieben.

Szenische Lesung „Die Vögel“ mit Jens Wawrczeck, Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1). Vorverkauf: 18,50 Euro (14,50 Euro ermäßigt). Abendkasse: 20,50 Euro (16,50 Euro ermäßigt). Www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Musikschule schafft neue Angebote für Kinder und Senioren

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Bad Oldesloe – Zum Jahreswechsel hat die Oldesloer Musikschule mehrere neue Ensembles gegründet, damit Schüler Routine am Instrument bekommen und erste Erfahrungen vor Publikum sammeln können.

Dozentin Susanne Pocs (von rechts) und Musikschulleiter Marian Henze mit dem neuen Kinder-Ensemble “La Mausica”

Das neue Kinder-Ensemble „La Mausica“ feierte bereits eine Premiere beim Weihnachtskonzert und wird auch künftig öffentlich auftreten.

„Ein Instrument lernen ist eine Sache, mit anderen zusammen spielen und dann auch noch auf einer Bühne eine ganz andere“, sagt Musikschulleiter Marian Henze. Vielen Kindern und auch Erwachsenen falle das schwer. „Aber es bringt sehr viel und ist gut für die Ausbildung des Gehörs, nicht nur für sich allein zu spielen“, so Henze. Unter professioneller Anleitung können Musikschüler in den schuleigenen Ensembles gemeinsam musizieren.

„La Mausica“ für Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren probt dienstags alle zwei Wochen an Streich- und Blasinstrumenten.

Auch für Erwachsene und Senioren bietet die Musikschule ab diesem Jahr neue Kurse an, etwa das Blockflöten-Ensemble sowie einen Gruppenunterricht in Musiktheorie- und Gehörbildung (donnerstags 17.15 bis 18 Uhr, KuB).

Bei der musikalischen Erwachsenenbildung will Marian Henze in diesem Jahr eine weitere Lücke in der Musikschule füllen: „Wir wollen zunächst mit internen Fortbildungen in die musikalische Bildung von Menschen im Alter, also in die Musikgeragogik einsteigen, um dann Angebote daraus zu entwickeln.“

Derzeit unterrichten an der Oldesloer Musikschule rund 60 Dozenten. Die Schülerzahl beläuft sich inklusive externer Kooperationen mit Schulen wie „Klasse musiziert“ auf rund 2000.

Weil Auftritte wichtig sind, plant die Musikschule auch in diesem Jahr einen Wettbewerb. „Wir haben festgestellt, dass ein Tag nicht reicht und deswegen werden wir das Programm auf ein ganzes Wochenende ausweiten“, sagt Marian Henze. Beim Musikschulewettbewerb (16. und 17. Mai) können Schüler Stipendien und andere Preise gewinnen. Die Gewinner des vergangenen Jahres werden am 17. Januar, 18 Uhr, ein Konzert im Rathaussaal geben. Der Eintritt ist frei.

Längst setzt die Musikschule nicht mehr nur auf klassischen Musikunterricht und betrachtet auch andere Aspekte. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Kinder-Musical aufgeführt. In „Tuishi pamoja“ (19. und 21. Juni) erzählen 23 Kinder eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz. Marian Henze: „Unser Musical-Kurs hat etwas schleppend begonnen aber letztendlich gab es doch noch genug Anmeldungen.“

Erwachsene können bei der Schule für Ballett und Tanz unter anderem Unterricht in Ballett, Modern Dance und Jazz-Dance nehmen.

Das aktuelle Angebot der Oldesloer Musikschule liegt im Kultur- und Bildungszentrum aus und wurde gemeinsam mit dem Programm der Volkshochschule an die Haushalte in Bad Oldesloe und Reinfeld verteilt. Anmeldungen und Informationen zu den Kursen unter www.oldesloer-musikschule.de.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Bündnis gegen Rechts unterstützt Verfolgte des Naziregimes

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Bad Oldesloe – Zur Stolpersteinverlegung in der Hindenburgstraße in Bad Oldesloe plant das Bündnis gegen Rechts eine Unterschriftenaktion, um die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zu unterstützen.

Foto: Axel Mauruszat/Wikipedia/CC (CC BY 2.0 DE)

Der Organisation, die sich mit der Aufarbeitung der Nazi-Diktatur in Deutschland beschäftigt, soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Das Finanzamt für Körperschaften 1 des Landes Berlin hat diesen Entzug veranlasst.

Auf einer übergroßen  Postkarte sind Oldesloer Bürgerinnen und Bürger aufgefordert sich hier zu beteiligen und zu unterschreiben. Die Karte soll dem Bundesminister für Finanzen, Olaf Scholz, übergeben werden.

„Die nun in ihrer Existenz akut bedrohte VVN-BdA ist ein überparteilicher, unabhängiger Zusammenschluss von Antifaschisten aller Generationen“, sagt Hartmut Jokisch,

Vorsitzender des Freundeskreis Beer Yaacov/Jifna und Mitglied im Bündnis gegen Rechts. Sie sei die älteste und größte Antifa-Organisation in der Bundesrepublik Deutschland.

Die VVN wurde 1947 von Verfolgten des Naziregimes , meist antifaschistische Widerstandskämpferinnen und –kämpfer gegründet.

Die Ehrenvorsitzende der VVN-BdA ist Esther Bejarano. Sie schrieb in einem offenen Brief an Olaf Scholz: „Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“

Holocaust-Gedenken am Stolperstein

Vor genau 75 Jahren am 27. Januar wurden die noch lebenden Insassen des KZs Auschwitz von der Roten Armee befreit.

Das Grauen aus Fronarbeit, Gaskammern und Krematorien, die industrielle Vernichtung von Millionen Menschen, wurden erst dadurch der Weltöffentlichkeit bekannt. Dieser Tag ist der Internationale Holocaust Gedenktag.
Der Verein Freundeskreis Beer Yaacov/Jifna bittet deshalb am Stolperstein in der Hindenburgstraße 49 an diesem Tag um 12 Uhr kurz innezuhalten und den Opfern des Nazi-Regimes zu gedenken.

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