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Bargteheide

Nach Benefizkonzert: 1000 Euro für Musikprojekt der Lebenshilfe

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Bargteheide – Nach einem Benefizkonzert im Ahrensburger Marstall haben die Musikschule Lass aus Bargteheide und der Lions Club 1000 Euro an die Musikgruppe der Lebenshilfe Stormarn überreicht. Mit dem Geld sollen neue Instrumente gekauft werden.

Beim vorigen Benefizkonzert vor zwei Jahren ging das Geld an den Hamburger Verein Dunkelziffer, der sich für missbrauchte Kinder einsetzt. Diesmal hat ein Stormarner Verein die Einnahmen aus den Ticket- und Snack-Verkäufen bekommen. Die Musikgruppe der Lebenshilfe bietet Kindern mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen den Raum, sich entfalten zu können.

„Die Kinder kommen richtig aus sich heraus. Durch die musikalischen Gruppenarbeiten werden die Talente der Kinder gefördert“, sagt Martin Herberg von der Lebenshilfe Stormarn. Mit dem Geld werde der Verein Trommeln und andere Schlaginstrumente kaufen. Ziel des Vereins ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien zu fördern. Unter anderem unterstützt die Lebenshilfe die Eltern mit einer Nachmittagsbetreuung. Martin Herberg: „Wir holen die Kinder von der Schule ab und machen dann Musik.“

Viele der Kinder haben etwa Sprachschwierigkeiten und da ist Musik besonders hilfreich, weil es auf einem nonverbalen Weg die Kommunikationsfähigkeit fördert. Wie wichtig die musikalische Bildung bei Kindern ist, erklärt Thomas Lass von der gleichnamigen Musikschule in Bargteheide: „Musik ist eine universelle Sprache und berührt die Seele.“

Bei dem gut besuchten Konzert im Marstall hatten Dozenten und Schüler der Musikschule Lass gespielt. Der Lions Club organisierte den Snack- und Getränkeverkauf, dessen Erlös dann gespendet wurde. An diesem Konzept und der Kooperation wollen Lions Club und Musikschule auch weiterhin festhalten. Ob es bereits im nächsten Jahr oder erst in zwei Jahren eine Wiederholung des Benefizkonzertes geben wird, steht noch nicht fest.

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Bargteheide

Das Bargteheider Familienzentrum hat eine neue Koordinatiorin

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Bargteheide – Sabine Wiechern ist die neue Koordinatorin im Familienzentrum Bargteheide und Bargteheide-Land.

Sabine Wiechern postet Neuigkeiten aus der vielfältigen Angebotspalette. Foto: Jan Roßmanek

Sie übernimmt ab sofort die Aufgaben von Rita Bogateck und entwickelt und organisiert niedrigschwellige Angebote für Familien. Das Familienzentrum ist 2014 in der Trägerschaft der Ev. Kirche Bargteheide gegründet worden.

Aus dem Büro des Familienzentrums im Martin-Luther-Haus sind in den vergangenen fünf Jahren Projekte wie Dolmetscher für Kitas, Traumapädagogik sowie Wassergewöhnung für Flüchtlinge entstanden. Sabine Wiechern war als Tagesmutter und zuletzt sieben Jahre als Erzieherin in der Kita Am Mühlentor tätig. Sie will die erfolgreiche Familienzentrums-Arbeit fortsetzen, dabei aber die Vernetzung der Kitas untereinander verstärken: „Zudem möchte ich das Familienzentrum noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.“ So wird in Zukunft auch verstärkt auf Facebook und Instagram von den zahlreichen Aktivitäten berichtet werden, um tagesaktuell junge Familien anzusprechen. Zudem sind 20 Länderkoffer für Kitas entstanden, mit denen auf spielerische Weise zusammen mit dem Vogel Yuma die unterschiedlichen Länder bereist werden, aus denen die Kinder kommen. „Diese für den pädagogischen Kitaalltag konzipierten Koffer werden wir demnächst in allen Einrichtungen in Bargteheide und Bargteheide-Land verteilen“, so Wiechern.

Erreichbar ist Sabine Wiechern unter der Telefonnummer 04532-502515. Die aktuellsten Beiträge finden sich unter www.facebook.com/indekark sowie www.instagram.com/indekark. Weitere Informationen rund um das Thema sind im Internet unter www.familienzentrum-bargteheide.de abrufbar.

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Bargteheide

Hörfunk-Königsklasse: Angehende Abiturienten erstellen Radiofeatures

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Bargteheide – Vom Luziden Träumen über die vergessene Musik der DDR bis zu Trumps Jugendgeschichte – Eckhorst Abiturienten produzieren Hörfunk-Features. Ab nächstem Montag werden sie auf UKW gesendet.

1) Im Gespräch über das Feature „Luzides Träumen“ (v.l.): Lennart Meier, Kai Glantz, Emma Barchanski. Fotos: Gymnasium Eckhorst

Radio-Features gelten als die „Königsklasse“ der Hörfunkproduktion. Jenseits der gängigen Zeit- und Formatgrenzen soll „Kino im Kopf“ produziert werden. Unter anderem mit Hilfe des NDR-Journalisten und Hörspielpreis-Gewinners Thilo Guschas hat sich das Medienprofil des Eckhorst Gymnasiums dieser Herausforderung gestellt.

„Zunächst haben wir Features analysiert, das Format mit seinen vielen Möglichkeiten kannten wir gerade mal als Begriff, erklärt Kai Glantz aus dem Medienprofil. „Dann haben wir Exposés zu eigenen Themen geschrieben und uns parallel in die Audioschnitttechnik eingearbeitet.“

Die Schülerinnen und Schüler machten sich an die Themen „Luzides Träumen“ (Kai Glantz), „Untergegangene Hits der DDR?“ (Nils Bollenbach), „Der Leitzins und ich“ (Emanuel Buhl), „Wald!“ (Leonie Heise, Vanessa Timm), „The fear of missing out“ (Fenna Hawelka/ Carina Henhappl) „Jung und besoffen?“ (Anna Krabbe, Lena Ruge) und „Wie wird Trump zu Trump?“ (Jeremy Kopplow, Torge von der Geest).

Insgesamt sind sieben 20-minütige Features von erstaunlichem Niveau herausgekommen, die ab der nächsten Woche quer durchs Land ausgestrahlt werden.

In drei Sendestunden stellen die Nachwuchs-Autoren ihre Features im Gespräch mit dem Radio-Eckhorst Bargteheide Moderatoren-Team Emma Barchanski und Lennart Meier vor.

3) Feature-Produktion am Gymnasium Eckhorst: Die Moderatoren von REB mit dem Medienprofil

Viel Arbeit, die sich allerdings gelohnt hat, finden die angehenden Abiturienten. „Durch das Hörfunkstudio von Radio Eckhorst Bargteheide und die Unterstützung der schuleigenen Radio-Crew hatten wir natürlich super Rahmenbedingungen“, erklärt Nils Bollenbach, der für sein Feature Menschen aus der ehemaligen DDR und die Musikwissenschaftlerin Anja Bötcher-Krietsch aus Hamburg vor das Mikrofon holte, um eine Collage zur Musik der DDR zu produzieren, die er dadurch in einen sehr persönlichen Kontext setzt.

„Endlich habe ich dieses Wunschprojekt mit einem Medienkurs umsetzen können“, freut sich Medienlehrer und Hörfunkjournalist Michael Schwarz, der die Schüler während des gesamten Semesters gecoacht hat und nun mit dem Kurs auf die Veröffentlichung hinfiebert.

„Die Themenvielfalt allein spricht schon für sich, da die Abiturienten bewusst ein Thema wählen konnten und sollten, in das sie sich für ein Semester richtig hineinknien möchten“, berichtet er.

„Toll war tatsächlich auch das Werkstattgespräch mit dem Feature-Produzenten Thilo Guschas vom NDR“, schwärmt Emanuel Buhl. „Von ihm haben unsere Vorhaben nochmal den letzten Schliff bekommen, weil er uns konsequent an die Offenheit des Formats und unseren persönlichen Zugang erinnert hat.“ „Ein Projekt, das förmlich nach einer Neuauflage ruft, auch im nächsten Jahr ist wieder ein Medienprofil bei uns am Start“, zieht Medienlehrer Schwarz Bilanz.

Die Sendetermine: TIDE UKW 96.0 oder Live-Stream, 24.2., 2./9.3. jeweils 16 bis 17 Uhr und LübeckFM UKW 98.8 oder Live-Stream, 24.2., 2./9.3. jeweils 13 bis 14 Uhr.

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Kultur

Rosenmontag im Kleinen Theater: Die Schmidtparade kommt

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Bargteheide – Das Schmidt Theater von der Reeperbahn rockt am Rosenmontag das Kleine Theater Bargteheide – mit Corny Littmann persönlich!

Gern kostümiert kommen: Die Schmidtparade im Kleinen Theater am Rosenmontag. Foto: Oliver Fantitisch

Schlaghosen rauslegen, Blümchen-Minis aufbügeln, Vokuhila-Perücken auftoupieren: Am Rosenmontag, dem 24. Februar, geht’s im Kleinen Theater Bargteheide mit einer rasanten Schlagersause ab in die 70er und 80 Jahre. Und wer könnte diese Hits besser präsentieren als der Chef des Hamburger Schmidt Theaters.

Mit augenzwinkerndem Charme und viel Ironie kitzelt das von Corny Littmann lustvoll in Szene gesetzte Stimmungsbild das Lebensgefühl jener Jahre wach.

Auf den Plätzen im Kleinen Theater wird es wie im vorigen Jahr sicher niemand halten, wenn zu den Super-Sahneschlagern aus den Schmidt-Erfolgsproduktionen „Sixty Sixty“, „Karamba!“ und „Das Beste aus den 80ern!“ die Party-Stimmung hochkocht.

Das Vergnügen der fetzigen Revue ist neben dem Kreativteam um Mirko Bott und Martin Lingnau auch dem tänzerisch und musikalisch perfekt aufeinander eingespielten Ensemble zu verdanken. Es wird in herrlich schrägen Nummern die Schlagersternchen und Showmaster von einst auf die Bargteheider Bühne zurückholen.

Schmidtparade, Rosenmontag, 24. Februar, 20 Uhr. Karten im Vorverkauf 31 Euro, ermäßigt 29 Euro. Tickets können online gebucht und selbst ausgedruckt werden unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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