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Ernte deine Stadt in Bad Oldesloe: So könnt ihr umweltfreundlich leben

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Ernte deine Stadt: Oldesloer informieren über nachhaltiges Leben

Bad Oldesloe – Nachdem gestern Schüler in Bargteheide und Bad Oldesloe mit “Fridays for Future”-Demos gegen die verfehlte Klimapolitik protestieren. Wie im Kleinen etwas erreicht werden kann, zeigt Bad Oldesloe einen Tag nach der Demonstration bei „Ernte deine Stadt“.

„Wir wollen ökologisches Denken in die Köpfe der Leute bringen“, sagt Tjark Wittföth, der auf der Messe im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) über die Anliegen der Fridays-for-Future-Bewegung informieren wird. An der Veranstaltung beteiligen sich rund 20 Vereine und Organisationen, die sich alltäglich damit beschäftigen, wie ein Leben ohne Umweltzerstörung möglich ist.

Im Mittelpunkt steht dabei die Vermeidung von Verpackungsmüll und nachhaltige Ernährung. Wie das funktionieren kann, erklärt Madlen Hempel, die mit anderen Stormarnern die Inititative Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) gegründet hat:

„Wir unterstützen die regionalen Bauern und bekommen dafür gesundes Gemüse.“ Der Verein hat derzeit 70 Mitglieder, die zum Teil auf den Feldern bei der Ernte helfen. Das Obst und Gemüse wird dann an fünf Depots in Stormarn geliefert, in denen sich die SoLaWi-Mitglieder bedienen können. Ums Essen geht es auch der Foodsharing-Community, die auch in Stormarn ihre Anhänger hat. Dabei geht es weniger um nachhaltige Produktion, sondern vielmehr um die Rettung bereits hergestellter Lebensmittel. Das Konzept ist einfach: Nicht mehr benötigte Waren können anderen „Foodsharern“ übergeben werden und landen somit nicht mehr direkt im Müll.

Um Müllvermeidung geht es auch der MachBar aus Ratzeburg. „Wir wollen den Tag nutzen, um zu zeigen, dass sich mit vermeintlichem Müll schöne und praktische Dinge herstellen lassen“, sagt Daniela Frackmann von der MachBar. In Workshops geht es darum, wie sich Tetrapacks weiterverwenden lassen. Außerdem werden Bienenwachstücher gebastelt.

Damit Menschen in Zukunft gar nicht mehr auf die Idee kommen, Lebensmittel oder Dinge des täglichen Gebrauchs achtlos wegzuwerfen, setzt die Stadtschule schon ganz früh an.

Die Oldesloer Grundschule wird ihr Konzept „Draußenschule“ vorstellen, bei dem sich die Kinder mindestens an einem Tag in der Woche mit der Natur beschäftigen.

„Viele der Schüler kennen ihr Umfeld gar nicht mehr“, sagt Lehrerin Ute Schole. Das soll mit Ausflügen in die Umgebung wie ins Brenner Moor, den Wald oder auf den für seine nachhaltige Landwirtschaft bekannten Hof Wilken korrigiert werden.

Die Hoffnung: Wenn sich die Grundschüler von heute ihrer Umwelt und der Natur bewusster sind, gibt es irgendwann vielleicht keine mehr von den Erwachsenen, vor denen der Planet gerettet werden muss. Wer jetzt schon etwas verändern möchte, findet an den Ständen und in den Workshops von „Ernte deine Stadt“ (Sonnabend, 24. Mai, 11 bis 15 Uhr, KuB, Beer-Yaacov-Weg 1) viele Anregungen. Programm unter www.kub-badoldesloe.de.

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Bargteheide: Lesung mit Bestseller-Autorin Ursula Poznanski

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Bargteheide – Voller Vorfreude lädt das Team der Stadtbibliothek Bargteheide zur Lesung mit Ursula Poznanski ein. Die erfolgreiche österreichische Autorin schreibt Thriller sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. 2011 wurde Sie für ihr Buch „Erebos“ mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Foto: Gaby Gelster | © Loewe Verlag GmbH

Was, wenn du dir eine völlig absurde Geschichte ausdenkst, sie zum Spaß in die Welt setzt und plötzlich glauben alle daran?

Ursula Poznanskis neuer und hochaktueller Bestseller „Shelter“ ist eine wache Analyse der Mechanismen moderner Verschwörungsmythen und ihrer Auswirkungen.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie stieg die Zahl der Verschwörungen, die sich rasant verbreiteten. Ob Fake News oder Querdenker – wir alle werden zunehmend damit konfrontiert.

Lesung am Donnerstag, 25. November, um 18:30 Uhr im Großen Saal im Stadthaus, Am Markt 4, 22941 Bargteheide. Der Eintritt kostet fünf Euro (kostenlos für Personen unter 18 Jahren)

Der Kartenvorverkauf läuft ab sofort während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. Grundsätzlich ist auch eine Reservierung von Karten per Mail möglich: stadtbibliothek@bargteheide.de

Die Karten müssen jedoch spätestens am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor Beginn der Lesung abgeholt werden, da sie sonst wieder in den freien Verkauf gehen.

Die Veranstaltung findet unter 3G-Regelungen statt. In Zeiten der Pandemie können sich Sicherheits- und Hygieneregeln bei Veranstaltungen sehr kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Regeln. Weitere Informationen sind auf der Website der Stadtbibliothek Bargteheide zu finden: www.bargteheide.bibliotheca-open.de.

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Rap und Kunst: “Farbe zeigen statt Grenzen ziehen” am Oldesloer Hölk

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Bad Oldesloe – „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“: Berliner Künstlerin Hera bringt zusammen mit zwölf Bad Oldesloer Jugendlichen große Kunst an die Wände der Hölk-Hochhäuser.

Links Rapper Booz, rechts Kunst von der Berliner Künstlerin Hera. Fotos: Rengtones(l.)/Jasmin Siddiqui

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet vom 25. bis 29. Oktober mit zwölf Jugendlichen an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe ein großes und weitere kleinere Wandkunstwerke als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Das Projekt ist Teil des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“.

Die Gestaltung des öffentlichen Raumes hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Lebensgefühl aller sich dadurch und darin bewegender Personen und besitzt somit das Potential, positive und erhellende Momente zu schaffen.

Die Berliner Künstlerin Hera erarbeitet an den Außenmauern der Hochhäuser am Hölk in Bad Oldesloe mit Jugendlichen -mit und ohne Migrationshintergrund- ein großes Wandkunstwerk und weitere Kleinere als Statement gegen Ausgrenzung und für eine offene Gesellschaft.

Die Künstlerin und eine Sozialarbeiterin tauschen sich bereits im Vorfeld mit den Jugendlichen über eigene Ausgrenzungserfahrungen aus und vermitteln Methoden, sich dem Thema künstlerisch anzunähern. Es findet eine Auseinandersetzung mit den allgemeinen Motiven für Ausgrenzung statt. In diesem Prozess entstehen Skizzen für Wandgemälde, die die Jugendlichen selbst an die Wand bringen werden und eine Inspirations-Grundlage für ein Großgemälde der Künstlerin Hera.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Hera wird zwischen dem 25. und 30. Oktober mit Hilfe eines Steigers an der 36 Meter hohen Außenwand der Hochhäuser arbeiten – die Jugendlichen arbeiten im selben Zeitraum an dem korrespondierenden Gemälde in geringerer Höhe.

Am Samstag, den 30. Oktober findet zwischen 11:30 bis 16 Uhr ein Nachbarschaftsfest statt, welches gleichzeitig Finissage und Abschlussfest für das Projekt ist.

Um 12 Uhr wird Rapper Booz aus Hamburg dabei ein Konzert spielen.

Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Booz macht seit über 10 Jahren Musik. Er ist der geborene Entertainer, tanzte auf internationalen Krump-Festivals, spielte Rollen in Kinofilmen und Serien, unter anderem bei „Skylines“ auf Netflix, und stand bereits mit Rapgrößen wie Kool Savas, Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne. Ferner wird auch das musiculum Mobil das Fest besuchen.

Das musiculum MOBIL ist ein großer bunter Transporter, der mit vielfältigen Musikinstrumenten, Musikspielen und Klangexponaten ausgestattet ist und der Kinder für Musik begeistert.

Das Projekt „Farbe zeigen statt Grenzen ziehen“ findet im Rahmen des Kultursommers 2021 „Kultur in Stormarn – Von A(hrensburg) bis Z(arpen)“ statt und wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Projektträger ist der Stabsbereich Kultur des Kreises Stormarn. Initiator des Projektes ist der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe und die Stadt Bad Oldesloe.

Termine zum Zuschauen beim Arbeiten: 25.-29.10.2021, jeweils 11 bis 17 Uhr Termin Nachbarschaftsfest: Sa. 30.10. mit Live-Musik und weiteren Programmpunkten vor den Hölk-Hochhäusern, Im Hölk 2, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt frei.

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Arbeiter stirbt in Stapelfeld bei Unfall in Müllverbrennungsanlage

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Stapelfeld – Am 5. Oktober kam es gegen 11:10 Uhr auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld zu einem Arbeitsunfall.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach ersten Erkenntnissen stürzte ein Bauarbeiter aus ungefähr 25 Meter Höhe in ein Betonsilo und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Weitere Informationen können derzeit nicht gegeben werden.

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