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Bad Oldesloe

Die Fußballstars von Morgen in Bad Oldesloe? 7. Internationaler E-Jugend Cup

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Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Der VfL Oldesloe lädt am 1. und 2. Juni schon zum mittlerweile 7. Mal die E-Jugend regionaler, internationaler und zahlreicher Bundesliga-Clubs zum Sparkasse Holstein Cup nach Bad Oldesloe ein.

Das Teilnehmerfeld ist wie gewohnt breit gefächert und bietet hochinteressante Namen aus der Fußballwelt. Turnierorganisator Erik Balschun konnte wieder ein illusteres Teilnehmerfeld zusammenstellen.

Das Turnier hat längst eine enorme Strahlkraft im In- und Ausland. “Zeitgleich findet in den Niederlanden ein großes Turnier statt, aber Borussia Dortmund hat den Sparkasse Holstein Cup vorgezogen”, führt VfL-Pressewart Nico v. Hausen als Beweis für den Stellenwert des Turnieres an.

“Vielleicht hängt das auch mit der gesunden Mischung aus familiärer Atmosphäre und starkem Teilnehmerfeld zusamme”,mutmaßt von Hausen.

Sage und schreibe 28 Clubs haben für 2019 zugesagt. Mannschaften aus 7 Nationen sind damit in der Kreisstadt zu Gast.

Für das internationale Flair sorgen Vereine aus Finnland/England, Bulgarien, Schweden, Polen und Tschechien.

Auch Oliver Ruddigkeit von der Sparkasse Holstein zeigt sich Jahr für Jahr begeistert. “Ein Turnier von dieser Größe und Qualität lebt aber nicht nur von den Teams. Es lebt vor allem von vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Wir von der Sparkasse Holstein unterstützen dieses Event sehr gerne.”

“Viele sehen nur die beiden Turniertage, jedoch ist im Vorlauf noch mehr zu tun. Wir können froh und stolz sein, solche Ehrenamtler in unseren Reihen zu haben”, so die VfL Vorsitzende Gudrun Fandrey, die Mathias Pitann und Ulrike Zoppke als Beispiel für das ehrenamtliche Engagement nennt.

Beide sind seit sechs Jahren im Turnier eingebunden. Auch in diesem Jahr übernachten die Bundesligisten wieder bei Gastfamilien. “Das ist bei vielen Bundesligisten sogar Bedingung. Damit sollen soziale Kontakte geknüpft werden”, weiß Nico v. Hausen zu berichten.

Ein Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung neben dem Spielfeldrand. So gibt es eine große Tombola. Die AOK Nordwest veranstaltet ein Schätzspiel mit tollen Gewinnen und die Firma IP Dynamics ist mit einem interessanten Infostand vor Ort.

Das Autohaus Senger bietet eine kleine Autoausstellung und die Firma Ferrotec organisiert ein lustiges Minifußballspiel.

Zum dritten Mal lobt Guido Jasmund von der Firma Ferrotec wieder den “Ferrotec Fair Play Award” aus. So soll beim Turnier das beste Sozialverhalten belohnt werden. “Auch das kommt bei den Teams super an”, so von Hausen.

Für die jungen kickenden Hauptdarsteller geht es am 1. Juni um 9:30 Uhr mit dem feierlichen Einzug der Mannschaften los.

Auch Jan-Niclas Hensel von der E III fiebert dem Event entgegen. “Ich habe letztes Jahr schon mitgespielt. Gegen Wolfburg haben wir hoch verloren. Im ganzen Turnier haben wir ein Tor erzielt. Dieses Jahr wollen wir uns steigern”, betont der junge VfL-Spieler.

Auch seine Trainer Sebastian Marx und Jan-Ole Zoppke freuen sich auf das Turnier. Neben dem Wunsch nach zwei fröhlichen Fußballtagen eint natürlich eines alle Teilnehmer ganz besonders: den begehrten Siegerpokal am Ende in den Händen halten zu können und Lyngby BK beerben.

Alle Pokale werden übrigens wieder vom Förderkreis der Fußballjugend des VfL Oldesloe, der in 2019 sein 35jähriges Jubiläum begeht, gestiftet.

Am Samstag 1. Juni beginnen die Spiele im Travestadion und auf dem Kunstrasen Exer um 10:00 Uhr, Sonntag bereits um 9:00 Uhr. Am Sonntag nach dem großen Finale, das gegen 14:45 Uhr stattfindet, weiß dann auch Jan-Niclas Hensel ob er und sein Team sich verbessern konnten. Gegner in der Gruppe der E III sind zum Beispiel Hertha BSC und FC Slovan Liberec.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.vfloldesloe-cup.de und unter gleichem Namen auf Facebook.

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Bad Oldesloe

Oper “Weiße Rose”: Musikstudenten zeigen die letzten Stunden der Geschwister Scholl

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Bad Oldesloe – Die Stunden vor der endgültigen Dunkelheit: Den inneren Kampf zweier junger Menschen in einer Todeszelle zeigt die Oper „Weiße Rose“, die an diesem Wochenende von Studenten der Musikhochschule Lübeck in Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe aufgeführt wird.

Foto: Fischer

Acht Gesangssolisten der Musikhochschule verkörpern in einer eindrucksvollen Inszenierung die innere Gefühlswelt der von den Nazis zum Tode verurteilten Geschwister Hans und Sophie Scholl, wie sie versuchen, ihre Todesangst Stunden vor der Urteilsvollstreckung in Visionen, Selbstgesprächen und reflektierten Monologen zu verarbeiten.

Dabei kommt die von Regisseur Selçuk Cara umgesetzte Zimmermann-Oper (1986) ganz ohne Effekthascherei pathetische Heldeninszenierung, Geschrei und Blut aus, ohne Requisiten und aufwendige Kostüme. Nur Licht, Schatten, Nebel, Gesang und Schauspiel. Keine Ablenkung.

Reduktion als Stilmittel

Für Selçuk Cara ist Reduktion eines der stärksten Stilmittel, die die Opernwelt zu bieten hat: „Wir wollen die Gefühle zeigen und die Gedanken, die diesen beiden Menschen womöglich in der Todeszelle kamen.“ Alles, was dabei stören könnte, hat der preisgekrönte Regisseur und Opernsänger mit Zustimmung Udo Zimmermanns und dem Verlag gestrichen. Selbst auf das Finale, den Tod der Geschwister Scholl, wird verzichtet. Ebenso wie auf die übliche „Moral von der Geschichte“ am Ende des Stücks. Vielmehr schwingt diese im Subtext der Inszenierung mit: Die Nazis konnten vielleicht die Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl umbringen, ihre Gedanken aber nicht.

Nicht nur inhaltlich hat das Stück nur noch wenig mit einer Oper im klassischen Sinne gemein. Die Bühne ist schon aufgebaut, diesmal als Podest in der Mitte des Raumes.

Eine klassische, frontale Oper werden die Zuschauer am Wochenende hier nicht zu sehen bekommen. Stattdessen finden sie sich inmitten des Schauspiels wieder. Als Wandeloper bezeichnet Selçuk Cara das Konzept. Reduziert ist auch die Ausstattung des Saals: Stühle gibt es keine. Nur eine Sitzreihe, damit sich Zuhörer bei Bedarf während der 70 Minuten langen Oper ausruhen können. Während der Aufführung können und sollen sich die Besucher frei um die Bühne herum bewegen.

Begleitet werden die Studierenden von einem Kammerorchester der Musikhochschule Lübeck unter der musikalischen Leitung von Professor Robert Roche. Auch hier weichen die Theatermacher von den üblichen Normen ab. Das Orchester spielt diesmal nicht auf der Bühne, sondern oberhalb des Geschehens auf der Empore. „Bis Probenbeginn wussten wir nicht, wie das wirken würde aber es funktioniert“, sagt Robert Roche. Die Auslagerung der Instrumente hat einen pädagogischen Grund. Die Sängerinnen und Sänger, so sagt es Selçuk Cara, sollen nicht immer zum Dirigenten schauen, um ihren Einsatz nicht zu verpassen, sondern auf die Musik hören.

Bei den Proben wird deutlich: Die mittlerweile mehrjährige Kooperation zwischen dem KuB und der Musikhochschule bietet ein perfektes Umfeld und viel Raum für Experimente. Selçuk Cara jedenfalls ist zufrieden: „Ich würde das Stück so wie es jetzt ist auch jedem anderen Opernhaus der Welt aufführen.“

Die „Weiße Rose“ wird am Sonnabend, 15. Juni, um 20 Uhr und am Sonntag, 16. Juni, um 19.39 Uhr im Saal des Kultur- und Bildungszentrums aufgeführt. Für beide Vorstellungen gibt es noch Karten an der Abendkasse für 20,50 (erm. 14,50 Euro). Infos unter www.kub-badoldesloe.de

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Inner Wheel Stormarn: Elvers folgt als neue Präsidentin auf Hintze

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Bad Oldesloe – Mitte Juni hat die traditionelle Ämterübergabe des 2001 gegründeten Inner Wheel Clubs Stormarn stattgefunden.

Ulrike Elvers ist für das kommende Jahr die Präsidentin des IWC Stormarn. Sie übernahm diese Aufgabe von Sabine Hinze. der sie anlässlich der Ämterübergabe für ein interessantes Inner Wheel-Jahr dankte, das von zahlreichen kulturellen Themen und sozialen Projekten geprägt gewesen sei.

Das nächste Projekt ist das 3. Benefiz-Paddeln am 29. Juni. Die Inner Wheelerinnen rudern mit Unterstützung des Hamberger Kanuvereins um den Wanderpokal. Der Erlös geht in diesem Jahr an das Mehrgenerationenhaus OASE, Bad Oldesloe.

. Weitere Infos unter www.iwc-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Veranstaltungstipp im BiZ Neues entdecken fern der Heimat

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Wie wäre es mit einem Jahr in der Ferne, um Neues zu entdecken und zu erleben? Arbeiten, eine andere Kultur kennenlernen oder eine Sprache lernen und dabei einen Ansprechpartner haben, falls es mal nicht so rund läuft?

Eine junge Frau deutet auf eine Landkarte.

Es gibt viele verschiedene Programme für junge Leute, die einen Auslandsaufenthalt möglich machen. Als Au-Pair ins Ausland zu gehen, ist eine beliebte Variante. Andere weniger bekannte und zum Teil geförderte Projekte, wie etwa „Weltwärts“, „work & travel“, der „Europäische Freiwilligendienst“ (EFD) oder „kulturweit“ sind Alternativen, eine Zeit im Ausland zu verbringen.

Wer im kommenden Jahr einen Auslandsaufenthalt plant, kann sich am Donnerstag, den 20. Juni ab 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe (Berliner Ring 8 – 10) über die verschiedenen Angebote informieren. Matina Kock aus dem BiZ und Johanna Mierendorff von der Bürgerstiftung Stormarn haben einen Vertreter der Organisation AIFS (American Institute For Foreign Study) sowie einen ehemaligen Volunteer eingeladen, um von seinen Erfahrungen im Ausland zu berichten. Anschließend stehen alle Fachleute für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann im BiZ per Telefon unter 0 45 31 / 167 214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

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