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Ratgeber

Blick in die Zukunft für 75 Stormarner Politiker

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Hoisdorf – Klimaschutz, Digitalisierung und E-Mobilität – das waren die Schwerpunktthemen beim diesjährigen Kommunaldialog von SH Netz in Hoisdorf am Donnerstag.

Rund 75 Bürgermeister, Kreistagsabgeordnete und Gemeinderatsmitglieder konnten sich hierzu an den verschiedenen Infoständen über die Energielösungen von morgen informieren:

„Mit unserem Klima-Navi können wir den Kommunen den CO2-Verbrauch pro Kopf verdeutlichen – und gemeinsam Lösungen für mehr Klimafreundlichkeit entwickeln“, erläuterte der zuständige Kommunalmanager Markus Frahm von Schleswig-Holstein Netz. Carsten Hack, technischer Leiter von SH Netz für den Kreis Stormarn, ergänzte: „Ein möglicher Baustein hierfür ist die E-Mobilität. Wir haben Einblicke gegeben, wie wir Kommunen beispielsweise bei der Aufstellung von Ladesäulen unterstützen.“ Zudem hatten die Gäste die Möglichkeit, verschiedene Elektro-Fahrzeuge wie E-Autos, E-Fahrräder und E-Scooter Probe zu fahren.

Ein weiterer Höhepunkte der Veranstaltung war eine Anwendung der Virtuellen Realität (VR).

Mit einer speziellen Brille ausgestattet, konnten sich die Besucher über die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke (BHKW) von HanseWerk Natur, einer Schwestergesellschaft von SH Netz, informieren, die Strom und Wärme besonders umweltschonend produzieren.

Passend dazu referierte Zukunftsforscher Prof. Dr. Patrick Rupert-Kruse, Leiter des Labors für Immersionsforschung an der Fachhochschule Kiel, zum Thema „Wie die virtuelle Realität unser Leben verändern wird“. So können beispielsweise Techniker sich in Zukunft mithilfe einer VR-Brille mit der Montage von Teilen und der Wartung ihrer Anlagen vertraut machen, bevor sie auf die jeweilige Baustelle fahren. So können Personal, Zeit und Maschinen effizienter genutzt und Fahrkosten reduziert werden.

Im persönlichen Gespräch konnten die Vertreter von Schleswig-Holstein Netz außerdem Ideen und Wünsche der Gäste für die Energieversorgung der Zukunft im Kreis Stormarn aufnehmen. Netzcenterleiter Markus Frahm sagte: „Ein leistungsfähiger Netzbetrieb hier vor Ort im Kreis Stormarn ist Voraussetzung für eine nachhaltige und moderne Energieversorgung der Zukunft. Wir freuen uns deshalb über den angeregten Austausch.“

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Ratgeber

Polizei warnt: Telefonbetrüger aktuell in Stormarn aktiv

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Ahrensburg – Derzeit erreichen die Polizei wieder diverse Meldungen von Personen, bei denen sich Anrufer als Polizeibeamte ausgeben um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

Die Betrüger rufen überwiegend älteren Menschen an und behaupten in dem Telefonat, dass kürzlich Einbrecher festgenommen worden seien. Bei diesen Tätern hätte man eine Liste mit Adressen gefunden, bei denen es sich um weitere mögliche Einbruchsziele handeln soll.

“Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der meist älteren Menschen zu erschleichen und sie zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen. Glücklicherweise reagierten die meisten der Angerufenen richtig, wimmelten den Betrüger ab oder beendeten das Gespräch sofort”, sagt Polizeisprecher Rena Bretsch.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Masche. Sie rät: Machen Sie Fremden gegenüber keiner Angabe zu persönlichen Lebens- und Vermögensverhältnissen. Geben Sie kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte heraus.

Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten.

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Ratgeber

Bargteheider Grünen laden zum Moorsparziergang mit Experten

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Foto: Grüne Bargteheide/hfr

Bargteheide – Frische Luft schnappen und viel erfahren über das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Klimaschutz – das können Interessierte bei einem Spaziergang ins Bargteheider Moor.

Dazu laden die Bargteheider Grünen am Sonnabend, 11. Januar, 11 Uhr ein. Treffpunkt ist der Feldweg Ecke Lohe/Am Redder, gegenüber von famila.

Unter fachkundiger Führung von Ingo Hartung, der das Moor wie seine Jackentasche kennt und ein Buch darüber geschrieben hat, geht es von dort los. Zunächst wandert die Gruppe etwa 200 Meter Richtung Hammoor zur alten Zufahrt zur ehemaligen Mülldeponie, dem sogenannten „Rackerberg“. Von da aus geht es dann Richtung Süden in die Kernfläche des Moores. 

Mit von der Partie ist neben Ulrike Graeber vom Naturschutzbund Deutschland (nabu) auch Philipp Meinecke von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, einer Tochter der Stiftung Naturschutz. Meinecke ist zuständig für die Region Stormarn und kennt sich aus mit den Moorförderprogrammen des Landes und des Bundes.

Von dort aus wird viel Geld zum Erhalt und Schutz der Moore bereit gestellt, weil sie als CO2-Senke einen wichtigen Part beim Klimaschutz übernehmen. Ein vernässtes Moor bindet ein Vielfaches an CO2 im Gegensatz zu Baumpflanzungen.

„Für den Klimaschutz in Bargteheide ist die Vernässung des Moores ein wichtiges Projekt. Wie es sich fachgerecht umsetzen lässt, ohne den Stadthaushalt mit mehreren hunderttausend Euro zu belasten, das werden wir auf unserem Spaziergang erörtern“, so Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Der Neujahrsspaziergang ist etwa acht Kilometer lang, dauert rund zwei Stunden. Festes Schuhzeug wird empfohlen.

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Berlin

Sicherheitstipps der Feuerwehr zum Silvesterfest

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Symbolfoto: SL

Berlin/Kiel – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor.

Häufig werden Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehe, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

“Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen geruhsamen Jahreswechsel”, so der Deutsche Feuerwehrverband.

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