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Hamburg

Hamburg: Eltern vergessen neugeborenes Baby im Taxi

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Taxi (Symbolbild). Foto Stormarnlive.de

Hamburg – Die Fahrt vom Krankenhaus sollte eigentlich in Hamburg-Bramfeld enden. Ein neugeborenes Baby fuhr weiter bis zum Flughafen: Es wurde von seinen Eltern schlicht im Taxi vergessen.

Sofort hatte das Paar bemerkt, was passiert war. Doch der Vater konnte das Taxi nicht mehr stoppen und verständigte die Polizei.

Während die aufgelösten Eltern am Straßenrand stehen blieben, bemerkte der Taxifahrer zunächst nichts von seinem sitzengebliebenen Fahrgast. Der schlummerte ruhig auf der Rückbank, ohne sich bemerkbar zu machen. So stellte der Mann den Wagen zunächst in einer Tiefgarage ab und machte Pause.

Anschließend steuerte er den Hamburger Flughafen an – immer noch, ohne das Kind zu bemerken. Erst dort wunderte sich der nächste Fahrgast über die merkwürdige Fahrgemeinschaft.

Nun war auch der Zeitpunkt, an dem das Baby offensichtlich aufgewacht war, denn es machte sich bemerkbar und fing an zu schreien.

Nachdem nun auch der Taxifahrer das in dieser Situation einzig Richtige gemacht und uns verständigt hatte, konnten wir nach einer kurzen Untersuchung des Kindes durch eine Rettungswagenbesatzung die dann wieder glückliche Familie zusammenführen 

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Hamburg

Hamburg: Radfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall

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Symbolfoto: Lisa S. / Shutterstock.com

Hamburg – Erneut endete ein Verkehrsunfall für einen Radfahrer tödlich. Ein 52-jähriger Fahrradfahrer war gestern Vormittag in St. Georg bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden, er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 31-jähriger LKW-Fahrer die Straße An der Alster in stadtauswärtige Richtung.

“An einem Fußgängerüberweg übersah der Fahrer den 52-Jährigen, der mit seinem Fahrrad offenbar bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

“Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrradfahrer, der auf der Straße stürzte und schwerste Kopfverletzungen erlitt. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand Lebensgefahr. Im Krankhaus verstarb der Radfahrer später”, so die Polizeisprecherin.

Zur Rekonstruktion des Verkehrsunfalles wurde ein Sachverständiger hinzugezogen sowie ein 3D-Scanner eingesetzt. Der Polizeihubschrauber Libelle fertigte Luftaufnahmen von dem Unfallort.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die Straße An der Alster gesperrt.

Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Reisebusfahrer übersieht und überfährt Schüler (12)

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: Linerpics/shutterstock

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist heute Mittag ein 12-jähriges Kind schwer verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

“Nach derzeitigem Stand befuhr der 70-jährige Fahrer eines Reisebusses die Merkenstraße und bog nach rechts in die Öjendorfer Höhe ein. Hierbei übersah er den 12-jährigen Jungen, der gerade von der Schule kam und den Fußgängerüberweg überquerte”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Das Kind erlitt schwere Beinverletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen.

In dem Reisebus befanden sich 38 Kinder und vier Erwachsene. Sie kamen gerade von einer Klassenreise zurück. Die Insassen des Busses standen sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens. Sie wurden in der nahegelegenen Schule von den Einsatzkräften und dem Kriseninterventionsteam betreut und versorgt.

Für die Zeit der Unfallaufnahme wurden die Merkenstraße und die Öjendorfer Höhe komplett gesperrt. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zur Unfallrekonstruktion wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Hambuger Zoll geht gegen Schwarzarbeit in der Gastronomie vor

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Symbolfoto: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – “Bereits letzten Freitag haben 52 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hamburg im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung Gastronomiebetriebe geprüft”, so Pressesprecher Oliver Bachmann. “Insgesamt wurden 21 Betriebe und dort 90 Personen mittels Befragungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und des Mindestlohngesetzes geprüft”.

In 33 Fällen sind bei Arbeitnehmern Auffälligkeiten festgestellt worden, die jeweils einer weiteren Prüfung nach dem Mindestlohngesetz bedürfen. Hier stehen fehlende Stundenaufzeichnungen und/oder die mögliche Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohns im Fokus.

Der gesetzliche Mindestlohn besteht seit 2015 und beträgt aktuell 9,19 Euro je Zeitstunde. Das eventuelle Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen ist Prüfungsgrundlage in weiteren 26 Fällen. Fünf Sachverhalte bedürfen einer weiteren Prüfung hinsichtlich des etwaigen unrechtmäßigen Bezugs von Sozialleistungen.

“Gegen 19 männliche Arbeitnehmer wurde wegen ausländerrechtlichen Verstößen jeweils ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Besonders auffällig war ein türkischer Staatsbürger, der sich mit gefälschten bulgarischen Papieren legitimieren wollte”, führt Bachmann aus.

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